Re: Wie baue ich ein Billigmikrofon

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Sorry, habe mich nicht klar ausgedrückt. Ich kenne natürlich die T-Bone Miks aus den Prospekten aber ich wollte wissen _wer_ baut diese Teile. Und wie ist die Qualität?
So als zweit oder drittmikro....
Ich bin zwar skeptisch aber die _könnten_ ja durchaus nicht schlecht sein. Zumal für den Preis.
- Wahl eines Produktionslandes mit billigstem Lohnniveau (China), ohne jegliche ethische und moralische Bedenken und Skrupel.
- Hemmungsloses Kopieren von bestehenden Produkten der Konkurrenz
- Verwendung von Bauteilen niedriger Qualität (z.B. grosse Toleranzen), bei bewusster Inkaufnahme von grosser Serienstreuung und hoher Reparaturanfälligkeit.
- Ein Vertriebskonzept welches auf Massendistribution setzt (ergibt zugleich einen Lawineneffekt: "Wenn alle diese Produkte verwenden, müssen sie ja gut sein").
- Aggressive Niedrigpreisstrategie-Startegien zur Aushebelung der Konkurrenz. "Keyprodukte" die als Marktöffner bewusst zum Selbstkostenpreis (und teils gar darunter) angeboten werden.
- dumme User, die glauben, die Qualität sei genausogut wie bei dem kopierten Produkt nur dass es 10x weniger kostet.
Erfolgreich(?)in "unserer" Branche eingeführt wurde obiges Konzept übrigens 1:1 vor bald 15 Jahren von einem gewissen Herr U. Behringer. Erfahrungsgemäss ist es immer nur eine Frage der Zeit (oder der Kapitalbasis) bis die Konkurrenten gezwungen werden nachzuziehen (oder einzugehen). Ob diese Entwicklung als ganzes letztlich im Interesse des Konsumenten ist ("geil, jetzt kann ich mir endlich das selbe Equipment wie Studio X/Superstar Y leisten"), bezweifle ich einfach mal.
Ich kenne die Produkte auch nicht aus eigener Erfahrung (noch nicht mal vom Hörensagen; verwendet die überhaupt jemand?). Da heutzutage aber alle Hersteller Zugang zu den selben Grundprodukten/Rohstoffen und den selben Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt haben, sind günstige Produkte meist auch billig.

Kommt darauf an, ob du das Risiko eingehen willst, Zweit- oder Drittklassige Qualität zu liefern.
Trench
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Antwort#2
Kommt darauf an, ob du das Risiko eingehen willst, Zweit- oder Drittklassige Qualität zu liefern.
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Antwort#3
Kapsel von Monacor = 7,90 Euro
leere Klorolle = 0,00 Euro
50cm Gaffa = 0,40 Euro
Kabelrest = 0,00 Euro
------
8,30 Euro
aber ich glaube selbst für diesen Preis gibts im HiFi-Fachhandel
schon fertige "Mikrofone"
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Antwort#4
Hallo Fisch,
lustig, Deine Bastelanleitung zum Billigst-Mikrofon. Da habe ich eine kleine Anmerkung zum Wort des Klebebands. In unserm Forum-Archiv Nr.99 finde ich mein Posting hierzu vom 6.März 2002:
In USA konnte ich von Bühnenarbeitern (Stagehands) lernen, dass das bekannte Vielzweckband Gaffer-Tape heißt. Ein "Gaffer" ist keiner, der blöd rumsteht und zuschaut, sondern ist beim Film ein vielbeschäftigter Alleskönner, der den Beleuchtern hilft, zum Beispiel Reflexionen zu beseitigen, Kabel trägt und auch Kaffee kocht. Er hat immer Hammer und Zange dabei und auch dieses breite matte meist schwarze Klebeband - eben das "Gaffer's Tape".
Wir Deutsche trauen uns nicht Gaffer-Tape zu sagen, weil dieses Wort etwas negativen Sinn hat. Wir kennen Jaffa-Orangen und in Berlin kennen wir Vatta und Mutta, wenn wir Vater und Mutter meinen. Im Internet-Google gibt es doppelt so viele Meldungen bei Gaffer-Tape (!), als bei Gaffa-Tape. Egal wie wir es schreiben, es kann ja nicht schaden, wenn wir wissen, welcher wirkliche "Racker" da mit dem Namen des Klebebands geehrt wird, eben ein ehrenwerter wichtiger Mensch - ein "Gaffer". Und das Band heißt darum Gaffer-Tape - ehrlich.
Ich glaube wir alle haben dafür Verständnis.
Viele Grüße
ebs
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Antwort#5
Hallo Fisch,
lustig, Deine Bastelanleitung zum Billigst-Mikrofon. Da habe ich eine kleine Anmerkung zum Wort des Klebebands. In unserm Forum-Archiv Nr.99 finde ich mein Posting hierzu vom 6.März 2002:
In USA konnte ich von Bühnenarbeitern (Stagehands) lernen, dass das bekannte Vielzweckband Gaffer-Tape heißt. Ein "Gaffer" ist keiner, der blöd rumsteht und zuschaut, sondern ist beim Film ein vielbeschäftigter Alleskönner, der den Beleuchtern hilft, zum Beispiel Reflexionen zu beseitigen, Kabel trägt und auch Kaffee kocht. Er hat immer Hammer und Zange dabei und auch dieses breite matte meist schwarze Klebeband - eben das "Gaffer's Tape".
Wir Deutsche trauen uns nicht Gaffer-Tape zu sagen, weil dieses Wort etwas negativen Sinn hat. Wir kennen Jaffa-Orangen und in Berlin kennen wir Vatta und Mutta, wenn wir Vater und Mutter meinen. Im Internet-Google gibt es doppelt so viele Meldungen bei Gaffer-Tape (!), als bei Gaffa-Tape. Egal wie wir es schreiben, es kann ja nicht schaden, wenn wir wissen, welcher wirkliche "Racker" da mit dem Namen des Klebebands geehrt wird, eben ein ehrenwerter wichtiger Mensch - ein "Gaffer". Und das Band heißt darum Gaffer-Tape - ehrlich.
Ich glaube wir alle haben dafür Verständnis.
Viele Grüße
ebs
Hallo ebs,
genau die gleiche Geschichte hörte ich bei der Tabaluga-Tour.
Nur da wurde behauptet Gaffal hiese der Mensch der dieses so berühmte
Klebeband zu uns brachte. Und er wäre ein Münchner.
Was jetzt ? was stimmt ?
Egal, hauptsache es gibt dieses fänomenale, universelle "G"...- Band.
Gruß Fisch
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