Hallo, mich interessiert mal Eure Meinung zu folgender Sache. Für Halbplaybackauftritte z. B. eignet sich bzgl. Sound ein DAT am besten. Leider ist man nicht sehr variabel, wenn die Titelreihenfolge kurzfristig geändert werden soll. Das klappt bei der CD schon besser - hat aber den Nachteil, bei Erschütterungen springt diese oder setzte aus. Aus diesem Grunde verbreitete sich die MD -trotz Datenreduktion- sehr schnell. Nun haben heute bereits die billigen CD - Player einen Schockpuffer von 30 sec und mehr. Welche Berechtigung hat dann heute noch die MD? Tschüss eric
Ich weiß daß zum Beispiel in Robinson Clubs die MD immer noch nen hohen Stellenwert genießt, weil man so schön drauf editieren kann. Außerdem darf man ja nicht vergessen, daß so eine MD ungleich robuster ist als eine CD. Die Puffergeschichte ist zwar auch bei MD Playern relevant, aber das gibts da ja auch schon seit längerem. Nicht zu vergessen die Wiederbespielbarkeit. Janko
Also ich meine, dass man die gut und gerne verwenden kann! Man hört es eh nicht oder nur kaum! (aber ehr nicht) Was anderes ist, wenn du Aufnahmen machen willst.. da lass lieber die Finger von der MD... da bleibt dir aufgrund der reduktion nämlich null nachbearbeitungsspielraum! Grüße Michael
keine ;-) Vorteil der MD ist halt, daß sie wiederbeschreibbar ist. Wiederbeschreibbare CDs kann man leider noch nicht in allen CD Playern abspielen. Nachteil der MD ist natürlich die Datenreduktion, was sich in der Praxis und für Live allerdings bestimmt nicht bemerkbar macht. Steve
a pros pro Minidisc, ist zwar etwas off topic, aber ich rätsel da schon lange dran rum: Bei der Minidisc ist immer von DatenREDUKTION die Rede, ist das ein Unterschied zur DatenKOMPRESSION bei mp3 & Co? So weit ich weiß, hat das Atrac-Verfahren ja eine variable Bitrate, abhängig vom Programmmaterial, aber auch das würde ich für eine Kompression halten... weiß da jemand bescheid?? danke für eure hilfe cu Peter
Hallo Peter, du unterliegst einem Mißverständnis. Sowohl ATRAC (MD) also auch MP3 sind in erster Linie Datenreduktionsverfahren, d.h. der Algorhythmus versucht zu erkennen, welche Signalanteile man "gefahrlos" weglassen kann, da sie durch Verdeckungseffekte ohnehin nicht wirklich wahrgenommen werden - wie gut oder schlecht das funktioniert, weiß jeder selber. Es werden also Daten weggelassen. Deshalb Reduktion. Bei einer reinen Datenkompression wird das Material zur Speicherung bzw. zum Transport "zusammengefasst" - das funktioniert umso besser, je mehr redundante Anteile vorhanden sind. Hinterher wird aber das Originalsignal vollständig rekonstruiert, es gehen dabei also keine Daten verloren wie bei einer Datenreduktion. MfG Janko
Also, da kann ich aus der Praxis plaudern... Für unsere Schlagershow haben wir verschiedene Chöre,Bläsersätze etc. auf CD (Mono Kanal links) mit einem Clicktrack (Mono Kanal rechts) gebrannt. Ich kaufte extra einen CD-Player mit 30 sec.Zwischenspeicher "Shockproofed" (von Aiwa - aber die anderen sind auch nicht besser). Beim ersten Auftritt gab es gleich das Desaster: Was im Proberaum noch wunderbar funktionierte geriet live zur Katastrophe. Nachdem wir in einer Discothek mit Holzboden spielten und die Leute heftig tanzten geriet der Holzboden ins Schwingen. Der CD-Player war seitlich auf einen Rack postiert und optisch sah es aus, als ob er fest und sicher stehen würde. Da passierte es: Bei jedem Lied nach ca.30-40 sec.(d.h.wenn eben jener Zwischenspeicher voll war)fing das Teil zu spinnen an, und spielte irgendwas hüpfendes. Der Clou ist nämlich, daß die Teile kurze Rüttler (eben bis zu 30 sec. - oder je nachdem wie groß der Speicher ist) schon überbrücken, sie brauchen dannach jedoch wieder die selbe Zeit Ruhe, um den Speicher wieder leerzukriegen. Wenn natürlich, wie bei einer Liveveranstaltung üblich, die Bewegungen weitergehen, fängt das Gerät zum Spinnen an - eine Katastrophe ! Wir haben uns sofort einen Minidisc gekauft (von Sony - aber das ist auch eher egal) und seither läuft´s ohne Probleme. Die Soundqualität ist im Livebereich absolut ausreichend (also gut).
In erster Linie ist beides Datenkompression. Denn man will die grossen Daten auf ein bestimmtes Mass komprimieren. Datenkomression geht verlustfrei (z.B. run length encoding, zip, etc.) indem man die Redundanz aus dem Originalsignal entfernt. Reicht das nicht aus wird verlustbehaftet komprimiert. D.h. es werden auch irrelevante Daten entfernt. Was irrelavant ist, ist von Fall zu Fall verschieden (deswegen kann man ja die Qualität bei mp3, jpeg usw. einstellen). Entscheident ist, das Daten , d.h. ein Teil der Originalsignale nicht wieder hergestellt werden können. mp3 und Minidisc komprimieren mit unterscheidlichen Verfahren. Beide nutzen u.a. Verdeckungseffekte beim Gehör aus.
bescheid weiß ich zwar nicht, aber ich weiß, daß es sich um ein datenreduzierendes Verfahren handelt, der Originalzustand also nicht exakt wieder hergestellt werden kann. Dies wird durch psychoakustische Verfahren (wie MP3 auch) ausgeglichen. Es ist also (zumindest für mich) von der Qualität her mit MP3 vergleichbar und nur als Abspielmedium zu betrachten (ich prüfe so meine Mixe im Auto ;-). Zum Mastern, etc. würde ich es nicht nehmen, obwohl das wahrscheinlich dann auch keiner merken würde *lol*