hallo leute! unser bassist ist der meinung er müsse über einen bassverstärker spielen (live), da dieser den klang positiv beeinflusst. bassbox wird keine verwendet, da komplett über inear gespielt wird. meiner meinung nach ist das signal ohne dazwischenhängenden verstärker eher besser. ich denke auch, dass in der aktiven BSS di-box bessere bauteile verwedet werden, als in dem eher zum low budget zählenden yamaha-verstärker. ein problem habe ich allerdings bei meiner version. die signal läuft dann immer über den korg-tuner. ein dauerndes ein- und ausstöbseln um den bass zu stimmen, ist ja doch etwas nervig. die di-box hätte zwar einen 2. ausgang, der zum stimmgerät führen könnte, allerdings kann dieses signal beim stimmen nicht vom musiker gemutet werden. danke für euere meinungen!
Hallo Jumpy, ich habe selber jahrelang E-bass gespielt. Rein signaltechnisch sind die instrumenetenverstärker wirklich eher mau, besonders schlimm sind oft die "aktiven" Klangregler in den Instrumeneten selber, sie rauschen oft wie die Niagara-Fälle. Der Instrumenetenverstärker macht aber "meinen" Sound, den ich vom Üben und Livespielen gewohnt bin. Somit würde ich schon verstehen, wenn der Bassist seinen Amp in der Signalkette haben will. Ob es für Dich dann nicht auch einfacher wird, wenn der Bassist sich wohlfühlt? Grüß Dich, Tonmaus
Ein Bassamp mit DI klingt anders als eine normale DI-Box. Allerdings rauscht er gewöhnlich mehr. Ein DI-Box ist sicherlich qualitativ besser, wenn das Signal eh nicht verändet wird. Was anderes ist wenn (Röhren-)verzerrung oder Compressoren ins Spiel kommen. Dann wird der Amp als Klangelement gebraucht. Gruss Thomas *sichausdemurlaubzurückmeldend*
Hallo Jumpi, ergänzend zu ThomasT möchte ich sagen: Die aktive DI-Box von BSS AR-133 soll besonders für akustische Gitarrentonabnehmer gedacht sein, sagt die Werbung - die aber leider keine technischen Daten davon herausgibt. Was für einen Abnehmer hat denn der Bass? Die Tonabnehmer verändern immer ihren Klang in Verbindung mit einem Verstärkereingang oder einem DI-Box-Eingang. Wenn der E-Bass direkt in seinen Bass-Verstärker geht (ohne Lautsprecher), dann will der Bassist doch sicher am EQ drehen, wozu er ja den Bass-Verstärker braucht. Was für einen Verstärker hat denn der Bass? Eine weitere Frage, von welchem Ausgang geht es dann aus dem Bass-Verstärker auf die DI-Box? Aus dem Ausgang, wo sonst der Lautsprecher angeschlossen wird? Das geht - aber wozu braucht man dann überhaupt die DI-Box als Impedanzwandler? Der Lautsprecherausgang ist doch sehr schön niederohmig. Wenn die Modulationsspannung da zu hoch ist, kann man den Pegel doch mit einem ohmschen Spannungsteiler problemlos auf Line-Level für den Mischpulteingang absenken. Üblicherweise wollen Bassisten hinter sich einen schönen direkten Bass-Lautsprecher haben. Seltsam, dass der Bassist seinen Ton von wo anders her hören möchte. Nun gut, dass muss jeder selber wissen. Viele Grüße ebs
hi ebs! das yamaha-top hat einen symmetrischen di-out. die bss nehme ich nur, wenn wir keinen verstärker dabei haben. die klangregelung am bassverstärker kann meiner meinung nach vernachlässigt werden, da der musicman einen aktiven 3-band eq besitzt. ich spiele selbst bass und möchte auch nicht ohne lautsprecher live spielen, jedoch ist dies auf kleinen bühnen per inear oft nicht möglich. erstmal vom platz und als frontmischer tue ich mich natürlich auch viel leichter. unser bassist kommt übrigens mit den stöpseln im ohr sehr gut zurecht. welche tonabnehmer der musicman hat, ist mir leider nicht bekannt. gruß, thomas
hi tonmaus! ich spiele auch bass und stelle meinen sound eigentlich immer am bass ein. meine beiden bässe haben einen aktiven 3-band-eq und dieser reicht mit völlig aus. gruß, thomas
Hi Jumpi, das Wort inear habe ich auch wie ThomasT als linear gelesen - kam aber nicht so richtig klar damit. Aha: In-Ear. Danke für die Aufklärung. Ich finde es gut, mal etwas von den Problemen aktiver Bassisten und Frontmixer zu hören. Viele Grüße ebs