Lohnt sich eine Ausbildung an der SAE?

Erstellt 15 Antworten16 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo liebe Leute!
Das Topic sagt eigentlich schon alles. Was sagen die diplomierten Tonmeister zu SAE absolventen? Ich spiele mit dem Gedanken mich an einer der Schulen anzumelden. Würdet Ihr sagen:" Ist okay mach mal" oder eher "Kannste vergessen mach lieber nen Ton-Assistenten Job in nem Studio"?????
danke sehr
danman
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Antwort#2
Kannste vergessen mach lieber nen Ton-Assistenten Job in nem Studio!! SAE-Absolventen hab ich immer als "suboptimal" erlebt, wenn die sich ans Pult gesetzt haben. SAE = Geldverschwendung"!
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Antwort#3
Was ich gehört habe (relata refero), erkennt der Österreichische Rundfunk das "Diplom" nicht an... doch eher bedenklich?!
Gruß
Georg
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Antwort#4
SAE-Absolventen hab ich immer als "suboptimal" erlebt...
Wie genau macht sich das denn bemerkbar....ich hab sowas in die Richtung auch schon öfters gehört.
Weiß jemand ne nette Adresse in HH oder Umgebung von einem Studio, die gerne einen Ton-Assi haben möchten???
danke DanMan
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Antwort#5
"suboptimal" = nette Umschreibung von sch...., arbeiten langsam, Probleme tonale und kreative Fehler zu beseitigen, dabei teilweise überheblich, so nach dem Motto:"Ich hab ja das SAE-Diplom". Jeder Autodidakt ist mir lieber!
Das Ohr
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Antwort#6
Hi Danman !
Ich habe auch so einige SAE - Absolventen kennengelernt, und die meisten waren im nachhinein auch der Meinung : zu teuer für zu wenig Bildung. Dass einige von Ihnen die Nase wegen des Diploms etwas höher tragen hab ich auch bei vielen festgestellt, aber das liegt vielleicht auch daran, dass es neben den Mediengestaltern (die meist eh nicht im Studio arbeiten möchten) kaum Techniker mit Staatlicher anerkennung gibt. Und SAE ist eben für viele immerhin mehr als gar nichts....
Ich denke : zum Einsteigen für manche Leute vielerorts ganz hilfreich, aber auch nicht viel mehr.
Ich hab übrigens auch Leute kennengelernt, die direkt nach SAE etwas unmotiviert waren, was sich dann aber sehr zum positiven gewandt hat. Vielleicht braucht es ja etwas, um sich zu setzen und "den Markt" kennenzulernen.
Jedenfalls : ich kenne mindestens EINEN richtig guten ! ;-)
Liebe Grüsze vom Don
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Antwort#7
Hi!
Also ich finds ja recht nett, dass möglichst viele Leute hier antworten(in einem Forum ja erwünscht) jedoch bin ich auch etwas verwundert. Dem durchschnittlichen Ton nach hat sich hier anscheinend fast keiner "das Übel" SAE angetan. Trotz allem weiß hier jeder bescheid.
Schade dass nicht bei anderen Beiträgen genauso schnell viele (versuchte) Antworten kommen.
Zu meiner Meinung:
Ich bin gerade dabei die SAE abzuschließen (2 Wochen noch) nenne mich also Insider. Ich kann bestätigen, dass sehr viele Absolventen die Schule für zu teuer halten und da das Verlangte auch für mich nicht gerade wenig Geld ist möchte ich da garnicht viel dagegen sagen. Was auf jeden Fall nicht stimmt ist, dass man für das ganze Geld nichts geboten bekommt. Das Problem ist, dass die meisten Schüler nicht mit Herz dahinter stehen.
Man bekommt ALLES mit, dass IM ALLGEMEINEN relevant ist.
ALLES = es werden genug Teilgebiete der Tontechnik ausreichend genau behandelt um in jedem Bereich Fuss fassen zu können. (Einschulung ist dann sicherlich kürzer als bei einem "ganz neuen"). Hinzu kommt, dass der Absolvent auch aus anderen Gebieten wissen mitbringt - was nie schaden kann.
IM ALLGEMEINEN = Natürlich wird den Absolventen der SAE z.B nicht beigebracht, welche speziellen Abkürzungen in einem gewissen Betrieb gang und gebe sind.
Lehrer solcher Schulen haben natürlich keine irgendwie geartete pädagogische Ausbildung genossen. Es sind Techniker, die anderen Technikern versuchen den Stoff zu vermitteln. Es gibt solche die es besser und solche die es schlechter machen, doch ist ein Schüler interessiert, wird es ihm keine Probleme bereiten nachzufragen. Vielleicht bei einem Kollegen, vielleicht bei einem anderen Lehrer.
Das Hauptpositivum der Schule ist, dass man einen haufen Tontechnikinteressierter und auch einen teil Tontechnikbegeisterter um sich hat. Man lernt Leute kennen und alleine das ist mir (jetzt im nachhinein) das Geld schon Wert gewesen.
"Gastlehrer" zu vielen Themenbereichen wie Elektrotechnik, Akustik, Livetechnik..uva.(eben Gebiete in denen es stärker ins Detail geht und vor allem in denen es um jahrelange Praxiserfahrung geht die man von einem Menschen der hauptberuflich in und für die Schule arbeitet nicht erwarten kann.)
geben auch gerne Ihre Email-Adressen oder gar privaten TelNr. für Interessierte her.
Man gibt sein Geld nicht nur für ein paar Skripten (übrigens auch ein paar Ordner),
oder ein paar Stunden Unterricht in der Woche,
oder die Möglichkeit Praxis an verschiedenen weitverbreiteten Programmen zu sammeln,
oder mal im Studio zu sitzen und die Arbeit(den Stress) kennen zu lernen,
oder Fehlerlösungen mal gemeinsam zu suchen aus,
nein, vorallem lernt man eben Leute kennen, die das gleiche Hobby haben und das ist in einem Berufsfeld, in dem es hauptsächlich um "Mundpropaganda" geht nicht zu vernachlässigen.
Was ich gehört habe (relata refero), erkennt der Österreichische Rundfunk >das "Diplom" nicht an... doch eher bedenklich?!
(Georg fori magni fratribus suis dixit)
Da hab ich anderes gehört (von einem ORFler)

