Vielleicht kann mich ja einer der Computerfreaks bei dieser Gelegenheit mal darüber aufklären, warum das so sein soll, also auf welchen technischen Umstand dies zurückzuführen ist.
1.) Hardware
Ein Rechner ist bekanntlich ziemlich kompliziert. Und irgendwo sind immer kleine (Software/Firmware-) Fehler. Man kann nicht alles testen. Schon gar nicht wenn zig Komponenten zusammenspielen müssen.
Beim MAC gibt es relativ wenig aber qualitativ gute Hardware. Die Fehlerquellen sind geringe weil einfach weniger Auswahl und 99%ige Kompatibilität.
Beim PC gibt es erstens auch viele billige Sachen die eben nur zu 90% oder so genau das machen was sie machen sollen. Zweitens ist die Auswahl (das fängt schon beim Motherboard an) viel grösser. Die Kombinationsmögichkeiten und Fehlerquellen sind damit viel grösser.
Ergo, sollte man nur gute Komponenten und die auch nicht wahllos verbauen dann ist ein PC auch stabil.
2. Software/Betriebsystem
Windows ist nicht gerade ein super stabiles Betriebssystem. Zu viel wurde hier versaut und drangeschustert. Es muss ja alles abwärtskompatibel sein.
Desweiten sind programme für den Mac AFAIK monolithisch. D.h. der ausführbare Code ist in genau einer Datei. Lediglich PlugIns sind extra. Bei Windows/Dos wird Code oft in DLL (Dynamic link libraries) ausgelagert. An sich nicht schlimm. Aber viele Programme verändern/updaten (ungefragt!) DLLs die auch von anderen Programmen benutzt werden. Bestes Beispiel ist Microsoft Office. Dahinter verbirgt sich fast ein komplettes Betriebsystemupdate! Wenn man Office installiert und plötzlch irgendwas nicht mehr geht, dann sollte man sich nicht wundern....
Unterm Strich ist die Stabilität des MACs wirklich eine Mär. Denn ich persönlich habe schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Nämlich das MACs genauso gerne abkacken...