Stereoeffekte mit 2 Mikros

Erstellt 2 Antworten3 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi!
Ich habe einmal etwas gelesen, dass man mit 2 Mikros folgenden Stereoeffekt machen kann: ein Nierencharakteristik Mikro direkt vor den Mund des Sängers (pan mittig) und ein Richtmikro ca. 30-45cm entfernt, pan auf links oder rechts. Durch die Laufzeitunterschiede (zwar sehr gering) würde es anscheinend "erstaunend gute Effekte" geben, die man mit kaum einem Proggy so hinkriegen könnte. Stimmt das? Hat jemand erfahrung damit?
Mfg
the Crown
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Antwort#2
naja, wenn man einen kammfilter als einen "erstaunlich guten Effekt" bezeichnen will, stimmt das schon... ansonsten halte ich das für ziemlich blödsinnig!
die vocals stehen nicht mehr in der mitte und es gibt löcher im frequenzgang (mindestens welligkeit). und die keule des richtmikros ist für gesang auch nicht empfehlenswert.
also ich weiß nicht...
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Antwort#3
Das spielt an auf das Pseudostereoverfahren nach Lauridsen-Schodder. Dabei muß aber das zeitlich verzögerte Mikrofon auf beide Kanäle gegenphasig zugemischt werden, also auf links konphas, auf rechts antiphas und die Panpots in die Eckstellungen. Dann fällt bei Monobildung dieses Signal wieder heraus.
Ich habe in länger zurückliegenden Postings darüber geschrieben. Geh mal in die Suchmaschine des Forums mit dem Stichwort "Pseudostereofonie" oder "Lauridsen-Schodder".
Die bessere Lösung in diesem Fall ist aber vor den Sänger ein Stereomikrofon zu stellen und in der gewohnten Weise auf die beiden Kanäle zu verteilen.
MfG
Rainer
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