Ich plädiere nicht dafür SAE-Absolventen über andere zu stellen(ich sehe ja wie wenige Schüler die oben genannten Vorzüge nutzen), jedoch schon garnicht das Gegenteil.
Ich hab übrigens auch schon einige andere(nicht SAEler) Tonassisten bis Tontechniker und Tonmeister kennen gelernt und habe keinen großen Unterschied in den beiden "Gilden" feststellen können.
Was bleibt ist die Hochnäsigkeit, die hab ich allerdings unter meinen Leuten nicht festgestellt. Die wissen alle, dass alleine das Diplom noch nicht viel ausmacht. Vielleicht hat sich also die "unsere" Art gebessert.

"Welch triste Episode, in der es leichter ist, ein Atom zu zertümmern als ein Vorurteil."
Alber Einstein

Es liegt alles am Interesse.
Gruß aus Wien
Andreas
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Antwort#8
hi,
klaro, willst du kaffekochen und brötchen holen, maximal ´n paar backups machen ? für lau ?
oder
willst du was lernen ?
heidenkampsweg ecke süderstrasse.
immer diese neidhammel, die meinen ihren senf in der gegend rumschmieren zu müssen. obwohl der beweggrund sich so zu nennen sicherlich einer profilneurose gleich kommt, paßt es doch irgendwie. denn nichts ist subjektiver als
"das ohr" !!!
sollen die dir doch nen job bieten oder mindestens zeigen wie´s geht.
aber da kannste lange drauf warten
gruß racker
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Antwort#9
Was soll das denn jetzt? NATÜRLICH ist meine Einschätzung von SAE-Absolventen nicht repräsentativ, aber diejenigen, mit denen ich zu tun hatte, waren (fast) alle so, wie ich gepostet habe! Und ein Neidhammel bin ich bestimmt nicht, ich erkenne die Leistung von Kollegen an, und wer mich was Fachliches fragt, sei es Fremdtech oder eigener Mitarbeiter, kriegt eine vernüftige Antwort! Ich mache ab und zu Workshops zum Thema, und auch wenn ich kein Diplom habe und auch nicht mit Formeln um mich werfen kann, so denke ich doch mein Wissen und meine Erfahrung unters Volk zu bringen.
Dürfte ich Dich abschließend bitten, Dich mit persönlichen Anwürfen hier im Forum zurüchzuhalten? Unfreundlichkeit gibts in unserem Metier schon genug....
Das Ohr
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Antwort#10
Kannste vergessen mach lieber nen Ton-Assistenten Job in nem Studio!!
SAE-Absolventen hab ich immer als "suboptimal" erlebt, wenn die sich ans Pult
gesetzt haben. SAE = Geldverschwendung"!
"suboptimal" = nette Umschreibung von sch...., arbeiten langsam, Probleme
tonale und kreative Fehler zu beseitigen, dabei teilweise überheblich, so nach > dem Motto:"Ich hab ja das SAE-Diplom". Jeder Autodidakt ist mir lieber!

ach guido.....
dürfte ich dich abschließend bitten, diese Verallgemeinerungen zu unterlassen?? Dummschwätzer gibt es schon genug in unserem Metier. ich kann mir nicht vorstellen das du bei deiner "karriere" mit vielen SAE'lern zusammengekommen bist. wer will denn schon bei dir arbeiten??
