Hallo, ich würde gerne von einem Student o. Tonmeister erfahren, in wie fern die bisher eigenen künstlerischen Aktiviäten eine Rolle spielen um ein Studium zu bestreben in dem Bereich Tontechnik an der FH Ddorf. Ich frage deshalb, da zu den Bewerbungsschreiben ein Tabellarischer Lebenslauf aller bisher künstlerischen Aktivitäten beigefügt werden soll. Bei mir sieht es zur Zeit so aus, das ich 5 Jahre in einer Band gespielt habe und dem entsprechend als Musiker und nicht als Techniker aktiv war. Ich habe zwar so schon ein paar kleine Produktionen gemacht (kenne mich auch selber aus in der Aufnahmetechnik) die auch dort hin schicken werde (Demo-CD), aber ich bin doch sicherlich Benachteiligt mit diesem Lebenslauf, oder? Habe ich überhaupt eine Chance? Ansonsten, andere Qualitäten bezogen im Bereich Tontechnik, habe ich schon ein Programm Software mäßig für Schallpegel messung programmiert. Also, in der Praxis gesehen, bin ich in der Digitaltechnik sowie in der Elektrotechnik bzw. Elektronik sehr fit. Naja, und zwei Instrumente behersche ich auch. Also, jetzt nochmal zur Konkreten Frage: Hätte ich in meinem Fall, mit diesen bisher ausgeübten Aktivitäten eine Chance, überhaupt in Betracht genommen zu werden?
Hallo Tom, ich kann dir nicht kompetent antworten, weil ich kein Student aus Düsseldorf bin. Es kommt mir so vor, als ob die Düsseldorfer so anstrengend studieren müssen, dass sie sich deshalb nicht am Tontechniker-Forum beteiligen können. Bisher hat sich noch keiner von dort ge-outet. Leider. Wenn ich mir so durchlese, was du so anbietest so denke ich, dass du doch gute Chancen dort haben müsstest. Jürgem
Wie ich hier schon öfters gesagt habe, habe ich in Düsseldorf die Eignungsprüfung nicht geschafft und stattdessen dort Nachrichtentechnik studiert. Hinter der Anforderung, die bisherigen Tätigkeiten aufzulisten, kann nach meiner Erfahrung nur die Robert-Schumann-Musikhochschule stecken (die Dich ja in musikalischer Hinsicht ausbildet). Da liegst Du richtig, wenn Du alle Tätigkeiten als Musiker auflistest. Beachte das Wort "alle". 5 Jahre in einer Band, wird denen - schätze ich mal - etwas dürftig erscheinen. Bedenke, Du wirst Dich mit "Jugend-musiziert"-Preisträgern messen und/oder mit Leuten, die kurz vorm Abi noch die C-Kirchenmusikerprüfung (Pfeifenorgel/Chorleitung) gemacht haben. Viele Grüße Michael H.
Oh ja! Da stelle ich doch gleich eine Frage zum selben Thema aber im Bezug auf Berlin. Wenn man es vergleichen kann, ist denn Berlin "einfacher" als Düsseldorf? Wie hoch ist das Niveau der Mitbewerber, was das Musikalische angeht. Ich habe z.B. nur 5 Jahre Klavier gehabt, habe auch an Jugend Komponiert teilgenommen, aber das wars auch schon. Mein Problem ist auch, dass ich kein Musik LK habe. Wie stehen dann meine Chancen, dass ich mir die Theorie, sowie einige Stücke zum Vorspielen selber vorbereite (einigen sich Bücher wie AbiCountownMusik u.ä. überhaupt?)? liz
Hallo Liza, das Studium in Düsseldorf an der FH endet mit einem Diplom-Ingenieur/in, das Studium an der Universität der Künste in Berlin endet mit einem Dipl.-Tonmeister/in. Die Gewichte im Studium sind verschieden. Das Studium in DD ist nicht mit Berlin vergleichbar: In Düsseldorf mehr Elektrotechnik und in Berlin mehr Musikausübung. Praktisch kommt man in Berlin nicht unter 13 Semestern weg. In DD ist es kürzer. In Berlin werden nur 3 Bewerber pro Semester von 90 Bewerbern genommen, in DD sind es doch einige mehr. Nicht zu unterschätzen sind die musikalischen Hörtests von Intervallen und von Akkordlagen. Da werden sonst groß auftretende Bewerber oft recht klein. Johnny PS.: "Abi Countown Musik", von der du sprichst, ist nicht bekannt und auch Google kennt so etwas nicht.
