Ist _das_ Humbug?

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Servus,
es gibt Leute, dei auf diesen Hersteller schwören. Bei E-Gitarren-Spielern mag das berechtigt sein. Aber hier?
Ahnungslos, redi


Voodoo?
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Antwort#3
Es gibt auch von anderen Herstellern reine Röhrenmischpulte.
(Manley?, SPL?, Sytek? - weiss nicht mehr, zu faul zum suchen...)
Ich habe mal in irgendeiner Zeitschrift einen vernünftigen Kommentar dazu gelesen. Sinngemäss war es so das ältere Techniker (die das Röhrenzeitalter miterlebt hatten) der Renaissance von Röhren sehr skeptisch gegenübersteht. Vorallem da heutiges Röhrenequipment die Röhrenverzerrung ("wärme") viel stärker produziert als die damaligen Geräte, wo man möglichst wenig Verzerrung haben wollte.
Sicherlich wird dieses Mischpult auf Röhrensound getrimmt sein. Klarer Sound würde ja seine Existenzberechtigung entgegenstehen. Aber das könnte man ja auch mit einem guten normalen Pult und 2 8er Charismas hinkriegen. U.U. noch kontrollierter.
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Antwort#4
Dazu könnte ich noch folgendes beitragen:
Ein sehr schönes Röhren-Mischpult baut momentan TL-Audio aus England, ich habe es selbst mal angetestet - und es klingt neutral.
Es gibt grundsätzlich zwei "Arten" von Röhrengeräten: WElche, die unbedingt "Sound" machen wollen, und welche, die sich die div. Vorteile der Röhre im Vergleich zu IC's oder Transistoren zu nutze machen wollen, und die Nachteile (begrenzte Lebensdauer, größe, Gewicht, thermische Probleme, was auch immer) dafür in kauf nehmen.
Vor einiger Zeit habe ich ein sehr interessantes, wenn auch für mich verrückt erscheinendes Projekt im internet gefunden - Vintec C3 Mischpult- ist vielleicht einmal ganz interessant reinzuschaun (s. link unten)
Herzlichen Gruß,
Georg




Vintec-Audio
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Antwort#5
Hallo Georg,
der einzige mir bekannte "Vorteil" einer Röhre ist eben dieses weiche Begrenzungsverhalten, welches k2 Oberwellen verursacht. Allerdings wird bei "sauberer" Übertragung genau das tunlichst vermieden. Kennst Du also wirklich einen Vorteil der Röhre, wenn sie nicht übersteuert wird? Würde mich interessieren.
Gruß
Martin
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Antwort#6
Hallo,
grundsätzlich halte ich ein solches Gerät für eine ausgezeichnete Idee, genau sowas möchte ich mir irgendwann ebenfalls bauen(die Teile dafür liegen bei mir bereits eine Weile im Keller, nur die Zeit habe ich noch nicht eingekauft).
Nur werde ich keine Röhren verwenden, denn darin sehe ich für diesen Zweck nun wirklich keinen Sinn.
...wobei auch leichtes Übersteuern und damit einsetzende Röhrenkompression möglich ist. < soweit das Zitat
Ich jedenfalls möchte mir durch Übersteuerung nicht bereits während der Aufnahme Klirrfaktor einhandeln, wenn ich den will, mache ich das beim Abmischen.
Da ich Frank Pieper gut kenne und des öfteren mit ihm zusammenarbeite, werde ich ihn danach fragen und das Ergenis hier preisgeben.
Natürlich arbeitet Reußenzehn fast ausschließlich mit Röhren, das ist seine Stärke, und die Gitarren- und Baßpreamps sind wirklich klasse, ich denke aber, in diesem Fall tun´s OP´s auch.
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