Wie bekomme ich denn den Topfigen Sound beim Gesang weg?
Wenn ich bei dem Gesang jetzt autotune einsetzten würde, wie stell ich denn >das Teil richtig ein? Bezieht sich die Tonart auf den ersten Akkord im Song? >oder wie funktioniert das?
Das mit dem Timing ist halt sone Sache, es sind alles keine Profis sonder >Laien.
Der Gesang stammt von Hausfrauen und Müttern bzw. Schülerinnen und halt nicht >von Profis.
Beide Drumsder breakbei 00:24 sollte so ein bischen gechleppt sein,
der bei 0:44 isthalticht so gut, aber was solls.
Falls Gesang auf Solospur zur Verfügung steht: Hebe ein Band schmalbandig an und fahre von unten, so etwa 150 HZ ab, aufwärts, bis es besonders stark mulmt/topft. Diese Frequenz senkst Du dann ab. Du musst dann einen Kompromiss finden zwischen Schmalbandig/grosse Absenkung (Vorteil: Nur der störende Bereich wird erfasst, Nachteil: Künstlicher Klang) und breitbandig/schwache Absenkung [Vorteil: Natürlicher Klang, Nachteil: Nachbarbereiche werden mitabgesenkt).
Wenn Du nur das 2-Spur hast, wirds etwas schwierig, da jeder Eingriff alles andere mitbeeinflusst. Das Verfahren wäre das Gleiche, aber Du musst entweder einen Kompromiss zwischen Gesangssstellen und dem Rest bewerkstelligen, oder aber, falls Du im auf digitaler Ebene arbeitest, den EQ nur an den Gesangsstellen einschalten (lassen)... ist fummelig und möglicherweise unangenehm hörbar, aber einen Versuch wert.
Du kannst die chromatische Einstellung nehmen, dann sind alle Halbtöne autmatisch erfasst.
Tja...
Das Timing ist aber für jeden Hörer das Hauptproblem, dann die Intonation. *Alles andere* ist zweitrangig.
Ich weiss wie gesagt nicht auf welcher Basis Du das Material hast, Mehrspur, PC, Stereomaster... je nachdem könnte man vielleicht ein bisschen was retten am timing (ziemlich aufwendig). Aber im Grunde ist es ganz klar besser, das neu einzuspielen, notfalls dann halt mit Drummaschine/MIDI. Wenns allerdings nur eine Laien-Veranstaltung ist, dann braucht man ja auch nicht mit professionellen Ansprüchen ranzugehen.
Wenn aber doch: Neu einspielen - ganz klar. Wunder gibts halt nicht. Entweder man beherrscht sein Instrument hinreichend, oder es klingt halt entsprechend.
War anzunehmen.
Nix gut imho...
Es klingt falsch. Ich weiss schon, das er gewollt war, er funktioniert so aber nicht. Erstens sind nicht alle synchron im ritardando, zweitens erfüllt es nicht die Funktion, die ein solches Ritardando üblicherweise hat, weil: A-Dur - ritardando - A-dur im vorherigen Rhytmus einfach weiterläuft. Würde die gemeinsame Verlangsamung einen *neuen* Teil einläuten, einen Break, nach dem es z.B. mindestens ohne Drums weitergeht oder sogar mit anderen Harmonien, wäre es funktional. So ist es irritierend, weil es erst Spannung aufbaut, die dann ereignislos verpufft.
Tja, weiss ich nicht, "was es soll". Entweder Du hast den Anspruch (davon musste ich ausgehen, sonst hättest Du nicht gefragt), oder Du hast ihn nicht (Dann hättest Du nicht fragen brauchen). Nochmal: Stolperiges Timing und Tuning ist heutzutage ein absolutes Ausschlusskriterium.
Unter halbwegs professionellen Maßstäben betrachte, kannst Du m.E. alle tontechnische Fragen getrost hintanstellen, solange nicht diese Basisfragen gelöst sind.
Ansonsten ist es eh wurscht. Dann aber würde ich auch keine "tontechnische Arbeit" investieren.
Leute, die nicht mal mitbekommen, daß da nix tight ist und kein Gesangston stimmt, bekommen garantiert nicht mit, ob da ein paar mehr Präsenzen drauf sind oder nicht.
bye
Thomas