@ alle Pod 2 Recording-User

Erstellt 12 Antworten13 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi!
Ich würde mich gerne mit Leuten die mit dem Line6 Pod2 Gitarren aufnehmen (DirectOut) mal über EQ-Einstellungen etc. und Erfahrungen austauschen.
Konkret finde ich, das die Distortion-Sounds des Pod (Marshall, Rectifier) zwar alleine nett klingen, aber sich schwer in den GesamtMix einbinden lassen, bzw. manchmal einfach komisch klingen. Bisher konnte ich den Pod 2 nur zum doppeln von mit dem mic-aufgenommen (echter Verstärker..) Gitarren zum fettmachen erfolgreich (=damit mir der Sound gefällt) benutzen.
Bitte keine Postings a la "ne Gitarre muss immer 1x durch die Luft, damit Sie klingt". micht interessiert, wie ich mehr aus dem Teil rausholen kann.
Cheers Joe
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Antwort#2
Bitte keine Postings a la "ne Gitarre muss immer 1x durch die Luft, damit Sie klingt".
Doch...hähä
Am reinen Sound und EQ wird meiner Meinung kaum liegen, dass du so Probleme hast.
Abschreckendes Beispiel ist zum Beispiel die Atrocity Gemini. Zwar über Sansamp nicht über POD (hab extra nachgelesen). Aber völlig steriler Sound. Benutzen auch noch elektronische Drums (V-Drums). Der Sound ist zwar frequnzmässig ok, absolut fett und druckvoll. Aber völlig steril. Keine tiefe. Klingt wie das akustische Analogon zu einem flachen Bild.
Habe auch ein paar Aufnahmen von POD gehört: ähnlicher Effekt.
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Antwort#3
kann da aus Erfahrung sprechen / schreiben was den POD angeht...!
Hab mir auf Empfehlung hin das Teil gekauft, und dafür meinen Hughes&Kettner
Triamp abgegeben! Würde ich heute nicht noch einmal machen! Ehrlich gesagt verwende ich den POD nur noch zum Stimmen oder zur Aufnahme eines Guide-Tracks oder als Effekt Board! Was mich stört ist der obere Mittenbereich, er klingt einfach hart und synthetisch und läßt sich wie schon richtig erkannt schlecht im Mix einbetten. Bei meiner letzten Produktion ( Down Below - www.DownBelow.de / Hörproben ) war ich dermaßen unzufrieden mit dem Sound, daß ich mir anschließend noch einen Dual Rectifier ausleihen mußte und über sämtliche Rythmusgit. noch 2 leicht verzerrte, fast cleane Spuren darüber spielen ließ. Beide Sounds gemischt gingen dann annähernd in die Richtung die ich mir vorstellte...wobei letztendlich dann doch mehr vom MESA kam!
Was mir beim POD gefällt ist der Bassbereich, diesen kann man getrost zu konventionell aufgenommenen Gitarren zumischen...!
Jedenfalls besitzt der POD einen dermaßen charakteristischen Sound, daß man ihn aus jeder Produktion sofort heraushört, sofern es sich um verzerrte Gitarren handelt. Du kannst am EQ schrauben wie du willst den Grundsound veränderst du damit auf keinen Fall - alles schon versucht!
Und direkt aufs Pult würde ich ihn auch nicht spielen, immer erst über Umweg Amp-Box!




Tonstudio Soundart-Recording
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Antwort#4
Nun weiss ich zumindest, dass ich nicht der einzige bin der mit den Distortion-Sounds Probleme hat. Da ich manchmal auf DirectRecording angewiesen bin (späte Stunde...) werde ich jetzt dann doch wider mehr auf meinen H&K Tubeman zurückgreifen, der zwar auch keinen echten AMP ersetzt aber nicht so synthetisch klingt.
Ich frage mich nur warum der POD 2 als RecordingAmp so populär geworden ist?
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Antwort#5
"Ich frage mich nur warum der POD 2 als RecordingAmp so populär geworden ist?"
weil das teil klein und billig ist.
300? sind ein witz im vergleich zu 2000? oder mehr für ein marshall oder mesa-top. dementsprechend klingts auch...
ich will das teil nicht als schlecht abstempeln!
es kommt eben auf den verwendungszweck an. wenns zum beispiel um "heavy-metal-kopfspalter-gitarren" geht kann der pod nicht mithalten (eigene erfahrung).
mfg
ben
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Antwort#6
Sorry, daß ich dir keine Tips geben kann und mein Beitrag doch in die (von dir nicht erfragte) "POD allgemein"-Ecke geht...
Ich bin zwar nicht im Besitz eines POD, aber ich hab ihn schon öfter in die Finger bekommen und auch auf Produktionen gehört. Meiner Meinung nach, ist der POD für Vorproduktionen ok und auch ein sinnvolles Tool, aber gerade für Sounds die über "Crunch" hinausgehen eher ungeeignet. In der Heavy-Ecke ist man mit der J-Station deutlich besser aufgehoben - wohingegen der POD bei Clean- und Blues-Sounds überlegen ist.
Wie schon richtig geschrieben wurde, sind die sägend-synthetischen oberen Mitten das Problem. Die sind beim POD schwer zu umgehen. Ich mußte mal eine Bandraum-Eigenproduktion einer befreundeten Band retten, die fast nur mit POD aufgenommen wurde (obwohl in der Ecke ein schöner Mark IV steht *tztz*) und man kann mit passendem eq schon noch was rausholen, aber das ist für mich (als Gitarrist) einfach kein schöner Sound...
Hat dir wohl nicht weitergeholfen... sorry...
Gruß
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Antwort#7
Danke, das hat meine Erfahrungen nur bestätigt.
Die CleanSounds und leicht angezerrten Sounds find ich beim POD für meine Bedürfnisse auch ok.
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Antwort#8
wir haben auch die bohne in rot und schwarz, und ich muss sagen im studio macht sich die schwarze besser als die rote. und mit neuen sounds ausm intanett iss die rote auch etwas besser verwendbar geworden, aber ich hatte mal einen mit einem line6 combo verstärker gehört und der klang 1000 mal besser.
das problem ist beim recording meistens das gate und der compressor, der hall/effekt manchmal auch, probier doch mal alles wegzulassen dann ists für distortet sounds manchmal ganz brauchbar...
gruuhs
dB
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Antwort#9
für meine übrigens auch...
gruuuhs
dB
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Antwort#10
Ist der neuen Pod Xnochwas besser im Bezug auf die Distortion-Sounds? Von wegen Mic-Simulator etc.
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Antwort#11
naja
die neue bohne klingt auch synthetisch, aber runder als die alte, wenn dann als amp-Topteil oder combo probieren...
Gruuuhs
dB
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Antwort#12
ein top von line6??? für die preise???
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Antwort#13
ich hab keine ahnung,...sind die sehr teuer ? wie gesagt, ein gitarist hatte eins dabei... also wenn sie mehr als 900? kosten würden würd ich ihn nicht nehmen, aber ein recti tripple kostet auch immer hin bis zu 3500? und der kleinste ist schon teuerst..
gruuhs
David
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