Song Feedback!

Erstellt 18 Antworten19 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo!
Ich habe mit meiner Band einen Song eines Kindermusicals aufgenommen. Es war eigentlich die erste ricghtige Aufnahme die ich voll durchgezogen habe. Ich habe mal aus einem Der Songs das Saxsolo ins Netz gestellt, da wir das selbst da rein Komponiert haben und so keine rechtlichen Probleme bekommen können. Hört es Euch bitte mal an und kommentiert mal etwas.


Saxsolo nur 1,4MB
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Antwort#2
Habs grade mal angehört.
Was mir sofort aufgefallen ist: Das Saxophon hat zuviel von der 300Hz Gegend, das deckt das Backing ganz schön zu. Versuche mal, das da etwas zurückzunehmen, dann mulmts nicht so. Außerdem schien mir das Timing im Backing an ein zwei Stellen nicht ganz tight.
Ansonsten klingts wie ich finde ganz vernünftig, das Backing. Über die Snare könnte ich diskutieren, aber du wirst sicher deine Gründe haben, genau diese Snare zu verwenden.
Für weitere Urteile bin ich grad schon zu weggetreten (kränkle etwas vor mich hin), gute Nacht.
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Antwort#3
Der Schlagzeuger ist total untight oder hast Du da was im PC vercheckt?
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Antwort#4
48kHz Samplerate. Schlau! Spielt auch vielen Karten nicht ab.
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Antwort#5
Was meinst du mit der Snare?
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Antwort#6
Hallo!
Hab den Song nochmal überarbeitet und wieder ins Netz gestellt. Ist unter dem Link also wieder zu erreichen.
Würde mich über weitere Feedbacks freuen!
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Antwort#7
Hi !
Gesamtklan finde ich eigentlich ganz passabel. Snare könnte vielleicht etwas mehr "knallen", aber für Musical finde ich die eigentlich ganz ok. Ist halt Geschmackssache.
Keine Geschmackssache sind allerdings die Fills/Breaks (bei 0:24 und 0:44). Da ist das Timing schon mehr als haarig...
Gruß
Markus
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Antwort#8
Hallo Sebastian,
ich finde das Saxophon paßt in der neuen Version deutlich besser ins Playback. Man hört das Solo, aber es ist nicht aufdringlich.
Mit der Snare hatte ich lediglich gemeint, daß ich selbst vielleicht eine andere verwendet hätte, aber das ist absolut Geschmackssache. "Falsch" ist deine imho nicht und ganz ordentlich aufgenommen ist sie finde ich auch.
Janko
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Antwort#9
Hallo,
vorab: Ich möchte Euch nicht den Spass nehmen, und die Nummer hat insgesamt ein schönes relaxtes Pink Flody-Feeling. Aber Du hast um Kritik gebeten, und da macht nur Ehrlichkeit Sinn.
Das Timing ist absolut unzureichend (Bassist treibt, Drummer verschleppt die Breaks) für professionellen Standard. Abhilfe: Einspielen mit Click auf dem Ohr des Drummers/von allen.
Die Sängerin ist leider keine (Intonation, Timing kann man ihr allerdings nur bedingt anlasten bei den Schwankungen des Playbacks).
Alles andere ist dem gegenüber eher zweitrangig und "tontechnisch" bzw. Geschmacksfrage. Gesang und Sax müssten besser aufeinander abgestimmt sein, Sax würde ich um die 12oo Hz herum absenken (geht jetzt in der Summe schlecht, weil der Gesang sonst noch mehr "topft", was er ohnehin etwas tut). Gesang braucht einen Deesser.
Ich habe ein bischen mit dem EQ herumgespielt, wwenn Du magst, kannst Du es ja mal ausprobieren.
+1,6 dB 80 Hz Slope: 20
-2,5 dB 105 Hz Q: 3
-1,5 dB 2 KHz Q: 4
-4 dB 3,5 KHz Q: 1,5
+6 dB 14 KHz Slope: 23

bye
Thomas
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Antwort#10
ich möchte mich meinen Kollegen anschliessen,
möchte hinzufügen dass sich die Stimme nicht sehr gut in den Gesamtmix einfügt.
Ihr fehlt es an Brillanz, ausserdem klingt der Einstieg zu direkt. Eventuell neu einspielen, und versuchen mit der Sängerin zu arbeiten, sodass sie den Einstieg selbst etwas sanfter gestaltet. Wie's momentan ist klingts wie schlecht hineingeschnitten....
Übrigens, die Aufführunggsrechte für das Stück sind sicher nicht ganz billig, oder? (Die Schöne und das Biest, Disney) :)
Gruß
Georg


