Wer war das? (Bild bitte laden lassen!!) :)

Erstellt 22 Antworten23 Beiträge
Startbeitrag#1
Ich habe beim Stöbern ein Pic dieses FoH gefunden. Vielleicht war ja einer von euch zufällig Engineer als das stand. Wie auch immer. Was sehe ich? Jede Menge Behringer Composer-Pro und Ultrafex. Wie denn das? Ihr macht das Zeug doch hier reihenweise schlecht und degradiert es zu Hobby-Equipment, aber warum finde ich es dann in solchen Racks eines anscheinend äußerst professionellen Beschallers wieder?
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Antwort#3
...wie war das noch? "Viel hilft viel?" ...und jetzt sag bitte noch einer, daß das so ne fünf Mann Combo war und die alles gebraucht haben was da zu sehen ist.
Ich würde mal schätzen, daß dieser FOH Platz ein bißchen "overdressed" war, sonst braucht man ja bald ne Extra-Arbeitskraft nur zum Schrauben an den Inserts....
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Antwort#4
...und was die Behringer-Teile angeht: Soweit ich weiß hat Behringer in den USA keinen so schlechten Stand. Bei der David Copperfield Tournee vor einigen Jahren wurde ein Composer für das Lavalier von David eingesetzt - wenn man bedenkt, daß dieses eine Mikrofon das wichtigste solche des Abends war...
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Antwort#5
Wahrscheinlich waren an diesem Abend einfach 47 Hobby-Big-Bands (mit 12 Trompetern pro Band) und 37 (schöne Zahl) Hobby-Symphonieorchester abzunehmen, die eine Live-CD in Real-Time ("Das haben wir wirklich in Echtzeit gemacht!")
für blöde Kosten ("Schau mal, wie viel Equipment ich hier rumstehen habe!") produziert haben wollten.
Flynn
*even possible: BEHRINGER MODENSCHAU 2001
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Antwort#6
...und was die Behringer-Teile angeht: Soweit ich weiß hat Behringer in den USA keinen so schlechten Stand.
Bei der David Copperfield Tournee vor einigen Jahren wurde ein Composer für das Lavalier von David eingesetzt - wenn man bedenkt, daß dieses eine Mikrofon das wichtigste solche des Abends war...
Frag mal in rec.audio.pro.
EIn Tool brauch nur so gut sein, wie es sinnvoll ist. Es handelt sich hier um Sprache. Um gesprochene Sprache.
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Antwort#7
Frag mal in rec.audio.pro.
EIn Tool brauch nur so gut sein, wie es sinnvoll ist. Es handelt sich hier um Sprache. Um gesprochene Sprache.
Ich weiß, in Amiforen wird genauso geschimpft (wer LAB kennt weiß es...), aber dennoch kommts mir so vor, als ob in Racks von Amiproduktionen öfter Behringer drin ist...
...die viele auch mit Röhrenoptidoptimegastressormultiplexern bearbeiten, mit genau deinem Argument. Kommt wohl auf den persönlichen Geschmack zurück, man kann dann auch mit einfacheren Mitteln gute Ergebnisse erzielen. Wobei es trotz alledem bemerkenswert ist, daß man - auch wenn was "einfaches" reicht - so ein allgemein als billig und unbrauchbar abgestempeltes Gerät benutzt. Oder sind die Teile etwa gar nicht soooo schlecht... ;-)
Aber ich wollte jetzt keine Behringer Diskussion anfangen, also lassen wirs dabei. ;-)
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Antwort#9
Dankeschön. Ich wusste echt nicht mehr, woher ich das Bild hatte. Sehr zu empfehlende Site!!
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Antwort#10
daß da auch behringers mit eingeschraubt sind, finde ich weder merkwürdig noch sonstwas. jeder fängt mal klein an, und auch wer sich 10 focusrites leisten kann hat vielleicht auch für die alten composers noch ne anwendung oder keine kohle für noch mehr focusrites und spls...
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Antwort#11
hallo,
dank des links von sebastian wissen wir nun, daß es der frontplatz von tori amos war. ein typischer ami-großproduktions-foh-platz. sie stehen nunmal auf edelste röhrenkompressoren gemischt mit behringer. warum, weiß kein mensch, wahrscheinlich, wie so vieles im leben, eine geschmackssache. und da davon auszugehen ist, daß allein der knöpfedreher so 800-1500 us.dollar pro tag verdient, dürfte geld bei dieser produktion keine rolle spielen.
außerdem sollten wir nicht vergessen, daß jeder von uns gerne mal das budget hätte um einfach zu sagen: "das und das und das will ich haben", schließlich fühlt sich doch jeder von uns hinter nem xl3/xl4 mit ein paar racks voller gelöt auch ein bißchen wie käptn kirk auf der brücke der "enterprise"...
ob´s letztendlich so viel besser geklungen hat, als mit "normalen" kompressoren, wäre noch zu beweisen..
gruß
willi


meine page..
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Antwort#12
... werd' ich nächsten Montag berichten können ob sie damit auch einen ordentlichen Sound hingebracht haben!
;-)
mfg
JF
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Antwort#13
Also das ist korrekt. Das ist der Tori Amos frontplatz. Vermietet wurde das Alles von SSE aus Bimingham. Kann man an den Filzkisten und an dem in der Welt einmaligen patchsystem erkennen. SSE ist einer der groessten Verleiher der Welt und stellt exakt das hin was der Kunde wuenscht. Wenn der Behringer will kriegt er das. Das Pa auf der produktion war Nexo Alpha in grossen mengen Davon hat SSE weit ueber 1000 Stacks und Pulte waren Heritage 3000 ( FOH & Monitor) davon haben die etwa 30 und XL4 und XL3 fuer die Support Band. Das Patchsystem ist ein sogenanntes Flip Flop, das heisst das jedes Rack an FOH und Monitor mit jedem Kanal An FOH und Monitor und Buehne verbunden werden Kann ohne auch nur ein pile Kabel zu tauschen. deswegen koennte es gut sein das viel von dem Zeug fuer den Support war.
manchmal hat SSE auch viele Frontplaetze gleichzeitig draussen und dann wird es auch schon mal eng mit dem bestand!

