Welches Live-Mischpult wird empfohlen?

Erstellt 11 Antworten12 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Leute!
Bin für unsere band auf der Suche nach einem guten und günstigen Mischpult mit 24 Kanälen. Was habt Ihr für Erfahrungen z.B- Mit dem Behringer MX 8000 oder dem nachfolger MX 9000 im "On the Road" Betrieb? Mir würde ein Pult gefallen welches auch eine Meterbridge für alle Eingänge besitzt, welches ich bisher eben nur bei den Behringers gesehen habe. Vielen Dank für eure Antworten!
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Antwort#2
Hallo,
die Frage wäre:
1. Welches Anforderungsprofil hast Du (speziell: Auxwege)?
2. Was heißt "günstig"??
Die Behringer-Teile sind schon im Studio nicht so toll,
als Live -Pulte sind sie grauenvoll, ich habe selbst schon mit dem
8000er arbeiten müssen (ich bin seit 14 Jahren on the road und habe so ziemlich jeden aktuellen Schrott gesehen & gehört...) und mich jedesmal geärgert.
Die Meterbridge ist in der Preisklasse für PA wertlose Spielerei! Allerdings haben die meisten Pulte mittlerweile neben der Peak-LED noch 2-3 Pegel-Segmente. Ist sehr praxisgerecht und reicht völlig.
Also: Es gibt zwei auch objektiv gute & wirklich günstige Pulte, die sogar professionellen
Anforderungen m.E. standhalten:
das Spirit LX7 (ist wirklich extrem billig aber OK)
das A&H GL 2200
wenn günstig nicht billig heißt wär da noch
das Midas Venice (aber das ist auch nicht viel "besser" als das A&H)
(allen drei Vorschlägen ist gemein, das sie sechs Auxwege haben, d.h.
vier Monitor und zwei Effektwege (o. Umgekehrt) lassen sich leicht realisieren.
Das geht mit dem Behringer schon mal nur umständlich.)
Alles andere hat sich nicht bewährt, ist viel teurer - oder ist mir unbekannt ;-)
Gruß,
Christopher


http://www.hafibeat.de
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Antwort#3
Soso, Du findest also das das MIDAS Venice nicht besser ist als das A&H GL2200. Ich nehme jetzt mal stark an du meinst das Venice 320 (24 Mono-,4 Stereoinputs).
Ist ein bisschen frech ein Venice mit einem GL2200 Billigteil zu vergleichen. Bessere EQ's, viel höhere Aussteuerbarkeit, exzellente Mic-preamps, gekapselte Fader, absolute Road-tauglichkeit um nur einiges zu nennen. Glaubst Du etwa das Venice 320 kostet deshalb knapp 5000 Teuro nur weil da MIDAS draufsteht? Die Dinger taugen zu allem Überfluss auch noch was!!!
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Antwort#4
Würde auch mal behaupten Dein Vorgänger hat nicht viel Erfahrung (vielleicht Ahnung). Das Venice klingt sehr gut und deutlich besser als die GL 3000er Serie.
Gruss, Thomas
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Antwort#5
Hätte ein Spirit-Studio 24-8-2 und ein Mackie 8-Bus 24-8-2 zu verkaufen.
Das letztere Mischpult mit Meterbridge.
Bei Interesse Mail an [E-Mail-Adresse entfernt]
Gruss, Thomas
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Antwort#6
Jawohl Leute! Ihr habt ja soo recht. Es war mir vollkommen klar, das sich einige
Knallköppe zu Wort melden wenn ich folgendes schreibe: "das (Venice) ist auch nicht viel "besser" als das A&H (GL2200)".
Zur Information: da steht nicht "das Venice ist gleichwertig" oder "das Venice ist zu teuer" sondern da steht "nicht viel besser".
Und warum steht das da?? Weil jemand, der ein Behringer Pult und 1000 Euro vor Augen hat schwerlich für ein 5000 Euro Pult zu begeistern ist, wenn doch schon das unvermeindliche Billigpult, das Eurodesk eben, schon so begeistern kann.
Andersherum das GL2200 als "Billigpult" zu bezeichnen wäre die Frechheit und
zeugt nicht gerade von Objektivität oder Sachkenntniß des Schreibers.
Ich habe ca. 50 mal vor einem halbem Dutzend Venices gestanden - und gearbeitet
und weiß sehr sehr wohl über dessen Qualitäten Bescheid - und nicht umsonst
ist das "Playmo-Midas" ein absoluter Top-Seller geworden der allgemein Akzeptiert ist. Ich weiß aber auch was über die Schwächen des Pultes:
60 mm Fader die nicht zu rechtfertigen sind - unübersichtliche Aux-Struktur,
falsch angebrachte 48V-Knöppe. So.
All diese Design-Bugs sind beim GL2200 schon mal nicht vorhanden. Das ist Fakt.
Mit dem Pult habe ich auch schon dutzende Jobs gemacht.
"Das Venice klingt sehr gut und deutlich besser als die GL 3000er Serie."
Ach was!?
Wer nun mit dem Sound kommt: Dies ist eine Live-Konsole. Wer mit dem A&H
soundlich nicht klarkommt hat definitiv den falschen Job. Zwar mögen die
Venice EQ's *vielleicht* etwas "besser" klingen - alle anderen Kriterien halte ich für vorgeschoben - der werbewirksame "XL3"-Preamp z.B. macht seinen Job wohl kaum besser als die im A&H. Und wenn schon! Der Hauptjob ist doch wohl die PA in den Griff zu kriegen und nicht 2dB mehr Rauschabstand. Wer so argumentiert tut das gänzlich unprofessionell!
Und darüber hinaus: Pulte haben gar nicht zu klingen und wenn sie es tun,
kann man es nur im 1:1 Test darlegen. Wer also behauptet das Venice klänge
besser als die GL-Serie, der gibt doch nichts weiter wieder als einen
subjektiven Eindruck den er mal irgendwo gemacht hat: bei unterschiedlichen
Veranstaltungen, mit unterschiedlichen PAs und Programm. Was sagt das aus?
Absolut nichts.
(Da behaupte ich jetzt: Alle Yamaha M-Serie Pulte klingen nicht und sind das Grauen. Jemand Einwände?)
Zur Mechanik: Beide Pulte sind da unkritisch weil sie nichts wiegen.
Die Verarbeitung des A&H ist ordentlich - gemessen am Preis.
2800 Euro für das 32CH GL2200 (mit 28 MicPre's);
5000 Euro für das "32er" Venice (mit nur 24 MicPre's) bei ansonsten
fast identischer Ausstatung (!) machen die Entscheidung fürs Midas auch bei
leicht besserer Verarbeitung schon schwer, wer nicht MIDAS fürs Image braucht - das ist für einige Firmen legitim - der wird wohl eher mit dem Kopf entscheiden.
Für die Anderen gilt: Entweder keine Ahnung (von Erfahrung mal ganz zu schweigen) oder "Geld spielt keine Rolle".
Viel Spaß beim darüber aufregen ;-)
Mfg,
Christopher

