Also ich meine zb folgenden Effekt:

Erstellt 13 Antworten14 Beiträge
Startbeitrag#1
Wenn ich direkt an der Wand gegenüber meiner Stereoanlage sitze,hören sich zb die Bässe besonders satt an:stehende Wellen durch Wandreflektion!
Diesen Effekt will ich jetzt unabhängig von der Wand in meinen Mix haben
also praktisch die Summe,schon aus den Lautsprechern:
noch Fragen?
ZitierenPost melden
Antwort#2
noch Fragen?
Ja. Warum nimmst du keinen EQ dafür?
ZitierenPost melden
Antwort#3
Hi Roy,
Was Du hier beschreibst ist keine stehende Welle, sondern der Effekt der Grenzfläche. Die reflektierte Welle an der Wand ist gleichphasig zur ankommenden Welle und überlagert sich dieser. Dadurch eine Pegelüberhöhung von 6 dB.
Wozu aber diesen Effekt in einem Mix simulieren? Einfach Tiefenanhebung mit dem Kuhschwanzentzerrer bringt diesen Effekt.

MfG
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#4
Haben wir an der Wand nicht nur 3dB mehr Signal? Mit dem Boden zusammen 6dB und in der Ecke 9dB. Das Signal, dass von der Wand zurückkommt, ist ja nicht wirklich koherelent mit dem darauf treffenden Signal.
Gruss Elias
ZitierenPost melden
Antwort#5
hi,
bei dem grenzflächeneffekt geht es um druckmaxima bzw. innerhalb der wellenlänge ist das druckminima. deshalb wird der schalldruck gemessen. spl (sound pressure level) bezug 0,00002 pa (pascal) 20 log. daher ist die verdoppelung bei 6 dB, nicht wie bei dbA, 3dB
gruß racker
ZitierenPost melden
Antwort#6
die wellenlänge, die der größe der "grenzfläche" entspricht, hat dementsprechend dort ihr druckmaxima. daher die überhöhung.
gruß
ZitierenPost melden
Antwort#7
und kommt doch von der anderen Richtung zurück,also NICHT gleichphasig
und was soll da jetzt der große Unterschied zu der stehenden Welle sein?
Und scheint nur gewisse Freqs zu treffen,mit EQ NIEMALS hinkriegbar!!!
ZitierenPost melden
Antwort#8
Und ob das eine stehende Welle ist!!!
ZitierenPost melden
Antwort#9
dieser Klang,einfach unbeschreiblich
ZitierenPost melden
Antwort#10
Hallo,
also zum ersten: Es wird immer ein Teilchen betrachtet, und da ist hinten und vorne ziemlich egal. Wenn die eine Kraft es nach oben ziehen will, und die andere nach unten, dann bewegt es sich halt nicht (oder nur ein wenig), oder wenn beide in die gleiche Richtung ziehen, dann ist die Auslenkung halt höher.
Ich würde mal ein Delay probieren mit sehr kurzer Delayzeit (so um die 10 msec) und vielleicht noch einen paramtrischen Eq.
Tomy
ZitierenPost melden
Antwort#11
Hi Racker,
das "dBA" ist keine Leistungseinheit, sondern basiert ebenfalls auf dem Druck als Bezug, nicht auf der Schalleistung. Also gilt auch hier der Faktor 20 vor dem Logarithmus. Das "A" bedeutet nur, daß der Schallpegel nach der Bewertungskurve A gemessen wurde.
Grüße
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#12
Hallo Georg,
Nein, es ist keine Stehwelle. Eine Stehwelle entsteht, wenn die hinlaufende Welle mit der rücklaufenden Interferenzen bildet, bei denen sich dann in Ausbreitungsrichtung abwechselnd Minima und Maxima bilden. Das setzt aber voraus, daß zwischen 2 Flächen ständige Hin- und Herreflexionen entstehen, nicht aber die Druckerhöhung an einer Grenzfläche. Ich betrachte diese ganzen wellentheoretischen Zusammenhänge direkt aus der Leitungstheorie der el. Nachrichtentechnik. Dort haben wir die selben Verhältnisse wenn es um Stehwellen geht. Diese sind ohne weiters auf die Akustik übertragbar. Drucküberhöhung an einer Grenzfläche ist noch keine Stehwelle.
Grüße
Rainer
ZitierenPost melden
Antwort#13
Hmm so hab ich das auch nicht gemeint...
ZitierenPost melden
Antwort#14
hi,
mal ganz grob..
für den grenzflächeneffekt reicht einfach eine fläche.
für EINE stehende welle brauchst du ZWEI parallel zueinander liegende wände !!!
gruß racker
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.