Festplatte zu langsam

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
Halli!
Ich benutze Cubase und bei ca 16 Spuren (an Stellen mit viel Geschnippel) gibt es starke hörbare Dropouts. Meint ihr, eine Speicheraufrüstung würde da Abhilfe schaffen oder muß es SCSI sein?
Zur Info : Athlon 1GHz, WinXP, IDE, 128 Ram, ist alles defragmentiert
Gruß
Carsten
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Antwort#2
Dann schau erstmal bei "VST-Leistung" was dort bei den Dropouts im roten Bereich ist, CPU oder Festplatte ?
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Antwort#3
Hallo,
Du schriebst:
Zur Info : Athlon 1GHz, WinXP, IDE, 128 Ram, ist alles defragmentiert
Defragmentierung kann, je nach Festplatte und Programm, deine Kiste für die Soundbearbeitung _langsamer_! machen.
Man weiß das aber nicht, ehe man es ausprobiert hat. Ein Tool zum fragmentieren von Verzeichnissen ist das kostenlose Interleave von AnalogX.
Stichwort SCSI: es ist immer noch so, daß SCSI den Rechner entlastet, vor allem, wenn man auf mehrere Laufwerke gleichzeitig zugreifen muß. Ob man das aber tut, und ob man mit dem viel billigeren IDE eher leben kann (weil billiger...), muß man selber wissen/ausprobieren. Aber, wie gesagt, es ist trozu Fortschritten bei IDE immer noch eine Entlastung für den Rechner.
Beste Grüße,
Christian
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Antwort#4
Erhöhe mal in den Audiosystemeinstellungen die Blockgröße und Speicher pro kanal da gibt schon was.
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Antwort#5
Die Frage ist gut, wenn nämlich die CPU-Last hoch geht (was wahrscheinlich der Fall ist), so sollten erstmal andere Sachen geprüft werden.
Die Audio-Settings sind auf jeden Fall wichtig, eine geringe Latenz erhöht die Wahrscheinlichkeit von Dropouts, hier evtl. eine höhere Latenz einstellen. Ebenfalls mal mit den Buffergrößen experimentieren.
Weiterhin würde ich die Ratschläge befolgen, die in diversen Audio-Zeitschriften veröffentlich wurden, also z.B. Netzwerk abschalten, Taskbar festsetzen (Option automatisch in den Hintergund ausschalten), Uhrzeitanzeige aus, Taskplaner deaktivieren, Cachegrößen in der Win.ini anpassen (gilt wohl nicht mehr für neuere VST-Versionen), usw. Hier gab es vor ca. 1 Jahr mal einen sehr guten Artikel in der Keyboards.
Dann spielt die Anzahl der verwendeten Effekte eine ganz erhebliche Rolle, also alle unbenutzen EQ's, Compressoren, usw. ausschalten.
Evtl. solltest Du die Mastersektion unbenutzt lassen und die Mastereffekte in einem zweiten Song verwenden, in dem nur die Stereo-Spur des Original-Songs verwendet wird (ist natürlich etwas lästig).
Wenn das nichts mehr hilft, ist Track-Bouncing angesagt, d.h. die Effekte werden mit in die Audiospuren eingerechnet, also Track für Track exportieren und ins Arrangement (mit eingerechneten Effekten) einsetzen, das spart enorm.
VST-Instrumente ziehen je nachdem, welches Plug-In das ist ohne Ende Rechnzeit -> Effekte einrechnen lassen bzw. Instrumentspuren bouncen und anschließend die Instrumente deaktivieren.
Nach meiner Einschätzung müßten selbst auf einem nicht mehr ganz neuen System mit 1 GHz und einer "normalen IDE"-Platte 16 Spuren ohne Weiteres funktionieren, ich habe selbst 20 Spuren auf einem 500 MHz PIII ordentlich zum Laufen bekommen (allerdings war da nicht mehr all zu viel Platz für Effekte).
Mehr Speicher kann aber auf keinen Fall schaden, aber ob das die Universal-Lösung ist, kann ich nicht vorhersehen, vielleicht kannst Du Dir mal etwas mehr Speicher von einem Bekannten leihen und einfach ausprobieren, ob sich das lohnt.
Wenn alles nichts mehr hilft, ab in den Ich-bin-doch-nicht-blöd-Markt und einen neuen kaufen...
Nein, mal im Ernst, solche Anwendungen sollten möglich sein, wenn Du noch ein paar Hinweise brauchst, schreib' mir ruhig mal, ich hab' schon ziemlich intensiv mit dem ganzen Quatsch auseinander gesetzt (notgedrungen, siehe meine mails zur Terratec-Karte).
viele Grüße aus Krefeld, Frank


http://www.sirencircle.de
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Antwort#6
Hab' gerade noch einmal die Original-mail gelesen, 128 MB erscheinen mir tatsächlich etwas wenig, wenn die anderen Ratschläge nicht helfen, würde ich wohl als erstes tatsächlich hier ansetzen, allerdings wirklich vielleicht erstmal leihen, um zu sehen, ob es etwas bringt.
viele Grüße, Frank
P.S.: Mein 500 Mhz-Rechner hat (bzw. hat immer noch) 256 MB und damit habe ich solche Sachen hinbekommen (max. ca. 20 Spuren mit ein paar Effekten).


http://www.sirencircle.de
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Antwort#7
Yippiee!
Ich hab die Buffergröße auf 96kB raufgestellt und jetzt schlägt die VST-Leistung nur gelegentlich aus. Unglaublich. Die Pufferanzahl ist jetzt auf 8 eingestellt. Bei höheren Werten gibts dann doch mal Aussetzer. Wahrscheinlich sinds dann zu viele auf einmal.
Latenz ist bei mir übrigens nicht so wichtig, da ich mit Harddisc aufnehme und in Cubase nur mische.
Danke für die vielen schnellen Antworten!
Carsten
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