Hallo, reicht es zur Berechnung von einer passiven Frequenzweiche für zwei parallel geschaltete Tieftöner, die Impedanzen, respektive Widerstände zu halbieren, Induktivitäten zu verdoppeln usw., oder muss noch was anderes wichtiges beachtet werden ? Grüsse Matze
Hallo Matze, Grundsätzlich: Bei Paralleschaltung ist die Gesamtimpedanz immer kleiner als die kleinste Einzelimpedanz. Du kannst nicht einfach halbieren, auch wenn die Nennimpedanzen gleich sind. Es ist wichtig, daß man den Impedanzverlauf beider LS in Abhänigkeit der Frequenz kennt. Sind es 2 gleich LS kann man davon ausgehen daß beide Impedanzen gleich sind, auch in Abhängigkeit der Frequenz. Nebenbei bemerkt: Warum eigentlich immer noch die steinzeitliche Passivlösung und nicht aktive Boxen bauen? Allein schon die Leistungsverluste in den F-Weichen treten doch bei aktiven Lösungen nicht auf und man kann durch Verwendung aktiver Filter das gesamte System doch weit besser abstimmen als durch passiver RLC-Weichen. Außerdem entfallen beim Aktivfilter die Induktivitäten mit all ihren Nachteilen (Nichtlinearitäten, Wärmeverluste, Wirbelstromverluste [bei Spulen mit Kern]).
Hallo Rainer, das Problem ist, das die angestrebte box eher eine low-budget produktion ist. die aktivierung des ganzen Sache wäre zu teuer. für den angestrebten Zweck muss eine passive variante reichen. ich hätte einfach nur gern ne 2 Wege weiche mit 12 db/okt im Tiefpass und 18db/okt im Hochpass, mkp bzw. mkt kondensatoren und relativ verlustfreie Luftspulen. kleines impedanzkorrekturnetzwerk für die tieftöner (deshalb die ursprüngliche frage) und nen spannungsteiler mit polyswitch als hochtonsicherung/anpassung. es reicht also als einfaches Modell die (gleichartigen) Tieftöner parallel zu schalten, und zur Berechnung die sich ergebenden Parallelprodukte zu nehmen? Grüsse Matze