Hi! Ich möchte ab und zu Proberaummitschnitte (ohne Mischpult etc.) machen und hab mir überlegt, das ein portabler MiniDiscRecorder mit einem StereoMic da ja eigentlich gut geeignet dafür wär. Was haltet Ihr davon, bzw. habt Ihr bessere Vorschläge?
Hallo Joe, wenn du wirklich ehrlich einzig und allein Proberaummitschnitte machen möchtest, dann ist ein MiniDiscRecorder mit einem StereoMic gut dafür geeignet. Meistens ändert sich irgendwann die Meinung und man möchte CDs davon machen. Das ist dann "unschön" und höchst verwerflich. Murkel
die absolute low budget variante: md recorder, tape deck, oder was eben da ist und einen kopfhöhrer in den mic in stöpseln. verschiebene HP´s ausprobieren. (nur fals kein mic. vorhanden ist) für die eigene konterolle ist das meistens ganz OK, aber blos niemandem vorspielen (ausser verwhanten, aber die finden eh alles gut!:-)
Vorschlag für später: Nimm ein Pult mit AUX-Wegen und verkabel alles im Proberaum. Bei Drums reicht Bassdrum und ein/zwei Overheads. Gesang und Keyboard etc. muss ja eh über die Anlage verstärkt werden. Jetzt kannst du dir aussuchen ob du im proberaum Stereo hören willst (praktischer) und auf den Aufnahmen nur Mono oder umgekehrt. Natürlich kann man auch zwei Auxwege oder einen Stereoauxweg nehmen. Billige Pulte haben das meist aber nicht. Den AUX-Weg routest du jetzt auf den Tapedeck, Minidisc etc. und kannst jederzeit aufnehmen. Um Mikros zu sparen kann man bei Gitarren auch den Line-out nehmen. Mit ein bisschen EQ ist das auch brauchbar für einen Proberaum mitschnitt. Bass sowieso über line-out.
für proberaummitschnitte / arbeitsmaterial find ich das sehr okay.. und von veröffentlichung ist ja hier nicht die rede (weiß nicht warum das so gern reininterpretiert wird). ich mach das selbst ab und zu so einfach um songstrukturen zu analysieren bzw. um aus jams nummern zu erarbeiten.. aber die aufnahmen bleiben natürlich unter geheimstem verschluss bzw. werden bald wieder gelöscht für neue...
Hallo armin, du mailst: ... und von Veröffentlichung ist nicht die Rede. Ich weiß nicht warum das so gern reininterpretiert wird. Wir kennen doch unsere Audiobranche mit den lieben Produzenten. Alle Aufnahmen, die bei mir unter dem Titel "nur ein Demo" gemacht wurden, entwickelten sich immer zu langen Mischorgien , weil das "Nur-Demo" plötzlich zum fertigen "Hit" werden sollte. Aufnahmen für einen Industrie-Film, nur in Mono, wurde dann ganz schnell mal zu "Stereo". Nur mal "so" MiniDisc-Live-Mitschnitte sollten dann ganz schnell als CD-erscheinen. Mitunter ist dieses "Verniedlichen" auch "Preisdrückerei". Wir kennen das doch: Da gibt es "nur einen Chor" aufzunehmen und dann "nur" a cappella. Wir alle wissen, dass das nicht so klein ist. Schon von wegen der Anschnitte mit dem Tempo und der Tonhöhe. Ich glaube dir arnim, dass du wirklich nur zur Kontrolle und zum Lernen etwas aufnehmen willst. Aber da gibt es noch andere Menschen mit plötzlichen Einfällen. Du wirst es schon merken. Mirko
Das schlimme ist dann dass man als "Produzent" dann den Kopf hinhalten muss. Zumal man wegen dem "nur schnell mal ein Demo" schon bei den Drums hat einiges durchgehenlassen. Aus Zeitgründen.
Nun, danke für Eure Antworten, das es gleich so philosophisch wird hab ich nicht erwartet. Mir gehts wirklich nur darum (neue) Songs mitzuschneiden. Oft werden doch mehr oder weniger zufällig gute Sachen gespielt, die wieder vergessen werden. Ausserdem find ichs gut mit Abstand nochmal das Material zu hören ohne mitzuspielen. Zum Thema mobiler-MiniDisk-Player/Recorder: Gibts es Geräte die Ihr garantiert nicht kaufen würdet?