link zu SSE gibt es hier
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Antwort#14
Andererseits sieht man hier auch sehr kostenintensive Rot- (Focusrite) und Goldware (SPL), und das blaue da, ist das nicht...
Im Ernst, ich behaupte, das hier eben nicht geklotzt wurde, was das Zeug hält, sondern sehr gut und kostenorientiert entschieden wurde, was "gut" klingen muss, und was evtl. "notkomprimiert" bzw "notlimitiert" werden muss (Keyboards, vorlimitierte Samples, unerwartete Pegelspitzen, selten benutze Percussion etc.) und somit B-Wareneinsatz rechtfertigt.
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Antwort#15
Grüsze!
Hab' am WE Tori Amos in Wien gesehen und natürlich auch ein wenig auf die Technik gegukt.
Behringer war da nicht zu sehen, massenhaft hochqualitatives Röhrenzeugs. Auch war das Siderack etwas kleiner, für 2 "Alleinunterhalter" (Tori war mit 3 Klavieren alleine auf der Bühne, der Vorsänger auch alleine) jedoch beachtlich!
Damit haben die Tech's studioreifen Klang gezaubert, mit Hall waren sie aber nicht gerade sparsam. Hätte gern auch mal Toris "Originalstimme" gehört.
Aber man hätte das gesamte Konzert ohne einer Änderung (naja ;-) auf CD pressen können.
mfg
JF
p.s.: Tori Amos sollte man mal gesehen haben, unglaublich mit welcher Power und trotzdem Gefühl diese zierliche Frau 2 Klaviere und 2 Mikrofone gleichzeitig "bearbeitet". Gänsehaut garantiert .....
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Antwort#16
"EIn Tool brauch nur so gut sein, wie es sinnvoll ist. Es handelt sich hier um Sprache. Um gesprochene Sprache."
Ganz richtig! und Sprache ist das kritischste Signal überhaupt, weil erstens hoher Dynamikumfang und zweitens weil jeder Zuhörer weiss, wie eine menschliche Stimme klingt (und auch über Mikro klingen soll!)
Nicht wahr?
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Antwort#17

"EIn Tool brauch nur so gut sein, wie es sinnvoll ist. Es handelt sich hier um Sprache. Um gesprochene Sprache."
Ganz richtig! und Sprache ist das kritischste Signal überhaupt, weil erstens hoher Dynamikumfang und zweitens weil jeder Zuhörer weiss, wie eine menschliche Stimme klingt (und auch über Mikro klingen soll!)
Nicht wahr?
Bei Sprache interessiert der _Inhalt_ nicht der _Klang_!
Bei Gesang mag das anders sein.
Sprache muss man _verstehen_. Mehr nicht!
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Antwort#18
Sprache muss man _verstehen_. Mehr nicht!
Bei allem Respekt, Thomas, aber jetzt übertreibst du. Klar muß man Sprache verstehen. Aber das ginge ja auch mit 100V Trichtern. Komisch nur, daß die z.B. beim Kabarett irgendwie keiner verwenden will...
Aber wir wollen uns ja an diesem Thema nicht totdiskutieren - vor allem weil der Thread eigentlich schon verwaist ist...
Einigen wir uns einfach darauf, daß "Verstehen" ein direktes, natürliches Klangbild impliziert, daß falls nötig auch mit EQs, Kompressoren und Deessern für angenehmeres Hören "frisiert" ist. Oki? ;-)
MfG
Janko
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Antwort#19
Sprache muss man _verstehen_. Mehr nicht!
Bei allem Respekt, Thomas, aber jetzt übertreibst du. Klar muß man Sprache verstehen. Aber das ginge ja auch mit 100V Trichtern. Komisch nur, daß die z.B. beim Kabarett irgendwie keiner verwenden will...
Aber wir wollen uns ja an diesem Thema nicht totdiskutieren - vor allem weil der Thread eigentlich schon verwaist ist...
Ja ich eiglich auch. Zumal ich vermute wir reden wieder mal schön aneinander vorbei.
Ich wollte nur sagen, dass Sprache nur "einigermassen" gut zu sein braucht. Zumal es nicht unbedingt auf CD landet, sondern nur der Saal damit beschallt wird und im TV übertragen wird.
Und dafür reicht Beringer locker aus. (um mehr ging es nicht)
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Antwort#20
Hallo,
Ganz richtig! und Sprache ist das kritischste Signal überhaupt, weil erstens hoher Dynamikumfang und zweitens weil jeder Zuhörer weiss, wie eine menschliche Stimme klingt (und auch über Mikro klingen soll!)
Ganz so sehe ich es nicht. Selbst wenn die Sprache aufgezeichnet werden soll, läßt sich der Dynamikumfang einengen, ohne daß es zu Beeinträchtigungen kommt.
Für reine Informationsübertragung sind die Anforderungen wesentlich geringer (siehe Telefon).
In dem Zusammenhang fällt mir bei Veranstaltungen oft auf, daß die Sprache viel zu baßlastig übertragen wird (so redet echt kein Mensch).
MfG
DB
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