Wer hat Erfahrungen gemacht mit MindPrint T-Comp. und wo setzt Ihr ihn ein? Vor allem Interessieren mich Erfahrungen im Bereich Live-Produktionen. Schleift Ihr das Gerät in den Master ein und benutzt den Insert des T-Comp. zum Einschleifen des Master EQ´s oder eignet sich das Teil besonders gut für Vocals und wird deswegen in die Subgruppe eingeschliffen? Bin dankbar über jeden Beitrag.
Eigl. gibt es wie ebs schon sagte für Mindprint ein extra Forum. Aber du willst sicherlich objektive Meinungen...;-) Ganz versteh ich deine Frage nicht. Hast du etwas einen T-Comp und weisst was du damit machen sollst? So klingt zumindest die Formulierung. Der Compressor arbeitet sehr gut. Es gelingt eigl. kaum ihn zum schlecht klingen zu überreden. Der einschleifbare Sidechainfilter ist auch ganz nett. Du kannst ihn eigl. zu allem verwenden wo du einen Kompressor verwenden willst. Bei Bass, Bassdrum, Gesang und Summe hatte ich bislang gute Erfahrungen. Der Waves Renaissance-Compressor klingt etwas besser. Alle anderen Softwarecompressoren und nicht-high-end Hardwarecompressoren klingen IMHO schlechter. Die Röhrensättigung ist etwas tricky (siehe mindprint-thread) und Geschmackssache. Frag mich mal in einem halben Jahr nochmal ich hab das Gerät erst einen Monat oder so.
Hi ! Ich verwende den T-Comp seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit. Im Studio bearbeite ich zB. Stimmen bereits bei der Aufnahme. Auch Bass od. cleane Gitarren lassen sich ohne Umwege direkt in den input stöpseln (Input Gain!!!). Ich verwende dazu die digitalen Ausgänge (Option, die sich wirklich auszahlt ).Live machen Stimmen wirklich eine gute Figur, denn du kannst den T-Comp so extrem einstellen das zB. lästige Basse der SM 58 in den Hintergrund gedrängt werden ohne dass irgendwelche Pumpeffekte zu hören sind (Vorsicht Feedback in der Pa). Ich mach das neuerdings so, dass ich den T-Comp und einen EQ in eine Gruppe einschleife und gefärdete Rückkopplungsfrequenzen schon hier schmalbandig absenke. Achja in der Summe finde ich ihn nicht so gut. Selbst im Bypass geht irgenwie der Basspunch verloren .Warum das so ist konnten mir leider nicht mal die Techniker von Mindprint erklären. Gruß Zifko
Hi, ich benutze den T - Comp als Voice - Preprocessing bei Vorproduktionen im Rundfunk. Als Sprachvorprocessinggerät klingt er sehr gut und "rummst" auch ordentlich. Er klingt halt durch die Röhre sehr natürlich und warm. Benutze das alles mit nem SM7B von Shure und bin sehr zufrieden. Bis denne Maini
Ich verwende dazu die digitalen Ausgänge (Option, die sich wirklich auszahlt ).
Die Frage ist was ist besser. RME ADI-8 oder digmod von Mindprint. Was übrigens an den MP digmods nervt ist, dass sie keinen Wordclock-In haben. Möchte ich den EnVoice (da ist bei mir das digmod drin) zum ADI-8 syncen muss ich von irgendwo her ein S/PDIF signal in das digmod routen. Also zum Beispiel den dbx386 als Wordclock->SPDIF wandler missbrauchen.
Kann halt günstig drankommen und möchte, da ich mit dem Teil noch keine Erfahrungen gemacht habe, dieses Forum nutzen um objektive Meinungen einzuholen. Da bei den meisten Produktionen ein gewisser Zeitdruck besteht, ist es vielleicht ratsam auf die Meinung anderer zu hören, anstatt stundenlang irgendwas auszuprobieren und dann doch nicht zum Erfolg zu kommen.