Hallo ! Eine kleine technische Frage: In der Band, bei der ich Tontechniker bin, habe ich das große "Glück" mit 2 Mixern zu arbeiten, die gekoppelt werden, um genügend Eingangskanäle zu haben. Jetzt ist das Problem, daß wir bisher mit dem einen Monitorausgang in einen Kanalzug des anderen Pultes gehen, um diese miteinander zu kombinieren. Nun wird die Band aber größer und ich könnte den Kanalzug gut gebrauchen. Daher meine Frage: Gibt es eine einfache Möglichkeit, die beiden Monitorausgänge ohne Hilfe eine Kanalzuges zu kombinieren ? Ich habe im Internet diesen "Simple Line Mixer" gefunden, der einfach einen 10k-Widerstand in Reihe zu den Ausgängen schaltet und dann beide kombiniert. Also Eingangswiderstand je 10kOhm und Ausgangsimpedanz ca. 5kOhm. Die Schaltung war ursprünglich zur Kombination von 2 CD-Playern vorgesehen. Ginge das, oder sollte ich doch OpVs einsetzen, um die Ausgänge nicht so zu belasten ? (Wodurch die ganze Schaltung natürlich aktiv würde => mehr Auswand). Gruß Markus
MarkusW möchte die Ausgangs-Summen zweier Mixer (ohne Namen) zusammenschalten, ohne dabei zwei Kanäle zu opfern. Solltest du zwei anständige Studio-Mischpulte haben, so kannst du elegant die beiden trafosymmetrischen (!) Summenausgänge in Serie schalten. Natürlich geht das nicht bei unsymmetrischen -10 dB-V Heimnorm-Mixern. Gruß Johnny
Hallo ! Tja, da bin ich mir nicht ganz sicher, ob die trafosymmetrisch sind. Das eine Pult ist eine Spirit Powerstation und das Zusatz-Pult ein altes Yamaha (glaube 12/2 oder so). Gruß Markus
Hallo Markus, dann bastele dir mal folgende MP-Verbindung (Reihen- oder Serienschaltung) und probiere sie aus. MP = Mischpult und 2 (+) und 3 (-) = XLR-Pin-Nummer
Hallo Johnny, wenn ich das richtig verstanden habe, dann hast du bei dieser Lösung nicht mehr den Vorteil einer symmetrischen Verkabelung (Einstreuungen werden nicht mehr ausgelöscht). Und bei langen Kabelwegen, insbesondere wenn gedimmtes Licht eingesetzt wird, kann das inakzeptable Einstreuungen hervorrufen. Gruß Uvo
Hallo Uvu, du meinst man hat bei dieser Lösung nicht mehr den Vorteil einer symmetrischen Verkabelung (Einstreuungen werden nicht mehr ausgelöscht). Und bei langen Kabelwegen, insbesondere wenn gedimmtes Licht eingesetzt wird, kann das inakzeptable Einstreuungen hervorrufen. Also bei Mischpulten nach ARD-Norm (trafosymmetrisch) kann man von einem Innenwiderstand eines Pultes von 30 Ohm ausgehen und bei Serienschaltung hat man dann 60 Ohm und diese Serienschaltung ist weiterhin symmetrisch mit allen Vorteilen der Auslöschung von Fremdspannungseinstrahlung. Ob das bei langen Kabelwegen, insbesondere wenn gedimmtes Licht eingesetzt wird, eventuell Probleme bringt, muss man in jedem Fall ausprobieren. Gruß Johnny
Hallo nochmal ! Die Ausgänge der beiden Mischpulte sind als Klinken ausgeführt. Wenn man jetzt davon ausgeht, daß diese nicht trafosymmetrisch sind, was müsste man dann tun ? Das kombinierte Signal geht danach noch in einen 31-Band EQ und von da auf jedenfall symmetrisch raus (ist aber bei uns i.A. nicht so wild, ob symmetrisch oder nicht). Gruß Markus
MarkusW erkennt, dass die Ausgänge der beiden Mischpulte als unsymmetrische 6,3 mm Klinken ausgeführt sind. Damit wird die geniale Reihen- oder Serienschaltung nicht funktionieren. Da hilft nur ein Mini-Mixer mit Klinkeneingang und Klinkenausgang, eventuell aus einem Gitarren-Shop. Gruß Johnny
Hallo Johnny, vielleicht habe ich deine "Zeichnung" mißverstanden. Gibt es in diesem Fall eine Verbindung zwischen Pin 3 von MP1 und Pin 2 von MP3? Ich dachte zuerst, diese sollten ungenutzt bleiben und deshalb war mir auch erst unklar, was daran eine Reihenschaltung sei. Gruß Uvo
Hallo Uvo, in der Skizze des Postings (siehe den Link unten) sind die erdfrei-symmetrischen Ausgänge des Mischpuls 1 und des Mischpults 2 für einen Stereo-Summenkanal gezeichnet. Die beiden Ausgangsübertrager liegen damit in Serie (in Reihe). Man braucht für Stereo also zwei dieser Adapter. Nebenbei, so hat Volker Strauss seine KM 83- (Kugel) und KM 84-(Niere) Mikrofone in Serie zur breiten Niere zusammengeschaltet, was kaum bekannt ist. Dieses funktioniert nur bei trafosymmetrischen Mikrofonausgängen, wie sie eben die KM-Mikrofone der 80er-Serie von Neumann haben. Und noch ein Tipp: Wenn man aus einem Stereo-Ausgang L/R mal einen Mono-Ausgang machen muss, so ist diese Serienschaltung bei anständigen Studiomischpulten dazu sehr praktisch. Ein Centersignal addiert sich dann natürlich zu 6 dB Pegel-Erhöhung. Die von Laien immer wieder gern gemachte Parallelschaltung ist sehr unklug, denn dabei wird der eine Ausgang mit dem Innenwiderstand des anderen belastet und die Modulations-Spannung muss um 6 db zusammenbrechen. Gruß Johnny
Tach auch, kann ja sein das ich was mißverstanden hab aber trotz aller diskussionen um Impedanz würd ich einfach n y-join nehmen. 1x XLR männchen auf 2x XLR weibchen. FETTISCH!!