Wie man so hört, war deine letzte VA ja auch wieder so ein reinfall...
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Antwort#11
Hi Graham!
Woher kennen wir uns? Jemand Deines Namens ist mir unbekannt.

"dürfte ich dich abschließend bitten, diese Verallgemeinerungen zu unterlassen?? Dummschwätzer gibt es schon genug in unserem Metier. ich kann mir
nicht vorstellen das du bei deiner "karriere" mit vielen SAE'lern zusammengekommen bist. wer will denn schon bei dir arbeiten??
Wie man so hört, war deine letzte VA ja auch wieder so ein reinfall..."
Sag mal, wiedersprichst Du Dir damit nicht selbst?? Ich versuche, so objektiv und freundlich wie möglich zu sein.
Und: ich habe durchaus mit SAE'lern zu tun gehabt, nämlich als "Fremdtech", sprich als Tech der Bands, die auf VA über mein Equipment gespielt haben. Über Diese kann ich mir durchaus ein Urteil erlauben, und ich werde mit meiner Meinung auch nicht hintern Berg halten.
Das Ohr
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Antwort#12
hi "ohr" besser ich nenne dich einfach höhrer. den titel zuhöhrer solltest du dir erst verdienen.
so objektiv und freundlich wie möglich ?
bei dir piepts doch wohl mächtig aus der ohrmuschel.
hast du gerade mal ´nen geistigen höhenflug oder wie bitte ?
nur weil einige sae ler an deinen knöppen gedreht hatten fängst du an zu verallgemeinern ?.. und so´n dämliches zeug hier öffentlich zu posten ?
dann rechne bitte mit einer entsprechenden antwort.
von einem vorurteilenden livetechniker will und höre ich mir so´ne scheisse nicht an.
zu den persönlichen bemerkungen...
das du dich damit angesprochen fühlst rührt wohl eher daher, daß du selber parallelen zu dir gefunden hast.
ich habe objektiv über dilletantische sae kritiker geurteilt.
wenn du dich angesprochen fühlst sei es so.
wahrscheinlich wirst du nichtmal den aufnahmetest bestehen und deine postings sind die veräußernung deiner minderwertigkeitskomplexe.
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Antwort#13
Hallo !
Ich kann nur dazu sagen, ich habe SAE gemacht, habe aus dieser Zeit ein selbstgeschriebenes 4 Ordner füllendes Nachschlagewerk (is' bischen Arbeit, alles aus dem Unterricht abzutippen und die Graphiken malen, aber lohnt sich)und viel Praxis an sehr gutem Equipment (das Equipment im Berufsleben ist in der Regel minderwertiger als das an der SAE), habe direkt danach meinen Traumjob (plus mehr einzelne freiberufl. Jobangebote als ich machen kann)bekommen und habe nicht das Gefühl mich mit anderen Kollegen (auch viele Dipl. Tonmeister) im Alltag nicht messen zu können. (bitte diesen letzten Satz jetzt nicht mit konkreten Beispielen zu widerlegen versuchen, ich sage "im Alltag"; sicher gibt es da diverse theoretische Differenzen).
Zum Geld: überall im Ausland ist es normal für jegliches Studium Geld bezahlen
zu müssen. In Deutschland wird das, denke ich, auch bald der Fall
sein.
Fazit: Mir hats was gebracht.

