Nachbearbeitung einer Liveaufnahme

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
ich habe am WE eine Band mitgeschnitte (Direkt aus dem Pult). Die Band war relativ leise, der Raum groß, daher ist die Aufnahme recht gut geworden. Nun zu meiner Frage: Die Bässe sind deutlich zu leise, da die Anlage sehr viel Bass hatte. Ich würde gerne den Bass anheben, wie mache ich dass am besten? Analoger Terz-EQ kling dann wohl etwas matschig, ein Digitales Gerät holen? Ich habe den Bass schon einmal Probe halber an meinem kleinen Pult angehoben, jedoch tritt dann Teilweise die Bassdrum zusehr in den Vordergrund, sollte ich hier einen Multibandkompressor nochmals für den Bass benutzen? Für Vorschläge bin ich sehr dankbar.
Gruß
Dirk
P.S. Es soll eine reine Hobbysache für mich selbst sein, zum experimentieren.
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Antwort#2
Ich lese hier hinein : (bitte korrigieren) "Bassteil in der Aufnahme zu leise, weil Bassanteil im Master/Directout niedrig eingestellt, da Bassverstärkung der P.A. groß". Falls, wäre Multibandkompression schon eine Möglichkeit, ja. Du könntest zudem versuchen, die Grundtonfrequenz der Base zu finden und etwas mit dem EQ zu mindern. (Vor dem Kompi !)
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Antwort#3
Analoger Terz-EQ kling dann wohl etwas matschig
P.S. Es soll eine reine Hobbysache für mich selbst sein, zum experimentieren.
Das Problem dabei ist das Terz-EQs feste Frequenzen mit fester (und eventuell zu breiter) Bandbreite haben.
Nimm einen vollparametrischen EQ. Schätze du brauchst zwei. Einen um die Bässe breitbandig anzuheben ud einen um die Bassdrum gezielt zu bearbeiten.
Oft ist es so, dass ganz unten viel fehlt aber es bei ca. 120-150Hz zu viel ist.
Multibandcompressor wurde dir ja schon empfohlen.
Zusammen mit gezieltem EQen wird das wohl due Lösung.
Die Einstellungen musst du ausprobieren.
Erfahrungsgemäss ist bei einem live-Mitschnitt überhaupt das Schlagzeug und der Gesang zu laut, Gitarren dünn, und Bass sehr leise. Wenn du aber mal versuchsweise diesen Mix bei konzertüblichen Lautstärken hörst klingt es dann wieder...

Na dann tu das doch.
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Antwort#4
Hallo, also ich würde bei maximalem arbeitsaufwand, das signal in einen computer ziehen und auf 4 stereospuren splitten je nach frequenz anordnen, und jedes band einzeln mit kompressoren und eqs bearbeiten.

Gruuhs

dB
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Antwort#5
Hi dB,
nur zum Mitdenken: also aus 1 mach 4 (= wie 4 Frequenzbänder, z.B. Tiefbass, Bass, Mitten, Höhen), die Bänder einzeln bearbeiten (= Multibandkompressor, "Multiband-EQ"), alles am Schluss wieder zusammenmischen.
"Zusammen" ist aber auch das Stichwort: wie bekommst du die Bänder denn auseinander? Mit Lowpass- und Highpass-Filtern? Und was bringt dieses Vorgehen im Vergleich zu der Variante mit Multibandcompressor und mehreren EQ-"Bändern"?
Gruß+Dank
yoda
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Antwort#6
... gibt es bei der Auseinanderzieherei nicht auch ein Phasenproblem ? Die Macher des DX-Plugs Ozone Isotope z.B. werben ja damit, daß die einzelnen Bänder in ihrer Behandlung phasentechnisch aufeinander optimiert seien, (???)
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