Musik-PC

Erstellt 10 Antworten11 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
der Terratec-Threat von Tom hat mich auf etwas gebracht. MACs sollen sich als Musik PCs besser eignen. Da ich mich aber mit MACs überhaupt nicht auskenne möchte ich mal vorsichtig anfragen, ob das stimmt, und wo da der Unterschied liegt. Da ich Zeit meines Lebens nie etwas anderes als Windows (außer vor Jahrhunderten mal Amiga) kennengelernt habe, hoffe ich, ich finde jemand, der mich da etwas aufklären kann.
Gruß
Daniel
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Antwort#2
Hallo zusammen,
der Terratec-Threat von Tom hat mich auf etwas gebracht. MACs sollen sich als Musik PCs besser eignen. Da ich mich aber mit MACs überhaupt nicht auskenne möchte ich mal vorsichtig anfragen, ob das stimmt, und wo da der Unterschied liegt. Da ich Zeit meines Lebens nie etwas anderes als Windows (außer vor Jahrhunderten mal Amiga) kennengelernt habe, hoffe ich, ich finde jemand, der mich da etwas aufklären kann.
hi daniel!
der vorteil eines macs ist seine stabilität. ausserdem werden in macs andere prozessoren verwendet als in pcs... dadurch -kann- ein mac mit 400-500mhz die leistung eines 800-1000mhz-pcs bringen... ist eben alles eine sache der richtigen konfiguration...
die umstellung von pc auf mac ist nicht das problem... die oberfläche sieht ein bischen anders aus...(fenster werden links zugemacht, die uhr ist oben etc)
ne andere geschichte sind hard- und software:
viele soundkarten luafen nicht im mac - aber da es immer ne gute karte sein sollte musst du eh etwas mehr investieren (zwecks guten wandlern usw.), die karte wird dann aber auch im mac laufen (am besten beim händler oder hersteller nachfragen). was du -so gut wie- vergessen kannst ist: "ach, ich bin den monat knapp bei kasse... also zieh ich mir ne demo vom gewünschten programm und den passenden crack..."
dass ist bei mac-software sehr schwierig bis unmöglich da kaum zu finden...
meiner meinung nach sind macs ne gute sache (hab selbst einen G4 und ein Powerbook)... die gute sache kostet eben ihren preis...
ich hoffe das hilft dir weiter....
mfg tim
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Antwort#3
Hallo zusammen,
Hi
Meiner Meinung nach besteht der Hauptvorteil eines Macs darin, dass er zu einem bestimmten, professionellen und somit eingeschränkten Zweck angeschafft wird und somit nur eine Hand voll Programme darauf installiert sind. Würde man einen PC ebenso behandeln und den armen Kerl nicht mit Tonnen von Mediaplayern, Spielen, Text- und Datenverarbeitungen, zich Gigabyte Pornos und anderer Saugware, Mephistos, Kazaas, mindestens drei Browsern, jedem erdenklichen PlugIn von jedem Hersteller in jeder Version, jede noch so sinnlose und nie benutzte AudioSoftware und diesen unsäglichen Minitools aus der PC-Welt vom Juni ´98 vollramschen, liefe er genau so gut. Ansonsten ist auch ein Mac nur ein Computer und auch Macs stürzen ab. Auf den Klang hats jedenfalls keinen Einfluss, nur auf deine Nerven.
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Antwort#4
Hallo
der vorteil eines macs ist seine stabilität.
Vielleicht kann mich ja einer der Computerfreaks bei dieser Gelegenheit mal darüber aufklären, warum das so sein soll, also auf welchen technischen Umstand dies zurückzuführen ist. Oder handelt es sich nur um einen Mythos?
Ich arbeite recht viel an PCs und gelegentlich auf Macs (G4). Meiner (bescheidenen) Erfahrung nach, stürzen die Macs deutlich häufiger ab, als die PCs. Zufall?
Fragende Grüsse
Trench
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Antwort#5
Hallo,
wie schon geschrieben, der wichtigste Punkt ist die Hygiene.
Wenn du deinen PC sauber hälst, und nur das drauf tust, was du für deinen Zweckbrauchst, dann wird er
1. Viel schneller hochfahren als ein Mac
2. Mindestens so stabil sein wie der Mac
Falls Du jedoch nur 'ein paar Spiele ein paar gute Tool (für win 3.11, naja, sollten doch auf ME auch laufen, oder ?)' draufspielst, dann kann es schon ganz anders ausschauen.
Tomy