Gruß
Martin
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Antwort#14
hallo
um mal ganz schnell ein gerücht im keim zu ersticken. hier die abschrift eines briefes vom ORF an SAE Wien, vom 9.mai 2000
sehr geehrte herren!
der ORF als führendes unternehmen im bereich der elektronischen medien benötigt zur durchführung der ihm übertragenen aufgaben mitarbeiter mit höchsten qualitätsanforderungen.
gerade was den nachwuchs bestens ausgebildeter tontechniker betrifft, deckt unser unternehmen seinen bedarf verstärkt aus abgängern des SAE Institutes. es hat sich in den letzten jahren herausgestellt, dass die an dieser schule durchgeführte ausbildung den anforderungen des orf in idealer weise entspricht. für das unternehmen bedeutet dies einen wesentliche verkürzung und effizienzsteigerung der innerbetrieblichen ausbildung neuer mitarbeiter.
wir hoffen in diesem sinne weiter auf beste zusammenarbeit
mfg
produktionsbetrieb fernsehen
leitung
ing. lielacher

ich hoffe das schafft aufklärung :-)
ach ja, und der neue technische leiter des orf Andreas Gall ist ebenfalls ein absolvent der SAE :-))
lg
barbara skoda
manager
sae wien



http://www.sae.edu
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Antwort#15
wie gesagt - deswegen habe ich es extra geschrieben - relata refero, ich berichte nur berichtetes.
Es wird halt viel geredet und geratscht, und da hört man eben so manches wenn man bei einem gemütlichen kaffeetscherl im ORF sitzt und den neuesten Klatsch austauscht...
Ich selbst habe zwei liebe Bekannte, die SAE gemacht haben - der eine inzwischen selbständig, der andere Geschäftsführer der Niederlassung eines pro-Audio-Herstellers in Wien. Genauso unterschiedlich wie die Typen der beiden Menschen sind auch deren Meinungen - der Selbständige ist seh zufrieden, der andere meint es hätte ihm so gut wie nichts gebracht, vor allem die Praxis sei ihm zu kurz gekommen...
Herzlichen Gruß,
Georg



Tonzauber - einfach klassisch
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Antwort#16
ich denke es kommt darauf an, was man lernen möchte. das hauptaugenmerk liegt ja beim studiobereich... naja..
freund von mir hat auch die sae in wien gemacht und arbeitet jetzt bei einer der größten ton- u lichttechnik firmen österreichs als chef der tonabteilung. natürlich braucht man persönliches engagement um etwas zu erreichen --wenn man das hat dann bekommt man von der sae sicherlich alles was man braucht, um einen guten start zu haben.
man darf sich halt nicht erwarten dass man nach einem jahr sae der vollprofi ist und einen wunderbaren super bezahlten job bekommt..
andererseits kenne ich auch jemanden, der die sae zwar gemacht hat, aber das diplom nicht hat- und der hat auch einen guten job und ist zufrieden..
also im endeffekt kann ich nicht sagen ob sich die sae jetzt lohnt oder nicht.. aber schlecht ist sie nicht. ;-)
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