Hallo Johnny! Vielen Dank fuer deine Muehe. Das eine Buch, das ich gerade lese, heisst Vorbereitung auf das Abitur Musiktheorie und ist von Bernd Riede von MANZ Lernhilfe. Habe es mit mit Abi-Countdown fuer Mathe verwechselt. Mich interessiert eigentlich eher Berlin. Nun stellt sich die Frage, ob die Theorie, die in solchen Buechern vermittelt wird, den allgemein verbindlichen Wissensstand darstellt... liza
Hallo Liza, zur Aufnahmeprüfung des Tonmeisterstudiums an der UdK Berlin findest du Hinweise unter http://www.ton.udk-berlin.de/ gehe mal zur Überschrift "FAQ". In Musik-"Theorie" wird eigentlich nichts verlangt. Eher so Allgemeinwissen in der Richtung: Nennen sie eine Oper der Romantik oder was ist eine Gambe. Kennen Sie Opern von Tschaikowski. Welche Netzfrequenz haben wir in Europa? Dass wir hier keine 220 Volt als Nennspannung haben (wie die Prüflinge immer meinen), sollte schon bekannt sein und wie sieht das damit in USA aus, gehört zum Allgemeinwissen. Gruß Johnny
Hallo Johnny! Wenn in Musiktheorie nur "Pillepalle" verlangt wird, wo liegen dann die Schwierigkeiten? Irgendeinen Grund muss es ja dafür geben, dass nur 3-4 von 90 Kandidaten genommen werden... Was ist also der schwierigste Teil? Die ganzen Diktate? Oder das Vorspielen? Fallen dir noch andere Fragen ein, wie das Bsp. mit der Netzfrequenz? Fangfragen? viele Grüße und vielen Dank für deine Information liza
Hallo Liza, die Schwierigkeiten liegen je nach Prüfling schon sehr verschieden. Es gibt keine Fangfragen. Namen von Jazzmusikern und die Bluestonleiter sollte man kennen. In der klassischen Musikliteratur muss man schon Highlights kennen, wie schon angedeutet. Musikfehler sind herauszuhören, wenn man die Noten vorzuliegen hat und die Bratsche oder die zweite Geige beim Streichquartett vergisst zu spielen. Natürlich ist Klaviervorspielen wichtig, aber wenn das Werk für den Kandidaten zu hoch liegt, dann ist das nicht so gut. Lieber auf dem Teppich bleiben. Vom-Blatt-spielen ist schon einen hohe Hürde. Tempo ist egal, aber man muss den Takt erkennen können. Also lieber langsam und im Takt. Schwer scheint das Intervalle- und Akkordumkehrungs-Hören zu sein mit der Frage: Welcher Ton liegt im Bass und ist das Dur oder Moll. Da werden auch mehr Töne mit Verdopplungen angeschlagen. Also nicht nur e c g = Sextakkord, sondern e g c e g. Viele können nur den höchsten Ton erkennen und schließen daraus auf die Umkehrung. Das wird so verhindert. Auch Septakkorde kommen vor, wobei z.B. Sekundakkord, oder Septime im Bass oder 4.Umkehrung gesagt werden darf. Egal. Wenn das Nennen des Klangs zu lange dauert, dann ist das nicht günstig. Von der Struktur der Universität her können einfach nicht mehr als etwa 3 Studenten pro Semester angenommen werden. Was macht ein Chef der 10 gleich gute Bewerbungen für einen Hausmeister hat und der nur einen braucht? Das zu deiner Frage "Igend einen Grund muss es ja dafür geben, dass nur 3-4 angenommen werden." Johnny
Vielen Dank, Johnny! Mal sehen, wies läuft. Im Moment fallen mir keine genaueren Fragen ein, aber ich werde bestimmt noch etwas posten. Hast du deine Erfahrungen von der Berliner UdK oder aus einer anderen Stadt? lg liza
Wer wissen will, wie etwa die schriftliche Aufnahmeprüfung der Studienrichtung Tonmeister in Wien aussieht, der kann sich mal selbst an diesen Aufgaben testen. Siehe unten den Link "Zulassung Tonmeister Wien". http://www.mdw.ac.at/I101/iea/tm/download/pdf/ZulassungWien.pdf Murkel
"Josh" teilte mit: Da es hier immer wieder zu Anfragen über die Eignungsprüfungen zum Studiengang Tonmeister kommt, möchte ich Euch meine Erfahrungen mitteilen, die ich während der Aufnahmeprüfung an der Universität der Künste (UdK) in Berlin Ende Januar diesen Jahres gemacht habe. Vorweg möchte ich erwähnen, dass jedes Semester von 50 bis 150 Bewerbern nur 3 ? 5 Teilnehmer als Studenten aufgenommen werden, und dass ich leider nicht zu diesen Glücklichen gehörte. Ausführlich geht's weiter im folgenden Link "Aufnahmeprüfung: Tonmeister an der UdK in Berlin".
suche die nöheren Informationen über die Tonmeisteraufnahmeprüfung, der vorhandene Link "Aufmahmeprüfung Tonmeister an der UdK" geht nicht. Möchte im Juni an der Prüfung teilnehmer und brauche dringend diese Informationen Jana
Hallo Jana, also diese Adresse hier im Link läuft. Ich weiß nicht, was du gesucht hast. FAQ zur Tonmeister-Aufnahmeprüfung an der UdK Berlin http://www.ton.udk-berlin.de/faq.html An der FH in Düsseldorf gibt es keine Tonmeister. Die gibt es noch in Wien und in Lippe-Detmold Gruß und Kuss Julius
FAQ zur Tonmeister-Aufnahmeprüfung an der UdK Berlin