Hi! Kann man eigentlich (ungefähr) sagen wo in der reihe von aufnahme bis abmischen/mastern sich die 24bit/96khz am meisten als vorteil erweisen. als beispiel: ein lied dass in 16bit/44.1khz aufgenommen ist. der mixdown wird in 24/96 'exportiert'. bringt das den jungs vom mastering einen nennenswerten vorteil im gegensatz zu rohmaterial in 16/44.1 ? MfG Ben
Nein, áusser größere Datenberge - denn nicht vorhandene Informationen können auch durch Upsampling nicht hinzugefügt werden. Jedes Upsampling/downsampling ist eigentlich sogar ein Qualitätsverlust weil es ja immer zu kleineren Verschiebungen in der SR kommt... Das einzige was Du machen kannst ist dass Du aus den 16 bit 24 bit machst (sind ja nur nullen an den letzten 8 Bitstellen), das würde vorteile bringen wenn das System auf dem gemastert wird nicht mit floating-point rechnet und beim Brechnen nicht sowieso aus 16Bit 24 bit macht, sodass die Rechenfehler weiter nach hinten verschoben werden und deswegen weniger auffallen... Aber die hohen Samplingraten haben beim rein digitalen arbeiten keinen Vorteil solange alles schlussendlich doch auf der CD mit 44,1 und 16 bit landet.... Genausowenig hat es allerdings sinn um der DVD-Willen aus ner 16/44.1-Aufnahme mit Gewalt eine 24/96-Aufnahme zu rechnen nur um dass dann auf die Packung schreiben zu dürfen - denn wo keine Informationen da sind, kann man auch keine herzaubern... (noch nicht?! :)) ) WEnn Du allerdings ab der ersten Stufe mit 24/96 aufnimmst und dann analog abmischt, so hat die hohe SR den Vorteil eines nach den Höhen hin erweiterten Frequenzganges.
Herzlichen Gruß aus Wien & schönes Wochenede (Wochenend und Sonnenschein und dann dazu im Wald allein mehr brauch ich nicht zum Glücklich sein, Wochenend und Sonnenschein....) Georg
Tonzauber - einfach klassisch - auch bei 37 grad :)
eine frage dazu: ich könnte mit 96khz aufnehmen, habe aber bist dato nur 41khz verwendet. ist dieser qualitätszuwachs überhaupt hörbar wenn ich später wieder auf cd-format konvertiere?
Das hat dann eigentlich nur wenige Vorteile. Zum Beispiel bei der Berechnung von Filtern, die diesen Vorteil ausnutzen können. Auch Prozesse die auf Transformationsverfahren basieren (FFT, DFT, ...) können die erhöhte Genauigkeit ausnutzen. Bei der Aufnahme und Mischung würde ich empfehlen zumindest die Vorteile von 24 Bit auszunutzen und erst am Ende auf 16Bit zu reduzieren. Gruß Christoph