Wie kann man unterschiedlich klingendes Audiomaterial anpassen?

Erstellt 10 Antworten11 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Leute,
welche tools benutzt ihr, um unterschiedlich klingende Songs (abweichende EQ Einstellungen, unterschiedliche Komprimierung und dadurch bedingte Lautstärkeschwankungen)so anzupassen, dass diese auf einer CD nicht zu unangenehm auffallen?
Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Helmut
PS. Super Forum, hat mir schon oft weitergeholfen
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Antwort#2
Hallo Leute,
welche tools benutzt ihr, um unterschiedlich klingende Songs (abweichende EQ Einstellungen, unterschiedliche Komprimierung und dadurch bedingte Lautstärkeschwankungen)so anzupassen, dass diese auf einer CD nicht zu unangenehm auffallen?
Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Helmut
PS. Super Forum, hat mir schon oft weitergeholfen

hallo,
ich bin mit sicherheit kein profi, aber als gutes werkzeug für solche probleme wird des öfteren das freefilter plug in von steinberg empfohlen, damit kannst du sozusagen den frequenzgang eines stückes auf ein anderes kopieren...ansonsten würde ich empfehlen mit einem analyzer analysieren und dann angleichen ....
vielleicht haben rainer und "co" bessere vorschläge ...
gruß andré
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Antwort#3
Mit diesen automatischen Tools (freefilter?) hab eich nicht viel erfahrung. Ich befüchte aber das die zwar einigermassen Ergebnisse liefern, aber auch oft eben auch nicht. Denn ich weiss nicht _was_ die messen. Die müssten so messen wie es das Gehör bewertet. Also nicht nur den Frequenzgang an sich mit einer bestimmten Integrationszeit sondern auch Nachverdeckungseffekte etc. Also ein kurzer Peak kann im Analyser auch nur als kurzer Peak erscheinen aber gehörmässig prozentual mehr ausmachen.
Ansonsten. Compressor (C1), Ultramaximizer (L1), und EQ (ratet mal...).
Multibandcompressor würde ich auch nehmen aber du fragtes ja nach dem was ich benutze und was ich nicht hab kann ich nicht nutzen.
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Antwort#4
Mit diesen automatischen Tools (freefilter?) hab eich nicht viel erfahrung. Ich befüchte aber das die zwar einigermassen Ergebnisse liefern, aber auch oft eben auch nicht. Denn ich weiss nicht _was_ die messen. Die müssten so messen wie es das Gehör bewertet. Also nicht nur den Frequenzgang an sich mit einer bestimmten Integrationszeit sondern auch Nachverdeckungseffekte etc. Also ein kurzer Peak kann im Analyser auch nur als kurzer Peak erscheinen aber gehörmässig prozentual mehr ausmachen.
Ansonsten. Compressor (C1), Ultramaximizer (L1), und EQ (ratet mal...).
Multibandcompressor würde ich auch nehmen aber du fragtes ja nach dem was ich benutze und was ich nicht hab kann ich nicht nutzen.

hallo thomasT,
ich hoffe du kannst mir weiterhelfen, inwieweit unterscheiden sich der L1 und der C1 - ist der L1 ausschließlich ein Limiter ?
danke !!
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Antwort#5
ich hoffe du kannst mir weiterhelfen, inwieweit unterscheiden sich der L1 und der C1 - ist der L1 ausschließlich ein Limiter ?
Der C1 ist ein normaler Compressor.
Der L1 ist ein lautmachteil. Ich würde vermuten er ist ein Limiter, aber ich bin nicht sicher wie viel Knowhow da noch drinsteckt. (predectection, multiband)
Praktisch ist er ein Limiter. Aber ein einfacher Limiter klingt anders.
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Antwort#6
Hallo Andre,
Dieses "Freefilter"-Tool hätte ich jetzt auch genannt. Es hat eine sog. "Lernfunktion". D.h.: Man läßt das Vergleichsmaterial über das FF laufen und dieses "merkt" sich dann die spektrale Charakteristik. Anschließend macht man das selbe mit dem zu bearbeitenden Quellenmaterial. Hier wird wieder die spektrale Charakteristik ermittelt und anschließend errechnet das FF die "Quotienten"Übertragungsfunktion (siehe Theorie der Laplacetransformation) mit der dann das letztere Material entzerrt wird.
Die "optische" Analyse mittels Spektrumanalysator dürfte etwas schwierig werden. Man sollte dann zumindest eine Abspeichermöglichkeit haben um beide Spektren anzuspeichern um dann aus diesen die Differenz rein manuell einzustellen. Ist allerdings sehr mühsam, würde ich dann eher rein gehörmäßig machen. Täuschen kann man sich dann, wenn das Vergleichsprogrammaterial dynamisch bearbeitet ist (Compression, Expansion, Gate etc.). Man wird letztendlich nicht umhinkommen, das Endprodukt mit der Referenz gehörmäßig zu vergleichen, auch beim Freefilter.
Im Übrigen sind die genannten Plug-Ins von "Waves" recht gut.
Wenn das Vergleichsprogrammaterial dynamisch bearbeitet ist, sollte man einen Aussteuerungsmesser mit integrierter Lautheitsanzeige benutzen. Wohl dem der so ein Gerät sein eigen nennt. Denn mit dem üblichen DIN-Spitzenwertmesser kommt man da nicht so gut hin.

MfG
Rainer
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Antwort#7
Hallo Leute,
welche tools benutzt ihr, um unterschiedlich klingende Songs (abweichende EQ Einstellungen, unterschiedliche Komprimierung und dadurch bedingte Lautstärkeschwankungen)so anzupassen, dass diese auf einer CD nicht zu unangenehm auffallen?
Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar.
Gruß
Helmut
PS. Super Forum, hat mir schon oft weitergeholfen
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Antwort#8
Hallo,
ich versuche dies, allerdings hobbymäßig mit dem fft-Filter von Samplitude. Leider ist mir dies noch nicht zur Zufriedenheit gelungen. Vielleicht weiß einer der Profis, wenn es das richtige bzw. machbare Tool für diese Zwecke ist, wie es geht.
Viele Grüße - guten Rutsch - auch ich muß sagen - tolles Forum
Erwin
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Antwort#9
hi,
der c1 ist ein singleband compressor mit leveler und eq, der auch mit einem externen steuersignal (sidechain) arbeiten kann. der c1 comp ist ein reiner singleband compressor.
der l1 ist eher ein leveler, als ein limiter. mit dem limiter läßt sich das ausgangssignal nicht lauter regeln als das eingangsignal. mit dem leveler schon.
der rcl ist auch ein versuch wert. er simuliert einen röhren compressor. aber auch nur mono singleband. ich stehe aber lieber auf digitale hardware. gerade was mastering angeht.
gruß rackerlui?
gruß rackerlui?
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Antwort#10
auch nur mono singleband. ich stehe aber lieber auf digitale hardware. gerade was mastering angeht.
Kannst du mal erzählen was du in Harware gegossen lieber magst? Waves L2?
Ist der wirklich besser als die Softwarevariante? Was noch?
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Antwort#11
hi,
da gibt´s eine ganze menge.
tc finalizer, juenger singleband compressor, weiss eq´s, etc..
was halt in einem mastering studio stehen sollte.
auch bei tc finde ich die software varianten von tc works nicht so gut wie die hardware von tc electronics.
auch der virus b klingt besser als die tdm version.
gruß und frohes neues,
racker
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