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Antwort#6
Vielleicht kann mich ja einer der Computerfreaks bei dieser Gelegenheit mal darüber aufklären, warum das so sein soll, also auf welchen technischen Umstand dies zurückzuführen ist.
1.) Hardware
Ein Rechner ist bekanntlich ziemlich kompliziert. Und irgendwo sind immer kleine (Software/Firmware-) Fehler. Man kann nicht alles testen. Schon gar nicht wenn zig Komponenten zusammenspielen müssen.
Beim MAC gibt es relativ wenig aber qualitativ gute Hardware. Die Fehlerquellen sind geringe weil einfach weniger Auswahl und 99%ige Kompatibilität.
Beim PC gibt es erstens auch viele billige Sachen die eben nur zu 90% oder so genau das machen was sie machen sollen. Zweitens ist die Auswahl (das fängt schon beim Motherboard an) viel grösser. Die Kombinationsmögichkeiten und Fehlerquellen sind damit viel grösser.
Ergo, sollte man nur gute Komponenten und die auch nicht wahllos verbauen dann ist ein PC auch stabil.
2. Software/Betriebsystem
Windows ist nicht gerade ein super stabiles Betriebssystem. Zu viel wurde hier versaut und drangeschustert. Es muss ja alles abwärtskompatibel sein.
Desweiten sind programme für den Mac AFAIK monolithisch. D.h. der ausführbare Code ist in genau einer Datei. Lediglich PlugIns sind extra. Bei Windows/Dos wird Code oft in DLL (Dynamic link libraries) ausgelagert. An sich nicht schlimm. Aber viele Programme verändern/updaten (ungefragt!) DLLs die auch von anderen Programmen benutzt werden. Bestes Beispiel ist Microsoft Office. Dahinter verbirgt sich fast ein komplettes Betriebsystemupdate! Wenn man Office installiert und plötzlch irgendwas nicht mehr geht, dann sollte man sich nicht wundern....
Unterm Strich ist die Stabilität des MACs wirklich eine Mär. Denn ich persönlich habe schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Nämlich das MACs genauso gerne abkacken...
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Antwort#7
Hi Tomy,
wie schon geschrieben, der wichtigste Punkt ist die Hygiene.
Wenn du deinen PC sauber hälst, und nur das drauf tust, was du für deinen Zweckbrauchst, dann wird er
1. Viel schneller hochfahren als ein Mac
2. Mindestens so stabil sein wie der Mac

Ich benutze zur Zeit einen PIII800 mit Gigabyteboard. Betriebssystem ist das Win98, und ich hab so ziemlich alles deaktiviert, was nur geht (unter Task Beenden findet sich nur der Explorer). Wie Du schon geschrieben hast, ist das System ziemlich stabil. Wenn ich aber 8-Spuren gleichzeitig aufnehme, läufts nicht mehr synchron. Bei Wiedergabe von mehr als 10-Stereo-Spuren und ein paar Plugins (unter Logic) bricht er auch ab.
Da ich aber den PC eher als Sequencer einsezte ist das Problem eher theoretischer Natur.
Gruß Daniel
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Antwort#8
hi,
ich fahre mit dem p3 800
ohne probleme 24 spuren und ebensoviele plug in´s, 24 std am stück.
(logic und pro tools le)
gruß racker
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Antwort#9
Hi Racker,
hi,
ich fahre mit dem p3 800
ohne probleme 24 spuren und ebensoviele plug in´s, 24 std am stück.
(logic und pro tools le)
gruß racker
Das meiner so langsam ist liegt wahrscheinlich an der Karte. Die wird aber auch bald einer anderen weichen müssen.
Gruß Daniel
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Antwort#10
Hallo Tomy
Warum erreicht man mit einem Mac viel kleinere Latenzzeiten als mit dem PC, wenn nach deiner Aussage der PC auch so schnell wie der Mac ist?
Gruss Elias
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Antwort#11
Hallo Tomy
Warum erreicht man mit einem Mac viel kleinere Latenzzeiten als mit dem PC, wenn nach deiner Aussage der PC auch so schnell wie der Mac ist?
Gruss Elias
Hallo Elias,
die Frage der Latenzzeit hat mit der Rechengeschwindigkeit des Rechners nicht allzuviel zu tun. Es ist ein Problem der Kommunikation mit der Peripherie, d.h. der Soundkarte. Die Latenz hat u.a. auch seinen Grund darin, dass der PC und damit auch Windows ein 'offenes' Hardwarelayout hat, was dazu führt, dass mehr Optionen überprüft werden müssen, um ein Resultat zu bekommen. Auch sind die externen Interrupts in Windows nicht unbedingt die schnellste, das gebe ich zu.
Zum anderen kann man mit Sonderlösunugen (egosys ewdm) durchaus sehr schnelle Reaktionszeiten erreichen.
Unter XP (auch 2000?) kann man auch die Priorität des Threads ändern, dadurch kann man auch die Latenz ändern, aber halt auch die Betriebssystemfunktionen sehr langsam machen.
Tomy

Hier kann man auch an den prioritäten schrauben
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