Tonzauber - einfach klassisch!
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Antwort#11
Hi!
Wir hatten nur die Originalmusik, der Text war eine andere Fassung.
Ich kann halt nur das saxsolo in Netz Stellen, da das im Orighinal nicht vorhanden war.
MFG
Sebastian
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Antwort#12
+1,6 dB 80 Hz Slope: 20
-2,5 dB 105 Hz Q: 3
-1,5 dB 2 KHz Q: 4
-4 dB 3,5 KHz Q: 1,5
+6 dB 14 KHz Slope: 23
Sieht wie so 'ne fast typische Masteingkurve aus.
Wenn du diese Einstellung nochmal verwendest klingts dann noch besser...Hifi-mässiger...
Mit anderen Worten diese Einstellung für fast immer zu einem subjektiv besseren Ergebenis wenn das Original nicht schon zu HIFI-mässig klingt. Vorallem auf linearen Studioboxen.
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Antwort#13
Habs mir grad mal angehört.
Timingmässig schliesse ich mich den Kollegen an.
Das Saxophon klingt allerdings recht annehmbar finde ich.
Allerdings ist die Stimme im Vergleich zu dünn. Autotune wäre vielleicht mal ne Option...
Snare geht vom Sound, könnte aber etwas präsenter klingen.
Drums hören sich sehr "natürlich" an. Etwa wie die Band bei Scheibenwischer.
Geschmacksache, ich stehe mehr auf den drückenden Rocksound.
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Antwort#14
Naja, *die* typische Masteringkurve gibts nicht - ein bischen spezifischer als nur "Badewannen-Loudness" ist die Einstellung ja schon.
Und zweimal darauf anwenden würde ich das nicht... es sei denn, für Dich ist High Fidelity "booom boooom" und "zisch zisch". ;-)
bye
Thomas
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Antwort#15
Naja, *die* typische Masteringkurve gibts nicht - ein bischen spezifischer als nur "Badewannen-Loudness" ist die Einstellung ja schon.
Und zweimal darauf anwenden würde ich das nicht... es sei denn, für Dich ist High Fidelity "booom boooom" und "zisch zisch". ;-)
Ja, du hast bei 150Hz und 2kHz geziehlt schmalbandig gearbeitet.
Aber solange man den Bogen nicht überspannt. Bzw. eigl. schon wenn man ihn überspannt klingt es oft subjektiv druckvoller.
Neulich meinte jemand zu mir, ich sollte ihn doch mal was von mir geben, er wollte man versuchen es noch druckvoller zu bekommen. Ich sagte ihn, das es ganz leicht sei und natürlich schafft er es. Aber es hat ja einen Grund warum ich es nicht gemacht habe, Druck ist nicht alles. Ansonsten kann man sich ja auch einen 50Hz 0dBfs Rechteck als ultamativen Druck reinzeihen...
"High Fidelity" natrüclich nicht. Sondern der sog. HIFI-Sound. "bumm, zisch".
Begriffsproblem wenn man mit dem gleichen Begriff das Gegenteil meint.
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Antwort#16
Hi!
Wie bekomme ich denn den Topfigen Sound beim Gesang weg?
Wenn ich bei dem Gesang jetzt autotune einsetzten würde, wie stell ich denn das Teil richtig ein? Bezieht sich die Tonart auf den ersten Akkord im Song? oder wie funktioniert das?
Das mit dem Timing ist halt sone Sache, es sind alles keine Profis sonder Laien. Der Gesang stammt von Hausfrauen und Müttern bzw. Schülerinnen und halt nicht von Profis.Beide Drumsder breakbei 00:24 sollte so ein bischen gechleppt sein, der bei 0:44 isthalticht so gut, aber was solls.
MFG
Sebastian
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Antwort#17
Wie bekomme ich denn den Topfigen Sound beim Gesang weg?
Wenn ich bei dem Gesang jetzt autotune einsetzten würde, wie stell ich denn das Teil richtig ein? Bezieht sich die Tonart auf den ersten Akkord im Song? oder wie funktioniert das?
Hängt davon ab wie er entsteht.
Aber ich gehe mal davob aus, dass er nicht neu aufgenommen werden kann.
EQen der Mitten kann helfen.
Das heisst nur dass AT auf die Töne der eingestellten Tonleiter tuned. Singt der Sänger also z.B. ein astreined C# und dass soll auch so sein, man hat aber C Major (C Dur) eingestellt, dann versucht Autotune auf C runter bzw. auf D rauf zu stimmen. Standartmässig ist eh chromatisch eingestellt. Also alle zwölf Halbtöne. Da passt schon wenn er nicht schlechter als einen halben Halbton singt. Ansonsten hilft auch AT nicht mehr. AT kann aber gerade bei gehaltenen Tönen die Intonation verbessern.
