Welche Erweiterung für P.A. nun?

Erstellt 8 Antworten9 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo zusammen,
habe eine kleine (für Euch wahrscheinlich einfache) Frage. Wir grübeln aber gerade drüber. Unsere Band hat ne kleine Gesangsanlage, die wir als Zielsetzung in kleineren Clubs einsetzen wollen:
- 800W Endstufe
- 300W - 15/3 Solton / Craaft Boxen
- kleines Behringer Eurorack (MX 2004A) mit 8 Monospuren, usw.
- Alesis EQ für die Front
bei Bedarf haben wir nur Zugriff auf eine weitere Endstufe, EQ und Monitore.

Mit welcher Komponenten erweitere ich diese Klein-P.A. am besten? Im Gespräch sind erstmal Effektgerät und Kompressor! Ist das auch Eure Meinung? In was würde es sich noch lohnen zu investieren?
Welche Geräte (oder gibt es ein Gerät das beides kann) kann man da in der bis 200-250 Euro-Klasse empfehlen?

Ach ja, und wo ich gerade dabei bin. Wie wirkungsvoll sind Feedback Killer? Taugt das günstige von Behringer?

Vielen Dank für Eure Antwort!
Alex
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Antwort#2
Was nutzt ihr denn an Gesangsmikros? Hier würde sich was hochwertiges sicher bezahlt machen (a la Beta 58), um schon mal einen besseren Input zu bekommen. Die Anlage mit teuren Effekten a la BSS zu erweitern bringt imho nicht viel, da die restlichen Komponenten nicht so hochwertig sind. Also tut es hier Behringer für den Anfang auf jeden Fall. Habt ihr den Zugang zu den Monitoren kostenlos oder zahlt ihr jedesmal dafür? Wenn ihr zahlt, würde ich den Posten erwerben, den ihr am häufigsten braucht, bzw. den der am meisten kostet.
gruß
Seven
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Antwort#3
Servus,
Alex schrieb:
Feedback Killer? Taugt das günstige von Behringer?
also:
Wir haben das Teil im Monitorweg. Soo, wie ich's mir gedacht hatte - vollautomatisch - funktioniert es nicht. Bei Rückkopplungen (das kann auch über die E-Gitarren kommen) und Automatikmodus senkt - bis 48 dB - das Gerät extrem schmalbandig - ab 1/60tel Oktave - die entsprechende Frequenz ab (bis zu 12 verschiedene pro Kanal). Wenn es dann aber weiter pfeift und brummt, werden die entsprechenden Frequenzbereiche auseinandergezogen und (noch) weiter abgesenkt, und das geht soweit, bis (fast) nix mehr durchgelassen wird.
Wenn beim Soundcheck die Monitore koppeln, pfeife ich mit dem Gerät ein, stelle auf "HOLD" oder so ähnlich, d.h. die gefundenen Einstellungen werden nicht mehr geändert, und faß dann das Teil den ganzen Abend _überhaupt_ nicht mehr an. Das ist wichtig, denn ich hab mal in einer Set-Pause von Hand nachgeregelt, und dann das Gerät versehentlich im Auto-Modus weiterlaufen lassen ...
... nach dem halben Set war der Monitor zu leise (!), ich hab mich gewundert und nachgezogen ... bis dann (fast) am Ende gar nix mehr kam ...
Da hatte ich dann (endlich) gemerkt, was los war, nur konnte ich dann natürlich das Gerät nicht einfach aus der Signalkette nehmen - so wie ich vorher am den Monitorwegen geschraubt hatte ...
Nochmal also:
1. So ca. 6 dB gewinnt man mit dem Teil ohne hörbaren Klangverlust auf jeden Fall, wenn man die Monitoranlage _vorher_ einpfeift und dann nix mehr macht/machen läßt.
2. Als EQ (2 * 12 vollparametrische Bänder) kann man das Gerät nur bedingt benutzen, da die Bedienung über den mehrfach belegten Drehknopf (jog wheel) mehr als umständlich _und_ UNÜBERSICHTLICH ist.
3. Wenn man Zeit hat, kann man das Gerät sicher auch zum Entzerren verwenden.
4. "Klang" kann ich nicht beurteilen, Live ist's o.k., der Signalweg ist sauber. Allerdings brummt bei meinem Gerät das Netzteil vernehmlich.
5. Ein unsymmetrisches Signal kann man symmetrieren.
redi
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Antwort#4
Was nutzt ihr denn an Gesangsmikros? Hier würde sich was hochwertiges sicher bezahlt machen (a la Beta 58), um schon mal einen besseren Input zu bekommen. Die
Anlage mit teuren Effekten a la BSS zu erweitern bringt imho nicht viel, da die restlichen Komponenten nicht so hochwertig sind. Also tut es hier Behringer für den Anfang
auf jeden Fall. Habt ihr den Zugang zu den Monitoren kostenlos oder zahlt ihr jedesmal dafür? Wenn ihr zahlt, würde ich den Posten erwerben, den ihr am häufigsten
braucht, bzw. den der am meisten kostet.
gruß
Seven

