Saxophon - suche ein paar generelle TIpps zur Aufname etc.

Erstellt 6 Antworten7 Beiträge
Startbeitrag#1
Hi erfahren Recordler...
Tja die Headline sagts schon:
Mir steht die 1. Sax-Aufnahme bevor und ich hätte gerne ein paar Tipps zur Aufnahme.
Ein spezielles Mic besitzt ich (noch) nicht.
Eignet sich ein Grossmembran-GesangsMic?
Ein dyn. Gesangs-Mic?
Ein BassDrum Mic (ich mein sowas mal gehört zu haben)
Oder soll ich mir doch ein Mic kaufen um gute Resultate zu bekommen , wenn ja welches (ein geeigneter Nachbau etc. wär auch ok, wenns kein Schrott ist)
Und wie siehts mit Kompressor, Hall und vor allem EQ-ing aus?
Danke für jeden Vorschlag
Joe
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Antwort#2
Joe schreibt, dass ihm eine Saxofon-Aufnahme bevorsteht. Typisch ist wieder einmal, dass nicht gesagt wird, was für eine Literatur gespielt wird. Als ob das auch beim Saxofon egal sei.
Ist es etwa Earl Bostik, Fats Domino mit Rock'n'Roll oder Billy Vaugn mit Schmalz oder argentinischer Kunst-Tango oder auch Debussy oder Hindemith. Saxofon wird solo selten gespielt und wenn, dann ist oft noch ein Klavier dabei. Bei Bigbandmusik sieht man häufig (siehe Henle) in 40 Zentimeter Abstand genau zwischen Stürze und den Klappen ein dynamisches ElectroVoice RE 20, das keinen Nahbesprechungs-Tiefenanstieg in der Nähe zeigt. Bei mehr klassischer Musik würde ich an U 87 oder TLM 130 in etwa 1 m Abstand (30 cm AB) denken, was aber auch vom Raum abhängt.
Gruß
Didi
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Antwort#3
Ups sorry vergass wirklich den Kontext:
sagen wir mal das Saxophone "konkurriert" in einigen Stücken mit verzerrten Rockgitarren ;)
Ausserdem gibts ein etwas Reggaemaessiges Stück mit Clean-Gitarren
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Antwort#4
Lustig ist die unabsichtliche Stilblüte von Didi:
--- Saxofon wird solo selten gespielt und wenn, dann ist oft noch ein Klavier dabei. ---
Aber dann ist es nicht mehr Solo. Aber wie wir jetzt von Joe im Nachtrag hören, muss das Saxofon sich auch gegen einige verzerrte Rock-Gitarren durchsetzen und ein reggaemäßiges Stück hat sogar Clean-Gitarren.
Das sind wesentliche Hinweise, die nur eine Lösung zulassen: Monomikrofon möglichst nah ran - um nicht fast zu sagen rein in den Trichter. Oder Saxofon in eine Isolier-Kammer "einsperren".
Da erkennt man wieder einmal, wie wesentlich zu dieser Aussage die Nachfrage nach der gespielten "Literatur" war.
Gruß
MAya
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Antwort#5
dynamisches ElectroVoice RE 20, das keinen Nahbesprechungs-Tiefenanstieg in der Nähe zeigt.
Gerade das zeigt doch einen starken. Oder verwechsle ich das mit dem RE 27?
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Antwort#6
Bitte einprägen, was am ElectroVoice RE 20 (!) in der Nähe anders ist, als bei üblichen Druckgradienten-Mikrofonen.
Aus dem Internet:
The Electrovoice RE 20 is a dynamic cardioid microphone designed for recording, broadcast and sound reinforcement applications requiring flat response over a wide frequency range. Due to it's variable D design, the microphone is virtually free of bass-boosting "proximity effect" when used close. The result is smooth, even frequency response no matter the proximity and position of the speaker. Because of it's dynamic element, the RE 20 also features excellent transient (peak) response. In addition the microphone features an internal blast filter, completely covering every opening. Singers and talkers can literally touch the microphone with their lips without worry of "pops" or excessive sibilance. The supercardioid polar pattern effectively minimizes room ambiance and off-axis noise. The greatest attenuation occurs at 180 degrees, directly behind the microphone.
Gruß
Didi
PS: Und nicht vergessen, andere Nierenmikrofone haben aus genau 90° Schalleinfallsrichtung auch keinen Nahbesprechungseffekt. Das sollte man wissen, wenn man mal ein Mikrofon dicht vor einen Lautsprecher stellt.
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Antwort#7
Ok, also Verwechslung. (hab leider keins...)
PS: Und nicht vergessen, andere Nierenmikrofone haben aus genau 90° Schalleinfallsrichtung auch keinen Nahbesprechungseffekt. Das sollte man wissen, wenn man mal ein Mikrofon dicht vor einen Lautsprecher stellt.
PPS: aber dafür von hinten! Dort wo man eigl. (->Niere) nichts erwartet.
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