Natürlich brauch Puristen gar keine Autotune aber man hat es eben meist nicht mit guten Sängern zu tun.
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Antwort#18
"Die Sängerin ist leider keine "
Ein Hauptproblem dessen, was man im Demo noch hören kann, ist, daß sie im Kehlkopf eng wird bei "e"-Klängen z.B. auch hört man da eine ausgeprägte Zwechfellbklockade: die Luft wird gepresst! Typische Anfängerfehler, "Denn sie wissen nicht, was sie tun": Der Tonsitz ist zu "halsig" für diese Musik. Ab zum Gesangslehrer, aber pronto! Ohne eine Prinzipvorstellung, was man überhaupt machen muss, geht da nix.
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Antwort#19
Wie bekomme ich denn den Topfigen Sound beim Gesang weg?
Wenn ich bei dem Gesang jetzt autotune einsetzten würde, wie stell ich denn >das Teil richtig ein? Bezieht sich die Tonart auf den ersten Akkord im Song? >oder wie funktioniert das?
Das mit dem Timing ist halt sone Sache, es sind alles keine Profis sonder >Laien.
Der Gesang stammt von Hausfrauen und Müttern bzw. Schülerinnen und halt nicht >von Profis.
Beide Drumsder breakbei 00:24 sollte so ein bischen gechleppt sein,
der bei 0:44 isthalticht so gut, aber was solls.
Falls Gesang auf Solospur zur Verfügung steht: Hebe ein Band schmalbandig an und fahre von unten, so etwa 150 HZ ab, aufwärts, bis es besonders stark mulmt/topft. Diese Frequenz senkst Du dann ab. Du musst dann einen Kompromiss finden zwischen Schmalbandig/grosse Absenkung (Vorteil: Nur der störende Bereich wird erfasst, Nachteil: Künstlicher Klang) und breitbandig/schwache Absenkung [Vorteil: Natürlicher Klang, Nachteil: Nachbarbereiche werden mitabgesenkt).
Wenn Du nur das 2-Spur hast, wirds etwas schwierig, da jeder Eingriff alles andere mitbeeinflusst. Das Verfahren wäre das Gleiche, aber Du musst entweder einen Kompromiss zwischen Gesangssstellen und dem Rest bewerkstelligen, oder aber, falls Du im auf digitaler Ebene arbeitest, den EQ nur an den Gesangsstellen einschalten (lassen)... ist fummelig und möglicherweise unangenehm hörbar, aber einen Versuch wert.
Du kannst die chromatische Einstellung nehmen, dann sind alle Halbtöne autmatisch erfasst.
Tja...
Das Timing ist aber für jeden Hörer das Hauptproblem, dann die Intonation. *Alles andere* ist zweitrangig.
Ich weiss wie gesagt nicht auf welcher Basis Du das Material hast, Mehrspur, PC, Stereomaster... je nachdem könnte man vielleicht ein bisschen was retten am timing (ziemlich aufwendig). Aber im Grunde ist es ganz klar besser, das neu einzuspielen, notfalls dann halt mit Drummaschine/MIDI. Wenns allerdings nur eine Laien-Veranstaltung ist, dann braucht man ja auch nicht mit professionellen Ansprüchen ranzugehen.
Wenn aber doch: Neu einspielen - ganz klar. Wunder gibts halt nicht. Entweder man beherrscht sein Instrument hinreichend, oder es klingt halt entsprechend.
War anzunehmen.
Nix gut imho...
Es klingt falsch. Ich weiss schon, das er gewollt war, er funktioniert so aber nicht. Erstens sind nicht alle synchron im ritardando, zweitens erfüllt es nicht die Funktion, die ein solches Ritardando üblicherweise hat, weil: A-Dur - ritardando - A-dur im vorherigen Rhytmus einfach weiterläuft. Würde die gemeinsame Verlangsamung einen *neuen* Teil einläuten, einen Break, nach dem es z.B. mindestens ohne Drums weitergeht oder sogar mit anderen Harmonien, wäre es funktional. So ist es irritierend, weil es erst Spannung aufbaut, die dann ereignislos verpufft.
Tja, weiss ich nicht, "was es soll". Entweder Du hast den Anspruch (davon musste ich ausgehen, sonst hättest Du nicht gefragt), oder Du hast ihn nicht (Dann hättest Du nicht fragen brauchen). Nochmal: Stolperiges Timing und Tuning ist heutzutage ein absolutes Ausschlusskriterium.
Unter halbwegs professionellen Maßstäben betrachte, kannst Du m.E. alle tontechnische Fragen getrost hintanstellen, solange nicht diese Basisfragen gelöst sind.
Ansonsten ist es eh wurscht. Dann aber würde ich auch keine "tontechnische Arbeit" investieren.
Leute, die nicht mal mitbekommen, daß da nix tight ist und kein Gesangston stimmt, bekommen garantiert nicht mit, ob da ein paar mehr Präsenzen drauf sind oder nicht.

bye
Thomas
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