Mir ist bekannt, dass es Studio- Homerec- und Broadcastpegel gibt. Wie messe ich den am Pult bzw. wo? Wenn ich mit einem Studiopult Werbeaufnahmen mache, was muss ich bez. des Pegels beachten? Gibt es theoretische Gegebenheiten, die man bezüglich des Pegels unbedingt kennen sollte, die aber beim - in diesem Job ja üblichen - Learning by doing oft unter den Tisch fallen? Zur Not wäre ein Buchtip auch sehr willkommen. Danke! 2 Danke 2z2
Hi, also Homerecordingpegel liegt bei -10dBV (0,316V), der Studiopegel bei +4dBu (1,23V) und der Funkhauspegel (Radio, TV) liegt bei +6dBu (1,55V). Gemessen wird die Spannune am Summenausgang vom Mischer. Üblicherweise werden im Studio die +4dBu gleich 0dB gesetzt. Also dein Summen-Peakmeter zeigt dir 0dB aber am Ausgang kommen +4dBu raus. Beachten solltest du, daß du mit deinem Programm nicht ständig über die 0dB Marke rauskommst, sondern wenn überhaupt mal, ganz kurz der höchste Peak. Auch sollte dein Programm nicht untersteuert sein, also die 0dB niemals erreichen (bringt einen kleineren Rauschabstand). Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber wenn es sich um ne Produktion für Radio oder TV handelt, kannst du evtl auch bis +2dB (Anzeige am Mischer), also +6dBu aussteuern, oder ob 0dB doch ok sind, sollte aber von den Kollegen nochmal jemand bestätigen. Gruß Andreas
Die ganze Frage erübrigt sich sobald irgendein Medium (Dat, CD, Analog-Band) dazwischen ist, da dieses einen eigenen Refernzpegel hat...Wenn dieses Medium voll ausgesteuert ist, wird es immer vollen "0dB"-Pegel liefern, egal ob ich es auf einem consumer oder Studio-gerät abspiele. Kritisch wird es nur bei Übertragungen für Radio und Fernsehen, aber selbst da wird der Norm misstraut und vor jeder (live)Sendung aus einem OB-Van mit einem Testton der Pegel mit der zentralen Sendestelle abgeglichen...zumindest machts der ORF so....Was sich bei digitaler Übertragung allerdings auch erübrigt (resp. erübrigen wird) Lieben gruß Georg
also, ein paar angaben habe ich gefunden: TV DAT: Pegelton 1KHz -9dB[FS] 2s vor Bildanfang: PING zur Kopplung Bild/Ton Ton für DigiBeta: 48KHz (max -6dB[FS]) RADIO Senkel: max +4dBu bei 38cm/s, 514nWb, keine Rauschunterdrückung, kein Timecode DAT: Pegelton 1KHz -9dB[Fs] Ohne ID ID 1: Programm CD: max 0dB[fs] Leider habe ich keine genaue Quellenangabe... Vielleicht findest du was beim IRT
Jeder Sender hat Unterlagen darüber wie die Sendebänder anzufertigen sind. Welcher Timcode, welches Testbild/Blackburst und wie lang, Programmstart, Tonspurbelegung, Tonspurpegel. Hier ist relevant der Pegel der auf der MAZ drauf ist. Wenn digital dann dBfs.
Wenn Analogband , dann Pegelton 514 nWb/m, ist dies mit Telcom C4 aufgenonnem, dann am Anfang den Telcom-Kennton ("Dödelheimer") wobei dieser bei 320 nWb/m liegen muß, sowohl bei 19 cm/s als auch bei 38 cm/s. Der Pegel des Kenntons ist der Pegel wo das Telcom-System das 1:1 macht.