Unterschiedliche Panpot-Skalen

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Startbeitrag#1
Zwei Panpot-Skalen und die eingetragenen Haupthörereignisrichtungen - zum Vergleich.
Diese Abbildung ist eindeutig und zeigt, wie unsinnig es ist, sein Panpot auf 9 Uhr oder 3 Uhr zu stellen und zu glauben, das sei bei allen Mischpulten gleich. Es ist wenig bekannt, wie unterschiedlich die optischen Panpot-Einstellungen bei verschiedenen Mischpulten sein können. Wer nur an einem Pult arbeitet, den interessiert das wenig.
Bei welcher Pegeldifferenz diese Hörereignisrichtungs-Punkte C, 1/4, 1/2, 3/4 , 4/4 liegen, sagt das Informations-Blatt: "Hörereignisrichtung in Abhängigkeit von der Pegeldifferenz der Lautsprechersignale" im unteren Link.
http://www.sengpielaudio.com/HoerereignRichtungDL.pdf
Daher ist bei der Weitergabe von "Stereorichtungen in Prozent der Lautsprecherbasis von der Mitte aus" die "Pegeldifferenz" in dB angeben.
Viele Grüße
ebs


Hörereignisrichtung in Abhängigkeit von der Pegeldifferenz der Lautsprecher
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Antwort#2
Guten Morgen Eberhard!
Ach, hier hast du es jetzt schon gepostet.
Bestreite ich auch nicht.
Allerdings wiederhole ich meine Vermutung auf 90% aller Pulte die man im Rockbereich live vorfinden (Soundcraft, Crest, A&H, B*) ist die Panpotstellung ausreichend genau deckungsgleich.
Zumindest kommt es mir so vor. Kann aber auch täuschen, da die Bedingeungen immer anders sind.
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Antwort#3
Hallo Thomas T,
du hast die Vermutung, dass auf 90% aller Pulte die man im Rockbereich live vorfindet (Soundcraft, Crest, A&H, B*) die Panpotstellung ausreichend genau deckungsgleich ist.
Wenn du es aber genauer wissen möchtest, dann solltest du dir mal bei einem Kanal an eine Panpotskala die Punkte für die Richtung 1/4, 1/2, 3/4 und 4/4 ranmalen. Und die Pegeldifferenzpunkte zu kennen schadet nichts.
Das empfehle ich übrigens allem Mitlesern hier.
Ich denke bei der üblichen fast Monomischung bei Rock-Pop sind die Panpot-Stellungen nicht bedeutsam.
Wenn jemand nur an seinem Pult arbeitet, ist das auch nicht besonders wichtig. Wenn ich aber Panpot-Einstellungen für eine "Mikrofonwand" aus 5 Mikrofonen von einem Philharmoniepult (Berlin) zu einem andern Opernpult (Dreden) im Voraus (!) einstellen will, dann ist das wichtig.
Wie du siehst, gibt es sehr verschiedene Arbeitsweisen und verschiedene Arbeitsfelder.
Um einem Irrtum vorzubeugen. Ich habe niemals dafür plädiert, dass L oder R mit einer Pegeldifferenz von 18 dB eingestellt werden müssen. Das ist doch nur der Pegelpunkt der dafür ausreicht. Oft gibt es am Regler eine gewisse Strecke, da ändert sich von 18 dB bis unendlich eben nichts mehr. Und es ist gut, so etwas zu wissen.
Viele Grüße
ebs
Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com





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Antwort#4
Wie du siehst, gibt es sehr verschiedene Arbeitsweisen und verschiedene Arbeitsfelder.
Logisch.
Leider kenn ich mich in der Klassik nicht so aus.
Immer wieder interessant darüber was zu erfahren.
Live die Panpotstellung dranzumalen zu sowas hat man keine Zeit!
Line-Check 15min. Da ist man schon froh das richtige Gate für das richtige Tom zu erwischen...
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