Aufnahme und Bearbeitung(Weibliche Stimme)

Erstellt 28 Antworten29 Beiträge
Antwort#21
Moin,
die Sängerin wird im Playback zugemischt
Gruß Andreas
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Antwort#22
Moin,
das Stereo-Plug-In macht die Monoaufnahme breiter, ohne Phasenverschiebung oder sowas. Man hat so'n Gefühl ob die Spur von der Mitte auseinander gezogen wäre,
man muss natürlich mit dem Effekt nicht übertreiben sonst klingt es viel zubreit und schmutzig
Gruß Andreas
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Antwort#23
hi reiner,
schon klar ..
du hast mich falsch verstanden.
ich sagte daß die genelecs verschönern. ich selbst stehe auf dynaudio acoustics.
ich sagte das ich einen besseren mix auf den ns 10 fahre als auf den genelecs.
natürlich schafft kein menschdas mit seiner stimme (100db), jedoch g, d, h, und auch einige t´s sind im verhältniss zu manchen formanten so leise, das sie fast verschwindend leise sind. jetzt das material gedithert und die leisen passagen sind weg. das ist das was ich meine. wenn ich einfach was hochziehe, dann verzerre ich das material linear und es ist kaum homogen hin zu bekommen.
also einen kompressor verwenden, um gleichmäßig zu verändern und homogen zu bleiben.
mit künstlerisch meinte ich sicher etwas anderes. nicht die reine simmulation von räumen mit hall bzw. delay. o.ä.
nutzt du auch delaymodulationseffekte ? die sind weniger für den technischen aspekt, als für den musikalisch-künstlerischen. die meisten dinge lernt man mit der erfahrung.
bezgl. rückwärtshall:
hast du schonmal nachgedacht wie das mit einer 2" bandmachiene realisiert wird ?
gruß racker
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Antwort#24
"Es macht aber keinen Sinn - und so möchte ich meine Argumente verstanden wissen - wenn man gleich mit allen möglichen Mittel etwas zu realisieren versucht bevor man erst mal probiert hat, ob dies überhaupt notwendig ist. Man sollte bei allem erst einmal nach dem Grundproblem suchen, bevor man weitere Schritte unternimmt, d.h. in diesem Fall beim Sänger selbst. Denn sonst führt das mit der Zeit unweigerlich zu einer Haltung unter den Künstlern die da lautet: "ach... das machen die schon an ihrem Mischpult, ich brauche mich da nicht sonderlich anzustrengen". Und diese Haltung ist der Anfang der Katastrophe. Es gibt genügend Künstler die so denken. Habe ich selbst schon erlebt."
genau, mit sowas hätte ich eher gerechnet. (als posting am anfang)
gruß racker
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Antwort#25
wow, welche Verantwortung auf Dir lastet, Rainer!!
:) he he

denn bis * Ari
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Antwort#26
Hallo Racker,
Ich sage immer: Der Fluch des Internet! ist es, daß man oft sich gegenseitig mißversteht und dann sind manchmal ellenlange Threads vorprogrammiert. In anderen Foren sogar ständige Streitigkeiten.
Du schreibst: ""jedoch g, d, h, und auch einige t´s sind im verhältniss
zu manchen formanten so leise, das sie fast verschwindend leise sind. jetzt das material gedithert und die leisen
passagen sind weg.""
Da muß ich dazu ganz lapidar sagen: Dann muß man halt den Sänger dazu bringen deutlich zu singen - ist oftmals harte Arbeit. Da ich aber selbst einige Jahre in einem Chor mitgesungen habe, kenne ich das Problem. Da muß man schon mal an sich arbeiten. Andererseits sind zu "harte" T's und auch andere Konsonanten mitunter wieder störend.
""delay. o.ä.
nutzt du auch delaymodulationseffekte ? die sind weniger für den technischen aspekt, als für den
musikalisch-künstlerischen.""
Ich nehem an, Du meinst "Phasing" ? Bisher hatte ich noch keine Anwendung dafür. Im klassichen Musikbereich kommt das nicht vor. Könnte mir aber vorstellen, daß das ein Mittel ist in der elektronischen Musik.
""die meisten dinge lernt man mit der erfahrung. ""
Völlig richtig! Aber auch die Theorie sollte man verstanden haben. Küpfmüller (Prof. an der TU Dresden - und letztendlich bin ich im gewissen Sinne Küpfmüller"enkel" [denn mein Dozent bei dem ich Dipl.Arbeit und Examen gemacht und etliche VL gehört habe hat bei K. studiert]) hat einmal gesagt: "Die beste Praxis ist eine gute Theorie".
"bezgl. rückwärtshall: hast du schonmal nachgedacht wie das mit einer 2" bandmachiene realisiert wird ?"
Wenn Du das meinst was ich darunter verstehe: Das steht seit Jahren in der Gebrausanleitung der Revox A77! Ich nehme an, Du meinst, daß der Hall VOR dem Ereignis anklingt (nicht Nachhall, sondern Anhall).

Grüße
Rainer
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Antwort#27
hi,
ja genau,
diese art von "FX schnitt" meine ich. ist halt eine andere umgangs- und arbeitsweise mit der materie. man sollte zwar bei den basics purist bleiben, jedoch hinterher ruhig mal aus dem vollen schöpfen.non-destruktiv versteht sich. bei klassik oder jazz ist das natürlich weniger angesagt. selbst die alteingesessenen "krautrocker" schrecken zusammen, wenn sie nur das wort "kompressor" hören. ;)
richtig ja,
mit delaymodulation meinte ich phaser, flanger und chorus. in der klassik wüsste ich sie auch nicht zu verwenden.
gruß racker
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Antwort#28
wenn ich dann das Stereo Plug-in weglasse klingt es "sehr" mono
Eine Gesangspur ist nunmal Mono. Wenn du meinst sie klingt zu trocken, dann mach Hall dran. Auch natürlchen Hall indem du, wie Rainer sagts sie Stereo abnimmst und dann den Raumanteil mit.
Ansonsten doppeln bringt auch viel. Extrem rechts-links, kann geil klingen. Nervt aber auch schnell und ist ungewohnt. Besser nicht extrem. Oder beide Spurenmittig, die eine anders verhallen. Oder gar drei Spuren. recht-links als FX und die gute als Original in der Mitte.
Ich persönlich bin sowieso ein Freund des Doppelns. Lieber doppeln und dann nur wenig Hall als mit FX zugeknallt (so Chorus-Reverb-Delay-breitmach-sachen).
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Antwort#29
Ich habe noch NIE (maybe mangelnde Erfahrung?) richtig cleanen Gesang gehört, der wirklich geil klingt. Ok, als einzelne Spur schon. macht auch Spass mal so alle Nuancen des Sängers zu hören. aber mit Song ringsrum? WÜÜRG
Dann hast du wirklich noch nie welchen gehört. Ich hab zwar auch selten mit Sängern zu tun, die wirklich trocken gut klingen, aber wenn dann geht die Sonne auf. Da braucht man den Hall wirklich nur um den Raum zu gestalten.
Und wenn der Sänger ohne Hall schlecht klingt, dann vorallem wenn keine Musik dazu läuft (finde ich) Mit Musik wirds immer erträglicher.
Notfalls: probier mal Autotune.....so schlecht ist das gar nicht. Man kann es ja auch so einstellen, dass bei gutem Gesang er fast nicht arbeitet. Aber die paar krummen oder die töne die gehalten werden (ein sehr häufiges Problem bei mir) gewinnen u.U. enorm.
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