Hallo Kollegen, erstmal ein Lob für dieses Forum. Sehr interessant und lehrreich. Vielen Dank dafür. Nun die Frage: Es gilt ein Didgeridoo aufzunehmen (Studio). Mich würde jetzt mal interessieren, welche Frequenzen so ein Rohr in welche Richtung abstrahlt. Welcher Mikrofontyp/-anordnung ist geeignet bzw. scheidet generell aus. Ziel ist ein möglichst natürlicher Klang ohne allzuviel 'Raum'.(Außenaufnahme lärmbedingt nicht möglich, aber so soll's klingen.) Welcher Schalldruck ist in etwa zu erwarten? Fragen über Fragen... Danke erstmal viele Grüße Blechi
Hallo, ich hatte letztes Jahr das gleiche Problem. Nach einigem experimentieren und suchen nach der richtigen Position/ richtigem Mikro hat sich folgendes als bestklingende Variante erwiesen: Das Didge wurde im sitzen gespielt, untere Öffnung lag am Boden auf (ca. 20cm von der Wand entfernt), das Mikro (at4033) lag direkt zwischen Mündung und Wand auf dem Boden. Unter Umständen drehts einigen hier den Magen um, aber durch die Anordnung nah an der Wand und dem Auflegen am Boden wurden erst die Bässe und Tiefmitten deutlich... und die sind gerade bei nem Didge imho äußerst wichtig. Evtl. liegts auch an den sehr kurzen Reflexionen, daß dadurch der "schwebende" Charakter dieses Instrumentes hervorgehoben wird. In meinem Fall war es eine Metalband, die als Intro ein PinkFloyd-mäßiges Instrumental eingespielt hat. Das Didge hat keine tragende Rolle, war aber für den Songcharakter sehr wichtig. Also noch etwas Raum dazu, nach hinten plaziert und schon füllts den ganzen Raum. Vieleicht hats geholfen, vieleicht nicht... so hats bei mir am besten funktioniert... Grüßle Noelch
Hallo Noelch, vielen Dank für die Tipps, das werde ich mal ausprobieren. Heute hatte ich Gelegenheit, mich mal mit dem Mann zu unterhalten, der für das Didge zuständig ist. Er will bei einem Titel einen flexiblen Schlauch als Didgeridoo verwenden. Dieser Schlauch wird während des Spiels über Kopf gewirbelt, so 'ne Art Didgeri-Leslie. Fällt Dir dazu was ein ? grübelnde Grüße blechi
schwing das Rohr nicht über dem kopf sondern vor dem Körper. Schwinge es so das am ende des radiuses links und rechts von dir je feines kondensator steht. klingt interesant (beim schwingen nicht die mirofone treffen Prost soda
Klingt skuril :-) Man könnte eine Stereoanordnung vor das Did und eine weitere dahinter stellen, deren Klang man passend verbreitert und stark verzögert. Beim Durchgang vorne bewegte sich das Ende weit vorn im Mix, beim Durchgang hinten, flöge das Ende irgedwo ganz weit hinten im Hall umher. Oder man nutzt ein nahes ORTF-System wie bei meinem Gyrotwisterbespiel auf der HP.
Hallo Kollegen, vielen Dank für Eure Vorschläge. Da werde ich ein wenig mit experimentieren. Ich bin mal auf Eure Kommentare gespannt, wenn die Aufnahme fertig ist, was allerdings noch etwas dauern kann. Gruß vom Vollbartträger ;-{)} blechi