Hallo liebe Kollegen,
ich habe ein großes Problem. Die Lautsprecherschwingspulen verbrennen, obwohl Überlast ausgeschlossen werden kann. Woran kann das liegen?
Aufbau:
+ Klangkörper: 30-köpfiger gemischter Chor mit 2 Akkordeon und 1 Schlagzeug, singen lustige Seemanslieder
+ Mikrofonierung: große AB-Anordnung mit 2 C414 für Chor, Akkordeon und Schlagzeug, 1 unbekanntes Mikro für Solisten, 1 wireless AKG UHF SR 40 für Moderation
+ Einstellung C414: Nierencharakteristik, Low-Cut (75Hz) On, Vordämpfung 0dB
+ ab und zu werden statt der C414 auch zwei C3000 eingesetzt, Einstellungen: Niere, Low Cut (ca. 100Hz) On, Vordämpfung 0dB
+ ab und zu wird statt des unbekannten schwarzen Mikro´s ein Shure SM58 für die Solisten eingesetzt
+ Kabel: normales, symmetrisches XLR-Kabel und entsprechendes Multicore
+ Mischpult: einfaches Peavy 7:2-Pult ohne Phantomspeisung
+ Phantomspeisung: erfogt über eine Monacor-P48-Schaltung (Platine direkt auf innere Rackwand geschraubt) auf das XLR-Anschlussfeld im Rack
+ Mischung: L, R und ein Monitorweg
+ Saal-Endstufen: Craaft CA-800N mit 2*400W/4Ohm bzw. 2*200W/8Ohm; bipolare Gegentaktendstufe mit konventionellem Trafonetzteil
+ Saal-Boxen: Craaft C-210 mit 300W/8Ohm; 2*10" und 1 Horn - Hersteller und Typ unbekannt; Frequenzweiche ist mit Hochtonschutzrelais ausgestattet
+ Monitor-Endstufe: Alps 2*300 mit 2*300W/4Ohm bzw. 2*200W/8Ohm; MOS-FET-Gegentaktendstufe mit konventionellem Trafonetzteil
+ Monitor-Box: Eigenbau mit Celection G12"-xxx mit Hochtonkegel, also für Gesang geeigneter Breitband-Lautsprecher
Problem:
Letztes Jahr sind Hörner in den Boxen kaputt gegangen und die 10" haben teilweise gekratzt. Die Lautsprecher wurden von einem Fachhändler repariert bzw. ausgetauscht. Nun ist schon wieder ein Horn kaputt. Beim Öffnen war die Schwingspule komplett verbrannt.
Weitere Informationen:
Das Equipment ist älter als 15 Jahre.
Die Anlage wurde und wird nie voll aufgedreht, Überlast kann ausgeschlossen werden.
Frage:
Wieso gehen die Lautsprecher kaputt?
Meine Vermutungen:
+ Die Lautsprecher gehen altersbedingt kaputt
+ Die Frequenzweiche hat altersbedingt ihre Trennfrequenz geändert und die Hörner bekommen zu tiefe Frequenzen (und damit zu viel Leistung)
+ Die Endstufen, das Mischpult, die Phantomspeisung oder die Mikro´s haben Macken (aber was könnte das sein? Was könnte ich dagegen tun?)
+ Die Anlage schwingt in einem unhörbaren Bereich (warum sollte sie das tun? Was könnte ich dagegen tun? Warum spricht dann die Schutzschaltung nicht an?)
+ ... (wer hat weitere Ideen?)
Danke für Eure Mithilfe!
Wolfgang
ich habe ein großes Problem. Die Lautsprecherschwingspulen verbrennen, obwohl Überlast ausgeschlossen werden kann. Woran kann das liegen?
Aufbau:
+ Klangkörper: 30-köpfiger gemischter Chor mit 2 Akkordeon und 1 Schlagzeug, singen lustige Seemanslieder
+ Mikrofonierung: große AB-Anordnung mit 2 C414 für Chor, Akkordeon und Schlagzeug, 1 unbekanntes Mikro für Solisten, 1 wireless AKG UHF SR 40 für Moderation
+ Einstellung C414: Nierencharakteristik, Low-Cut (75Hz) On, Vordämpfung 0dB
+ ab und zu werden statt der C414 auch zwei C3000 eingesetzt, Einstellungen: Niere, Low Cut (ca. 100Hz) On, Vordämpfung 0dB
+ ab und zu wird statt des unbekannten schwarzen Mikro´s ein Shure SM58 für die Solisten eingesetzt
+ Kabel: normales, symmetrisches XLR-Kabel und entsprechendes Multicore
+ Mischpult: einfaches Peavy 7:2-Pult ohne Phantomspeisung
+ Phantomspeisung: erfogt über eine Monacor-P48-Schaltung (Platine direkt auf innere Rackwand geschraubt) auf das XLR-Anschlussfeld im Rack
+ Mischung: L, R und ein Monitorweg
+ Saal-Endstufen: Craaft CA-800N mit 2*400W/4Ohm bzw. 2*200W/8Ohm; bipolare Gegentaktendstufe mit konventionellem Trafonetzteil
+ Saal-Boxen: Craaft C-210 mit 300W/8Ohm; 2*10" und 1 Horn - Hersteller und Typ unbekannt; Frequenzweiche ist mit Hochtonschutzrelais ausgestattet
+ Monitor-Endstufe: Alps 2*300 mit 2*300W/4Ohm bzw. 2*200W/8Ohm; MOS-FET-Gegentaktendstufe mit konventionellem Trafonetzteil
+ Monitor-Box: Eigenbau mit Celection G12"-xxx mit Hochtonkegel, also für Gesang geeigneter Breitband-Lautsprecher
Problem:
Letztes Jahr sind Hörner in den Boxen kaputt gegangen und die 10" haben teilweise gekratzt. Die Lautsprecher wurden von einem Fachhändler repariert bzw. ausgetauscht. Nun ist schon wieder ein Horn kaputt. Beim Öffnen war die Schwingspule komplett verbrannt.
Weitere Informationen:
Das Equipment ist älter als 15 Jahre.
Die Anlage wurde und wird nie voll aufgedreht, Überlast kann ausgeschlossen werden.
Frage:
Wieso gehen die Lautsprecher kaputt?
Meine Vermutungen:
+ Die Lautsprecher gehen altersbedingt kaputt
+ Die Frequenzweiche hat altersbedingt ihre Trennfrequenz geändert und die Hörner bekommen zu tiefe Frequenzen (und damit zu viel Leistung)
+ Die Endstufen, das Mischpult, die Phantomspeisung oder die Mikro´s haben Macken (aber was könnte das sein? Was könnte ich dagegen tun?)
+ Die Anlage schwingt in einem unhörbaren Bereich (warum sollte sie das tun? Was könnte ich dagegen tun? Warum spricht dann die Schutzschaltung nicht an?)
+ ... (wer hat weitere Ideen?)
Danke für Eure Mithilfe!
Wolfgang
