Ultradyne9024/ Verkabelung

Erstellt 3 Antworten4 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen
Hab da mal ne Frage bezüglich der Verkabelung eines Behringes DSP9024.
Also, ich habe im Moment einen Behringer DSP 9024 zu hause. Das Gerät besitzt Sym. Ein und Ausgänge (XLR oder Klinke). Ich habe das Gerät folgendermaßen verkabelt. Für die Eingänge habe ich mir schnell selbst ein Kabel gelötet, welches aus einem unsym. Kabel besteht. An einem Ende habe ich ganz normale Mono-Klinkenstecker und am anderen Ende habe ich Stereo-Klinkenstecker, wobei ich den Ring hier offen gelassen habe ( nicht auf Masse, so ist´s doch richtig, oder?). Für die Ausgänge habe ich ein Sym. Kabel verwendet ( eine Seite XLR andere Seite Stereo-Klinke, allerdings wie schon gesagt sym). Nun wollte ich es so handhaben, das ich das Gerät an ein Patchbay anschliesse, da ich es ja nicht immer im Signalweg haben will. Also Eingänge des Gerät oben in´s Patchbay und Ausgänge unten in´s Patchbay. So besteht allerdings eine direkte Verbindung zwischen ein und ausgängen (wenn kein Patchkabel vorne drin ist), was sich aber bei mir noch nie als Problem daergestellt hat. Nun aber zum Problem: Verwende ich für die Eingänge des 9024 die Mono-Stecker( und somit die Stereo-Stecker des unsym. für das Patchbay) passiert nicht, aber wenn es umgekehrt ist, sprich sobald ich die Stereo-Klinke für die Eingänge des 9024 und die andere Seite mit den MonoKlinken für´s Patchbay nehme bekommt der 9024 ein einganssingal, obwohl ja eigentlichgar keins da ist. Das Singal ist als Piepen oder als Summen zu identifizieren. Woher kommt dieses piepen???
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, deshalb danke ich schon mal jedem, der sich die Mühe gemacht hat meinen Roman durchzulesen.
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Antwort#2
Hallo Björn,
Ich habe mir Deinen "Roman" ausgedruckt und mehrmals gelesen und versucht, durch Zeichnung mir den Sachverhalt klar zu machen.
Eines ist mir nicht ganz klar: Ist das Patchbay mit Schaltklinken versehen die im nichtgesteckten Zustand durchgehend sind und ist das Patchbay selbst symmetrisch oder unsymmetrisch aufgebaut?
Wenn das unsymmetrisch aufgebaut ist, liegt vermutlich eine Rückkopplung vor vom Ausgang des Gerätes auf seinen Eingang, nämlich dadurch, daß Du auf der Ausgangsseite eine Monoklinke hast. Du solltest in jedem Falle symmetrische Kabelverbindungen nehmen und alles Stereoklinken die entsprechend symmetrisch beschaltet sind, also a-Ader auf Tip, b-Ader auf Ring, Schirm auf Schaft. Da diese Behringer-Geräte mit Sicherheit symmetrische Anschlüsse ohne Übertrager haben kann es sein, daß Durch Deine unsymmetrische Beschaltung zwangsweise eine Phase des symmetrischen Anschlusses an Masse liegt (siehe oben meine Bemerkung mit der Monoklinke). Das aber vertragen nicht alle elektronisch symmetrierten Schnittstellen. Vor allem kann dann eine Rückkopplung der einen Ausgangsphase über die Masse zum Eingang entstehen, was auch das Piepsen erklärt. Das ist nämlich nichts anderes als daß das Gerät schwingt - wegen Rückkopplung seines Ausgangs auf den Eingang.
Ein Gerät mit symmetrischen Anschlüssen zwangsunsymmetrisch zu betreiben ist nie empfehlenswert, weil man immer mit unvorhergesehenen Zwischenfällen rechnen muß.
Wenn es weiterhin Schwierigkeiten gibt in Verbindung mit dem Patchbay, wirst Du u.U. nicht umhin kommen, Trennübertrager zu verwenden.
MfG
Rainer
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Antwort#3
Hi Rainer
Danke daß du Dir die Zeit genommen hats um mein problem zu analysieren.
Es ist wohl so wie Du es sagst, denn im nichtgesteckten Zustand ist das Patchbay durchgeschaltet. Naja, wenn ich das Kabel andersrum reinstecke funktioniert´s ja. Ist es denn überhaupt richtig, das ich den Ring an der Stereo Klinke offen lasse? Ich habe erst gedacht, das es daran nur daran liegen könnte, da der Ring nicht auf Masse liegt.
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Antwort#4
Ho Björn,
den Ring an der Stereoklinke solltest Du auf jeden Fall anschließen und zwar auf Masse legen. Ich würde auch sowohl für Ein- als auch für Ausgänge 2-adrige Kabel nehmen und diese wie bei symmetrischer Beschaltung üblich beschalten.
Bei symmetrischer Schaltung darf nie eine Phase offen bleiben. Bei trafosymmetrisch schon gar nicht, aber auch bei elektronisch-symmetrisch mit Differenzverstärker gibt es Probleme. Im harmlosesten Fall nur die halbe Spannung.
MfG
Rainer
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