Hallo Leute,
vielen Dank für Eure Tipps.
Also an die Monitore kommen wir umsonst dran. Also kein Problem. Mikro ist auch das nächste, wir haben nur olle 50DM - SM58 - Kopien. Aber anstelle Shure wollte ich zum beyerdynamix TGX 58 greifen, ist ja fast 50 Euro billiger...
Hmmm, also dann ein Kompressor und Effektgerät von Behringer? Reicht das bzw auch von der Qualität. Ich weiß, dass einige Leute mit der Marke nicht ganz zufrieden sind. ich weiß ja nicht, was ich später noch so alles mit den komponenten vorhabe. Es soll schon ordentlich sein, aber muß nicht High Quality sein.
Gruß,
Alex
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Antwort#5
Hallo,
bei Live-Kompressionen tun die Behringers ihre Arbeit allemal und preiswert solive. Ich habe in meinem Siderack auch zwei Multicoms und bin mit denen zufrieden. Es ist wie oben erwähnt mit dem Feedback Destroyer (haben wir auch zwei): Man muß die Grenzen kennenlernen (auch die der Physik), dann kann man mit den Geräten ganz gut arbeiten - dann schätzt man auch richtig das Preis-Leistungsverhältnis.
Gruss
Wolff-Dietrich
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Antwort#6
Genau die Erfahrung habe ich auch gemacht.
Automatikmodus taugt nicht !
Aber Single Shot (so hiess das glaube ich) klappt prima.
D.h. vor dem Konzert ordentlich einpfeiffen, bis alle Filter gesetzt sind und dann Finger weg. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, mit einem 31bd EQ bekommt man kaum bessere Ergebnisse hin, ausser, das man am 31bd problemlos waehrend der Show nachregeln kann, das ist bei dem Behringer wg. Bedienung kaum machbar.
Klanglich fand ich den O.K., insbesondere fuer den Preis,
aber auch meiner hat Stoergeräusche produziert.
Brummen und Rauschen nach Tagesform und manschmal leider auch hochfrequentes was vermutlich der Prozessortakt war.
Der Behringerservice begrenzte sich auf die Aussage das ein Kostenvoranschlag ca. 1/2 Neupreis kostet,
ich habe das Teil dann als defekt verkauft.
Fazit:
Die Qualität macht die Funktionalität wett und insgesamt stimmt Preis/Leistung,
du kaufst ein billiges Gerät und du bekommst ein billiges Gerät.
Und bevor es jetzt heisst da hat wieder einer was gegen Behringer,
es gibt auch Teile von denen die ich absolut gut finde, und wo ich meine die sind nicht billig sondern preiswert !
Gruss
Claus
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Antwort#7
Hab ich da was überlesen oder nicht mitbekommen?
Wo kommen denn jetzt die Baßboxen. Vor Effektschnick-schnack kommt ja wohl erst einmal der Baßbereich.
Schönen Gruß vom
Go
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Antwort#8
Ahh, das ist einer Einwand, den ich bisher noch nicht gesehen habe. Was könntest Du denn empfehlen?
Gruß,
Alex
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Antwort#9
Hi,
zu deinem Top gehört ein 18" Bass entweder als Baßreflexbox oder Hybridhorn. Dazu benötigst Du dann noch eine aktive Frequenzweiche und Verstärker.
Schönen Gruß vom
Go
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