Der Titel sagt schon alles. Das (neue) Mikrofon selbst (die Membran) knackst und zwar nur bei (für am gleichen Pult hängende Kondensatormikrofone nötig)eingeschalteter Phantomspeisung. Das "Knacksen" wird aber auch als Signal vom Mikrofon übertragen. Alle anderen am Pult angeschlossenen Mikros arbeiten einwandfrei. Berührt man das Mikrofon nicht, dauert es einige Minuten, bis das Knacksen (dann auch Fiepen) von selbst beginnt. Es dauert einige Sekunden, dann ist wieder für einige Minuten Ruhe. Man kann das Knacksen aber auch jederzeit dadurch auslösen, dass man an der Verbinung von Stecker und Mikrofon "herumdrückt", dann gibt es allerdings nur Knacksen, kein "Fiepen". Kabelwechsel bringt keine Abhilfe. Für Ideen woran dies liegen könnte, wäre ich sehr dankbar.
Hallo, zuerst würde ich, wie Tomy schon schrieb, die Verkabelung überprüfen, danach ist es Deine Entscheidung, ob Du das Mikro aufschraubst oder nicht. Die Fehlerbeschreibung deutet darauf hin, daß die Spule unter Spannung liegt. Das kann allerdings nur dann vorkommen, wenn eine der beiden heißen Leitungen mit der Masse in Berührung kommt. Dieses Phänomen gibt´s relativ häufig bei stark beanspruchten Kabeln, äusserst selten im Mikro selber. Wenn Du 100% ig sicher bist, daß das Kabel in Ordnung ist (im Zweifelsfall mit dem Ohmmeter nachmessen), solltest Du das Mikro reklamieren ohne es vorher zu öffnen. Gruß Martin
Vielen Dank für die Hinweise. Werde also noch mal ein paar andere Kabel ausprobieren. (Mein Pult hat symmetrische Eingänge) Könnte der Fehler vielleicht auch beim ("unsymmetrischen") Insertkabel liegen? Das Mikrokabel war teuer aber beim Insertkabel habe ich gespart. Andererseits dürfe sich doch die Phantomspeisung dort nicht mehr auswirken, oder? Gestern war ich beim SPD-Wahlkampf (unter anderem mit Wolfgang Dauner und Günther Grass) und dort gab es dasselbe (bzw. ein ähnliches, das Geräusch war etwas anders)Phänomen. Es hörte sich an, als würde sich alle paar Minuten ein Mikrofon entladen (zzzzzzzzzpp), wobei einiges darauf hindeutete, dass es das "Knopf"-Mikrofon bei Däubler-Gmelin war (und das war doch wohl ein Kondensator-Mikro). Der Mann am Pult, hat das Problem den ganzen Abend nicht wegbekommen. Wenigstens passiert also nicht nur mir so etwas.