Re: Kopftrommelreinigung bei DAT, DTRS, ADAT etc.

Erstellt 1 Antworten2 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo Wolf,
gegen diese Reinigungsbänder habe ich Vorbehalte, weil ich befürchte, daß diese nach mehrmaligen Reinigungsvorgängen die Köpfe zu sehr abnutzen.
Gewiß, das Azeton ist ein sehr aggressiver Stoff und man muß höllisch aufpassen daß man sich keine Kunststoffteile versaut. Den Vorschlag von Malte Ruhnke halte ich für recht praktikabel. Was man evtl. noch verwenden könnte, ist ein sehr dünnes weiches Leder auf ein Holzstäbchen geklebt. Muß mal sehen ob ich von einer in der Nähe sitzenden Orgelbaufirma sowas bekommen.
Danke allen für die Ratschläge.

Grüße
Rainer
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Antwort#2
Hallo Rainer,
... Was man evtl. noch verwenden könnte, ist ein sehr dünnes weiches Leder auf ein Holzstäbchen geklebt.
Muß mal sehen ob ich von einer in der Nähe sitzenden Orgelbaufirma sowas bekommen.
Die Kopfreinigung mit Reinigungsband ( = Schleifband ) mag ich auch nicht. Die Idee mit lederbeklebten Holzstäbchen, die es übrigens fertig in verschiedenen Größen als Kontaktreiniger zu kaufen gibt, hatte ein mit mir befreundeter Fernsehhändler vor langer Zeit auch. Er hatte sie auch mit seinen Mittarbeitern mehrere Jahre lang praktiziert. Dabei wurde das Leder mit etwas Isopropylalkohol ( 2-Propanol ) befeuchtet und seitlich flach mit leichten Druck gegen die Trommel gedrückt. Die Trommel wurde mit einen Finger mehrere male langsam gedreht und danach das Leder betrachtet. Das ganze immer wieder mit einer neuen Lederfläche so oft wiederholt, bis auf den Leder kein Abrieb mehr zu sehen war. Funktioniert ganz toll, aber!! Man muß dabei das Lederstäbchen absolut ruhig halten und darf es auf gar keinen Fall quer zur Laufrichtung des Bandes bewegen! Die Wahrscheinlichkeit, das bei dieser Bewegung das hauchdünne und sehr spröde Feritkernplättchen des Kopfes bricht, ist sehr groß, da die Reibung des Kopfes auf den rauhen Leder hoch ist. Und dieser Bruch bedeutet einen Totalschaden an der Kopftrommel. Da in der Werkstatt meines Bekannten gelegentlich solche Schäden vorkamen, wurde das Verfahren wieder aufgegeben und seid dem wieder mit Wattestäbchen gearbeitet.
Gruß, Gerhard
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