Prüfungsfrage,bitte um Eure Hilfe(wieder einmal)

Erstellt 4 Antworten5 Beiträge
Startbeitrag#1
Wieso ist es Notwendig das Signal zu den Lautsprechern die im Konzertsaal stehen zu verzögern?
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Antwort#2
Christian fragt: "Wieso ist es notwendig das Signal zu den Lautsprechern die im Konzertsaal stehen zu verzögern?"
Wenn du im Konzertsaal im Zuschauerraum näher an den Lautsprechern, als an den erzeugenden Schallquellen auf der Bühne sitzt, dann wirst du die Musiker vorne auf der Bühne sehen, aber ziemlich verwirrt sein, weil du sie von hinten über die Lautsprecher hörst. Grund: Der akustische Schall ist mit 343 m/s bei 20°C viel langsamer, als die Elektronen zum Lautsprecher mit 300000 km/s. Der Lautsprecherklang ist also früher da. Wird dieser Lautsprecherklang um die natürliche Laufzeit des Schalls verzögert (3 ms pro m) und noch 15 ms extra hinzugegeben, dann kommt der Schall der Lautsprecher sicher niemals früher an, als der Schall von der Bühne. Somit bleibt die originale Schallrichtung der Musiker aus der Richtung der Bühne erhalten. Das soll ja auch erreicht werden.
Gruß
Maya
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Antwort#3
Danke Maya,war sicher wieder eine Saublöde Frage,aber mir hilft die Antwort ungemein weiter:-))))
Gruss
Christian:-)
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Antwort#4
Der Krümelkackerei wegen:
Der akustische Schall ist mit 343 m/s bei
20°C viel langsamer, als die Elektronen zum Lautsprecher mit 300000 km/s.
Die Elektronen im Kabel sind langsamer! So ca. 1cm/s. Aber bei Wechselstrom (d.h. angetrieben von Wechselspannung) bewegen sie sich kaum von der Stelle. Lediglich durch brownsche Bewegung. Sie wackeln einfach hin und her.
Entscheident ist das elektrische Feld (elektromagnetische Feld) und das bewegt sich in Abhängigkeit der Leitungsparamter (Wellenwiderstand) mit ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit. Denn es müssen hauptsächlich Kapazitäten ge- und entladen werden. Man kann sich das Kabel aus vielen hintereinandergeschalteten Kondensatoren vorstellen. (die Induktivität ist meist geringer) Daher ist das Feld nicht maximal schnell.
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Antwort#5
Es ging um den Satz: "Der akustische Schall ist mit 343 m/s bei 20°C viel langsamer, als die Elektronen zum Lautsprecher mit 300000 km/s", mit dem Christian der große Unterschied bei der Musikübertragung im Medium Luft und im Medium Kupferdraht anschaulich deutlich gemacht werden sollte.
ThomasT antwortet und baut vor mit dem Hinweis "Der Krümelkackerei wegen":
Die Elektronen im Kabel sind viel langsamer - so ca. 1cm/s. Angetrieben von der Modulations-Wechselspannung bewegen sich die Elektronen kaum von der Stelle, sondern wackeln durch brownsche Molekularbewegung mehr hin und her. Entscheidend ist das elektrische und elektromagnetische Feld, das sich in Abhängigkeit vom Wellenwiderstand mit ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit bewegt - also nur mit etwa 200000 km/s, denn es müssen hauptsächlich Kapazitäten ge- und entladen werden. Man kann sich das Kabel aus vielen hintereinandergeschalteten Kondensatoren vorstellen - die Induktivität ist meist geringer; daher ist das Feld nicht ganz so schnell wie die Lichtgeschwindigkeit.
ThomasT, das ist alles sehr richtig. Unser Christian wird den Sonder-"Nobel-Preis" an seiner Schule bekommen, wenn er diesen speziellen Sachverhalt mit in die Antwort seiner einfachen Prüfungsfrage "Wieso muss das Signal zu den im Konzertsaal stehenden Lautsprechern verzögert werden?" hineinbringt. :-)
Gruß
Maya
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