PS: Ich besitze selbst keines der beiden Pulte.
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Antwort#7
Jetzt entspann Dich mal ein bisschen!
Ich habe über 10 Jahre auf AH (3000+4000) gemischt und war mit den Pulten wirklich zufrieden. Das Venice spielt aber klanglich in einer ganz anderen Liga und darüber war sich bis dato jeder Fachmann (zu denen ich mich nicht zähle) mit mir einig. Im Endeffekt muss das doch jeder für sich selbst entscheiden und wenn Du der Meinung bist, dann wird auch alles gut.
Liebe Grüsse, Thomas
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Antwort#8
Wenn Du Dich für das Behringer interessiert, schaut es kohletechnisch wahrscheinlich nicht so gigantisch aus. Ich habe mit diesem Behringer nicht allzu viele gute Erfahrungen gemacht und würde davon abraten. Eine Meterbridge ist nicht unbedingt erforderlich, 3 LEDs pro Kanal tuns auch.
Mit dem GL 2200 habe ich des öfteren gearbeitet und war immer wieder recht angetan und konnte problemlos damit arbeiten. Meterbridge ist übrigens nachrüstbar.
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Antwort#9
Danke für deine Antwort. Ich habe deswegen Behringer gemeint weil es bisher das einzige Pult war dass ich gesehen habe (bei anderen bands)welches eine meterbridge besitzt. Ja das mit den Auxwegen stimmtist bei Behringer eher fast unmöglich.
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Antwort#10
Danke für deine Antwort. Ich habe deswegen Behringer gemeint weil es bisher das einzige Pult war dass ich gesehen habe (bei anderen bands)welches eine meterbridge besitzt.
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Antwort#11
Haaalllooo Cool bleiben!!!!!
Nur nicht Aufregen. Schadet dem Blutdruck. Gehst Du Live auch so leicht in die Luft wenn dich z.B. ein Musiker mit irgenwas volllabert???? Schlecht fürs Geschäft.
Wegen Dem Ausdruck "Billigpult" fürs GL 2200, sorry, sagen wir Günstigpult. Hatte gerade am letzten Wochenende wieder das "Vergnügen" auf einem Bikerfestival vor so einem "Ding" zu stehen. Angeblich 5 Monate alt und fast alle Fader am kratzen! SUPER!!!
Vor allen Dingen, warum hat A&H eigentlich die Fader und die Routigtasten so weit auseinander gesetzt das es ruck zuck zu Verwechslungen mit dem Nachbarkanal kommt wenn's wirklich mal schnell gehen muss(10min Umbaupause incl. Linecheck via Kopfhörer)???? Soviel zum übersichtlichen Design von A&H Pulten!
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Antwort#12
Zu welchem Preis? Welche Ausstattung? Schreib an meine Mailadresse
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