phantomspeisung des AKG c3000

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
hallo,
habe folgendes problem:
habe versucht, das AKG c3000 mikro an meinen mixer zwecks gesangsrecording anzuschliessen.da das mike mit phantomspeisung betrieben wird, habe ich den entspr. schalter am mixer umgelegt. ergebnis: ich hoer nichts, d.h. bereits im mixer (per kopfhoerer und an der LED getestet) kommt kein signal an. in der beschreibung sthet als empfohlenes zubehoer ein batteriespeisegearet sowie ein netzgeraet zum betrieb von mikrophonen. meine frage:
wie versorge ich das mike korrekt mit seiner betriebsspannung?
(arbeite zum 1. mal mit entspr. mikes)
danke fuer hilfe,
zoid
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Antwort#2
Hallo,
Hast Du die Möglichkeit, mal die Speisespannung die aus der Mikrofonbuchse des Mixers kommt zu messen? Die sollte 48 V sein. Viele Mixer , vor allem Kleinmixer , haben keine normgerechte Speisespannung, diese ist oftmals zu niedrig. Bei zu niedriger Speisespannung kann es durchaus vorkommen, daß das Mikrofon wie taub ist.
MfG
Rainer
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Antwort#3
hallo,
habe folgendes problem:
habe versucht, das AKG c3000 mikro an meinen mixer zwecks gesangsrecording anzuschliessen.da das mike mit phantomspeisung betrieben wird, habe ich den entspr. schalter am mixer umgelegt. ergebnis: ich hoer nichts, d.h. bereits im mixer (per kopfhoerer und an der LED getestet) kommt kein signal an. in der beschreibung sthet als empfohlenes zubehoer ein batteriespeisegearet sowie ein netzgeraet zum betrieb von mikrophonen. meine frage:
wie versorge ich das mike korrekt mit seiner betriebsspannung?
(arbeite zum 1. mal mit entspr. mikes)
danke fuer hilfe,
zoid
Hallo Zoid,
wie bereits Rainer beschrieben arbeiten nicht alle Mixer mit 48V Phantomspeisung.
Rainer hatte wenn mich nicht alles täuscht vor einiger Zeit mal ein ähnliches Problem mit einem Kleinmixer eines bekannten Herstellers.
Wenn möglich versuch mal die Phantomspeisung zu messen, vielleicht hat auch das Kabel einen defekt ? Funktioniert ein dyn. Mikro über die selben Kabel ?
Um was für einen Mixer handelt es sich ?
Hoffe mal soweit weitergeholfen zu haben.
Grüsse
Heiko H.
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Antwort#4
Da gab es mal ein Kleinpult mit 8 Kanälen von Audio Development. Nach Anschluss von zwei Schoeps-Mikrophonen hatte das schwache Phantomspeisungsnetzteil genug. Jedes weitere Mikrophon schaltete die Modulation aus. Jedoch ließen sich 8 Neumann KM 83/84 zu je 0,4 mA problemlos anschließen.
Zoid, bitte nicht vergessen, die 48 Volt-Phantomspeisung liegen nicht zwischen Pin 2 und 3, den beiden a-b-Modulationsadern.
Viele Grüße
ebs
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Antwort#5
Grüsze!
Das C3000B funktioniert an Phantomspeisungen von 9-52V, steht in der Betriebsanleitung.
Die Phantompower sollte daher nicht das Problem sein, zur Vorsicht aber mal nachmessen welche Spannungen zwischen Pin 1 und 2 bzw. Pin 1 und 3 anstehen.
mfg
JF
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Antwort#6
Hallo Jürgen,
mir fällt da was ein: Es gab doch mal vor Jahren von AKG für die Phantomspeisung eine sog. "Elektronische Drossel", ich glaube AKG hatte darauf sogar ein Patent.
Was ist denn daraus eigentlich geworden? Wird das Prinzip/Patent noch von AKG genutzt?
MfG
Rainer
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Antwort#7
Grüsze Rainer!
Leider weiß ich nicht recht was du mit der "elektrischen Drossel" meinst. Bin ja noch nicht sooo lange beim Verein, das dürfte noch gut vor meiner Zeit gewesen sein.
Wenn du damit die Spannunsstabilisierung in den Mic's meinst:
Da werden je nach Type und Verwendung verschiedene und optimierte Schaltungen genutzt. Ob bei den älteren was patentiert ist weiß ich nicht, bei den neueren eher nicht, sooo speziell und neu sind die Dinge dann auch wieder nicht.
Muß mal nachfragen ob einer unserer "älteren Semester" ;-) was mit dem Begriff anzufangen weiß.
mfg
JF
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Antwort#8
Hallo Jürgen,
soweit ich es aus dem Gedächtnis noch rekonstruieren kann und soweit ich es aus den AKG-Prospekten verstanden habe war es so:
Man hat für die Speisung der Mikrofone auf der Mischpultseite nicht die sonst üblichen 6,8 kOhm-Widerstände eingesetzt sondern eine elektronische Schaltung die die Phantomspannung ungehindert durchläßt, und darüber hinaus die NF-Wechselspannung auf der Leitung zur Phantomquelle hin sperrt - also wie eine Induktivität wirkt, somit auch die Symmetrie gewahrt bleibt. Vermutlich eine Art
Gyratorschaltung.
Das ganze ist mindestens schon 15-20 Jahre (also Anfang der 80-er) her.
MfG
Rainer
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Antwort#9
Grüsze!
Also Mischpultseitig?
Hmmm, haben wir diese Schaltung jemals eingesetzt? ;-)
Da wir eigentlich keine Mikrofonversorgungen mehr selber bauen (die einfachen Speisegeräte mal abgesehen) bin ich damit noch nie in Berührung gekommen. Wie gesagt, muß mal nachfragen.
Hört sich für mich auch wie eine gyratorähnliche Schaltung an, etwas tricky.
Unglaublich erfolgreich dürfte die Topologie aber nicht gewesen sein, sonst wär' sie wohl bekannter ;-)
mfg
JF
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