Welches Multicore vom Mischpult zum Siderack? + Ergänzung zum Billigstecker-Trea

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
Servus,
um das Siderack vernünftig mit dem Mischpult verbinden zu können, brauche ich noch ca. 3 Meter Multicore. Gibts da eigentlich nur die "symmetrischen", d.h. solche mit paarweise geschirmten Adern?
Und was würdet ihr empfehlen für asymmetrische Inserts, AUXe und Line-INs/OUTs?
redi
ps:
Die Billigsteckerdiskussion gibt mir schon zu denken. Meine Überlegung war halt, "hinten" im Steckfeld wird einmal verkabelt (solange das Rack nicht umgebaut wird), und dann ist Schluß. Und dann halten die Neutrik-Klinken in dieser Patchbay nicht besonders gut, _da_ sind manche billige besser.
pps:
Heute würde ich mir wohl (doch) ein symmetrisches (Neutrik-)Steckfeld kaufen, da hielten dann (wohl) auch die Nuetrik-Stecker.
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Antwort#2
Ich würde dir KLOTZ empfehlen. Da gibt es auch das sogenannte Monocore (das ist unsymmetrisch).
http://www.klotz-ais.de/
Und wenns schon unsymmetrisch ist, dann lass es halt so.
Gruß
Christoph

.neusston.
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Antwort#3
hi Redi,
kauf Dir doch symstrisches Multicore und verlöte es asymetrisch (1x Innenader mit auf den Schirm). Falls Du dann doch mal irgendwas symetrieren willst, gehts noch...
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Antwort#4
meine Überlegung war halt, daß asymmetrische Kabel besser abgeschirmt sind als symmetrische, und aus zwei einadrigen Kabeln kann ich ja auch eine symmetrische Leitung basteln.
redi
ps
Wider alle gutgemeinten Ratschläge (der Profis) hab ich gestern das Siderrack mit den Billigsteckern verkabelt. Bis jetzt hält's.
Wenn ich den ersten Ausfall hab, werde ich hier berichten. Aber ich denke, es ist schon ein Unterschied, ob das Material professionell eingesetzt wird oder nicht.
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Antwort#5
Hallo Redi,
Zitat: ""meine Überlegung war halt, daß asymmetrische Kabel besser abgeschirmt sind als symmetrische...""
Das stimmt definitiv nicht. Die Abschirmung alleine ist zwar ein notwendiges, jedoch nicht hinreichendes Kriterium. Denn: Magnetische Felder werden von den Aschirmgeflechten, Reußenschirmen oder wie auch immer der Schirm aufgebaut ist, NICHT abgeschirmt. Der Schirm schirmt nur statische Felder ab, keine magnetischen. Außerdem hast Du bei unsymmetrischen Leitungen immer das Porblem des elektrischen Übersprechens, weil ja die Signalstöme alle durch die Schirme laufen und dadurch sich gegenseitig beeinflussen. Dies ist zudem noch frequenzabhänig. Nach hohen Frequenzen hin werden die Übersprechdämpfungen schlechter.
Symmetrische Leitungen braucht man theoretisch überhaupt nich zu schirmen. Allerdings ist die Symmetrie niemals ideal unendlich groß, sodaß auch hier eine Abschirmung notwendig wird. Selbst wenn Deine Behauptung stimmen würde, wäre die Störwirkung immer noch um das Maß der Unsymmetriedämpfung gemindert. Und dieses Ergebnis liegt weit besser als bei unsymmetrischer Leitungsführung.
Aus meinen Industrieerfahrungen heraus kann ich vor unsymmetrischen Systemen nur eindringlich warnen. Man kriegt nur Probleme damit.
Grüße
Rainer
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Antwort#6
Rainer schrieb:
Symmetrische Leitungen braucht man theoretisch überhaupt nich zu schirmen
... und deshalb sind asymmetrische Leitungen (= Kabel) besser geschirmt? Z.B. hab ich jetzt erst ("Instrumenten-")Kabel gelötet, die um die Tonader eine (weiße) Kunststoffummantelung hatten, dann eine schwarze, die leitend ist, und dann erst das Kupfergeflecht und den Gummimantel.
Und:
Unsere entsprechenden Mischpult- und Zusatzgeräte INs und OUTs sind eben (fast alle) asymmetrisch. Wobei ich natürlich versuche, (wo es geht,) die symmetrischen Wege zu nehmen.
redi
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Antwort#7
Hallo Redi,
Ich habe es hier mit der Terminologie nicht so genau genommen. Wußte aber was Du meintest :-)

Grüße
Rainer
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