Ich wollte mir für den Proberaum einen solchen zulegen. Frage: kann man den auch als EQ laufen lassen und gleichzeitig als feedbackcontroller oder geht nur sowohl als auch?
Hallo ! Ja, man kann die einzelnen Filterbänke völlig unabhängig voneinander einstellen. Kannste dir aber auch genau in der Anleitung durchlesen. Kann man auf der Homepage vom Ohr runterladen. Gruß Markus
Deswegen auch bei Thomann und nicht bei ebay. Wegen Rückgabeoption. Glaub mir die Anlange im Proberaum _ist_ miess. (Wozu Geld dafür ausgeben, braucht man weder live noch im Studio?) Beringer ist da schon eine Verbesserung.
das Teil kostet zwar nicht viel.....aber besser wirds nicht.... Ich mache ausschliesslich Live Sachen und habe das Ding immer dabei wenns mal nicht anders geht....... So zB neulich als ich nen Kumpel Gig machte und kein EQ am Start war....NUR aber auch nur dann macht das Behringer Teil Sinn....... Ich habe es mal als Alternative zu nem EQ getestet......und es hat verloren.. Man koennte zwar nen Gig damit retten aber es klingt komplett unterirdisch....... Die Vorteile sind die 48 V Speisung...symmetrische Ein/Ausgaenge....das Line Delay....... Kauft euch lieber nen gebrauchten EQ....alle mal besser
hallo, ich kenne nur die 19" Version mit 2 Kanälen und gebe einfach mal meine Erfahrungen wieder. - man kann es sinnvoll einsetzen wenn man es im sogenannten "single shot"-modus betreibt. Dabei wird ein gefundenes feedback mit einem der 12 filter pro kanal unterdrückt, und gespeichert. man kann also eine monitoranlage einpfeiffen und diese einstellung über den abend behalten. funktioniert zufriedenstellend. im gegensatz dazu steht der auto-modus, wo die filter nach einer bestimmten zeit wieder ausgestellt werden. allerdings finde ich diesen modus grausam. das gerät ist deutlich zu langsam in der reaktion, und nachdem die hälfte der filter arbeitet ist die sprachverständlichkeit weg. - das ding als eq zu benutzen ist am gerät selber nahezu unmöglich. ich bin generell nicht der freund von digitalen eq's, wenn zB einstellräder mehrfach belegt sind etc., aber alle parameter von 24 filtern über ein rad ist einfach zu viel. allerdings gibt es eine software, mit deren hilfe man das gerät per midi steuern kann. ich weiss nicht, ob es mittlerweile anders ist, aber als ich ausprobiert habe lief es nur wenn es lust hatte. auf einem job hab ich den eq nie benutzt. mfg, julius.
*julius´ Aussage unterschreib* ;-) ich setze den FD auch nur in den Monitorwegen ein - vor der VA einpfeifen und dann die Finger wech davon. Die Klangeinbußen im Monitorweg spielen imho keine allzu große Rolle. Für die PA nehme ich doch lieber den guten alten 31-Bänder. Oder schon mal die Feedbackkiller- Funktion vom dbx driverack PA, habe ich aber noch nicht so oft eingesetzt um da einen fundierten Erfahrugsbericht von mir geben zu können. Eine wirklich gute Lösung wären sicherlich die Feedbackkiller von Sabine, aber dann für jedes Mikro einen und dazu müsste ich erst mal im Lotto gewinnen ;-) Gruß Günter
Hallo, ich kann die bisherigen Aussagen nur bestätigen. Gründlich Einpfeiffen im Single Shot Mode bringt durchaus brauchbare Ergebnisse, Automatik taug gar nix. Als EQ kann man den einsetzten wenn man Zeit und Geduld zum einstellen hat, also definitiv nicht beim Job. Aber um den Proberaumsound einmal schön zu machen geht das schon. UND, die Speichermöglichkeit ist natürlich von Vorteil. Die Klangqualität fand ich nicht so toll, vor allem hat das Teil ordentlich gerauscht und nach kurzer Zeit produzierte es auch hochfrequente Geräusche, vermutlich Prozessor Takt. Ein Blick unter den Deckel verrät sofort das man da nix reparieren kann (weil nix drin). Ich habe meinen wieder verkauft und bin zum 31Bd zurückgekehrt. Die analogen parametrischen EQ`s von Behringer kann ich uneingeschränkt empfehlen, erheblich mehr Leistung als Preis und meiner Meinung nach echte Highlights im Behringer Programm. Ich empfehle dir das Teil gründlich auszutesten. Kauf günstig bei Ebay, spiel ein halbes Jahr damit und sei glücklich zum halben Preis oder verkaufe wieder mit wenig Verlust. Die 14 Tage Testzeit bei Thomann reichen mir nie aus um zu wissen ob ein Teil tatsächlich das Richtige ist. Gruss Claus
Meiner Meinung nach kristallisiert sich klar heraus, wer einen EQ braucht, soll einen EQ kaufen, wer Feedbacks destroyen will, der braucht einen Feedback Destroyer. Wir haben zwei PEQs vom "Ohr" zwei Ultracurves und eben zwei Feedback Destroyer im Einsatz. Jedes Gerät kommt eben zu seiner Aufgbabe zum Einsatz. Bei den Behringer-Preisen sollte das eigentlich auch kein Problem sein. Gruss, Wolff-Dietrich
...war ja auch nicht böse gemeint ;-) Aber überleg' Dir doch bei den Preisen, nicht wirklich einen PEQ dazu zu kaufen, auch mal um zu experimentieren. Der PEQ liegt pro Stück bei ca 100 Euro. Das ist wesentlich günstiger als einen Ultracurve, bei dem versucht wurde, alles zu vereinen - und ist leichter zu bedienen. Viel Spass Wolff-Dietrich