Servus, ja, ich weiß, Neutrix ... Aber: Ich möchte jetzt (endlich) ein Multicore vom Mischpult zum Siderack führen. Die einzelnen Käbelchen sind ziemlich dünn. Wäre es nicht besser - vor allem, da auf _diesem_Kabel_niemand_ (außer mir vielleicht) herumtrampeln wird - weniger auf (Tritt-)Festigkeit zu achten als vielmehr auf gering(er)es Gewicht? Also: Gesucht werden (günstige, natürlich) Klinkenstecker, die eine vernünftige Zugentlastung auch bei dünnen Kabeln bieten und die nicht so schwer (evtl. auch groß und dick) sind. Trittfestigkeit ist nicht verlangt. redi
Macht es nicht mehr Sinn, am Multicore auch Multipin-Stecker zu verwenden? Mit Klinken steckst du dir ja 'nen Wolf... Der ist auch leichter als viele Klinken (und trotzdem robust). Gruß Christoph
Hallo Redi, Ich kann Dir nur raten: Benutze robuste Multicore-Kabel. Sie sollten auf jeden Fall trittfest sein. Du darfst Dich auf keinen Fall darauf verlassen, daß nur DU darauf herum treten könntest. Man muß immer mit dem schlimmsten rechnen.... Ich habe dieses von Dir angesprochene Problem so gelöst: Das Multicore (10-paarig, jedes Paar abgeschirmt und dann noch das ganze Bündel abgeschirmt - Außendurchmesser 12 mm) auf ein Kabeltrommel (ALD 380 von Schill) gewickelt und beiderseitig die 30-poligen Siemensstecker. An der Trommel männlich, am Kabelende weiblich. Von der Trommel einen Adapter mit dem der 30-polige Siemens auf 10 XLR bzw. 10 Klinken aufgelöst wird. Hierfür kann man die normalen Mikrofonkabel nehmer mit 6 mm Außendurchmesser. Es passen 10 Stück in den Siemensstecker rein. Alle anderen Lösungen sind Krampflösungen und man hat es nur mit Kabelgewurschtel zu tun.
hallo redi. vor kurzem stand ich vor genau demselben problem: verkabelung zwischen mixer und siderack per multicore. da war auch die frage: multipin oder normale stecker? ich habe mich gegen multipin entschieden, da ich zwar oft mit eigenem siderack, aber dafür ständig mit anderen pulten arbeite. hätte ich immer nur mein eigenes pult vor mir, hätte ich mich, begründet durch enorme zeitersparnis, natürlich für multipin entschieden. das problem lag einfach darin, dass selbst wenn ein fremdpult über multipin verkabelt war, die belegung wohl ganz anders erfolgt wäre, als bei mir. eine allgemein gültige norm gibt es da ja leider nicht bzw. befolgen diese nur wenige. demzufolge hätte mir ein multipin gar nix gebracht und ich hätte sowieso wieder konventionell verkabeln müssen. eine möglichkeit wäre gewesen, wenigstens am siderack eine multipin-buchse anzubringen und an einer seite des multicores entsprechend einen stecker. ich habe das jedoch so gelöst, dass das eine ende der multicore-kabel fest im siderack verkabelt ist und über eine blende vorn am rack nach außen geführt und vor herausziehen geschützt ist. so muss ich wenigstens nur noch mischer-seitig verkabeln und kann dennoch die multicores auch anderweitig nutzen. bei interesse mache ich mal fotos der konstruktion. als multicore kann ich dir die cordial empfehlen. die sind trittfest und gut geschirmt und preiswert. auch die einzelnen adernpaare sind wie ein normales kabel mit einem kunststoffmantel versehen. zu den steckern: das problem bei billigsteckern ist immer wieder die zugentlastung und die verarbeitung. verarbeitung dahingehend, dass alles nur genietet ist und nicht allzu lange hält. das macht sich schön bei den massefähnchen bemerkbar, die ja bei vielen steckern gleichzeitig die zugentlastung darstellt. hast du einmal zu stark daran gezogen, ist das ding locker, der stecker hin und jedesmal, wenn du irgendwie an ihn dran kommst, hast du durch die zeitweise fehlende masse-verbindung nen schönen, lauten knackser auf der ganzen anlage. meines wissens nach leiden alle billigen stecker unter diesem problem. auch ich habe in den sauren (teuren) apfel gebissen und alles mit neutrik bestückt. es hat sich gelohnt. eine wirkliche alternative zu diesen steckern gibt es tatsächlich nicht! gruß, christian
Servus und hmm, nun hab ich halt ein - auf die Adern bezogen - ziemlich dünnes Stück Multicore, und deshalb funktioniert die Zugentlastung der Neutrik-Stecker nicht. Es sei denn, man (= ich) würde die dünnen Käbelchen mit Schrumpfschläuchen "dicker" machen. Schwer allerdings wären die Stecker dann immer noch. Und: Multipins hab ich bis jetzt nur von der Stagebox auf das Mischpult gesehen. Ich möchte eine Verbindung vom Mischpult zum Siderack. Da müßte so ein Vielfachstecker 1. am Mischpult _fest_ installiert sein (Ist da noch Platz im Case oder wie geht das?) und 2. auch im Siderack (da ist Platz genug) fest angebracht sein. Für die Verbindung von diesen zwei Geräten jeweils auf den Multipin brauche ich ja wieder Klinkenstecker. Die allerdings wären dann wohl "fest", und bräuchten nicht (mehr) umgesteckt zu werden? redi
Hallo , wenn Du nicht _immer_ mit derselben Konfiguration (selbes Pult, exakt gleiche Bestückung im Siderack) unterwegs bist, würde ich dir nicht raten, eine Multipinverkabelung von der Konsole zum Siderack zu machen. Für uns hat sich das als zu unflexibel erwiesen, weil wir mehr am Siderack umbauen waren. Die Jobs sind halt unterschiedlich. Wir haben folgende Lösung realisiert: Mehrere mehrpolige Multicorekabel (10, 12, 16 paarig geschirmt, je nach dem wieviel man braucht). Mit Neutriks bestücken - Klinke oder XLR und symmetrisch/unsymmetrisch je nach Anwendungszweck - fertig. Zur Not tun es auch 6er-Peitschen unsymmetrisch, die kann man ferddich kaufen. Im Siderack kannste die Stecker ja stecken lassen... Gruss, Thomas