Hallo, haben mal bei uns im Theater auf diese Art und Weise (DAT und 2 Mics) für eine Produktion die Schauspielmusik aufgenommen. Klang besser als erwartet und erfüllte seinen Zweck, nämlich wie Probenraum zu klingen :-) Grüße Jörg
Hallo Joe, mach' dir mal Gedanken zum digitalen Ein- und Ausgang eines MiniDisc-Gerätes. Die meisten haben so etwa nicht. Willst du das Gerät an den Computer anschließen? Aber vielleicht brauchst du so etwas auch nicht. Das ist wäre deine erste Entscheidung. Und nicht vergessen MiniDisk ist zwar digital, aber eben nicht linear, sondern hoch ATRAC-datenreduziert und kommt nur nach der vollmundigen Werbung angeblich an die CD-Qualität heran. Micha
tja, joe. so laeuft das in diesem forum. die meisten hier sind frustrierte, hochqualifizierte tontechniker, die es nicht wirklich gepackt haben und jeden neuling sowieso schonmal aus prinzip angreifen und staendig ueber alles rumheulen. typisch deutsch, wuerd ich mal sagen ;) lame!
Dieser Rundumschlag mit den "hochqualifizierten Tontechnikern, die jeden Neuling aus Prinzip angreifen und ständig über alles rumheulen - und das sei typisch deutsch", ist sicher ungerechtfertigt. Hier ist doch ein wirklich recht harmloses Forum. Ein Reinschauen in die Englisch sprechenden Newsgroups rec.audio.pro oder rec.audio opinion zeigt doch schon deutlich bissigeren Wind. Da kann man Schimpfworte lernen, wie z.B. "moron". Das war das letzte was ich dort lernte. Ich glaube nicht, dass Joe sich angegriffen fühlt. Da kommt sicher schon mal ein erhobener Finger, um einen Anfänger auf etwas hinzuweisen, aber bestimmt nicht nicht von Tontechnikern, die nur frustriert sind. Dieter
Taj so ist das.... ein großer Teil sind auch anonyme Pöbels (wie der "beobachter"), die weder von der Tontechnik noch von artverwandten Berufen 'ne Ahnung haben....
Im Gegensatz zum Demo sind Probenmitschnitte bei mir ausnahmslos nichtöffentlich. Basta. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass die Probe zum Probieren da ist, sie ist der Ort, an dem Unsicherheiten (musikalischer oder technischer Art) ganz klar auf den Tisch kommen. Proben sind meiner Meinung nach dazu da, besser laut einen dicken Fehler zu machen (und daraus zu lernen), als sich zurückzuhalten und sich dann beim Auftritt an heiklen Stellen irgendwie durchzuschmuggeln. Das ist das Recht eines jeden Bandmitglieds. Die komplette Probenzeit lang. Anders beim Demo (von demonstrare = zeigen). Das ist eine Aufnahmesitzung mit einfacheren Mitteln. Daher brauche ich beim Probenmitschnitt keine Weiterverarbeitungs-Möglichkeit. Viele Grüße Michael H.
ich hab einen portabelen md recorder von sharp (MD-MT88)der ist eigentlich nicht schlecht. das teil hat aber keinen digitalen ausgang, den haben aber die wenigsten portabelen, auserdem benutzt sharp ein anderes komprimierungsverfahren, was die long play funktion angeht, als z.B. sony somit sind die md´s nicht kompatiebel. wenn du also einen hifi recorder dein eigen nennst und darauf die long play md´s abzuspielen gedenkst solltest du auf das datenreduktionsverfahren achten. wichtig wäre auch das das teil am mic in phantomspeisung ausgibt damit du evtl. eins dieser md microphone benutzen kannst. das sind elektret mics die brauchen ein bischen strom (1,2 -4,8 volt meistens) und noch den tip; beim konsumer hifi preisvergleichrumgerenne karstadt nicht ausser acht zu lassen, die haben oft erstaunliche angebote. ich hoffe das hilft (wenn ich mir anschaue was hier ab geht bin ich ja froh das noch niemand das kreutz zimmert um den HP-als-mic-misbrauch-vorchlag anzunageln :-))
außerdem benutzt sharp ein anderes komprimierungsverfahren, was die long play funktion angeht, als z.B. sony somit sind die md´s nicht kompatibel. wichtig wäre auch das das teil am mic in phantomspeisung ausgibt damit du evtl. eins dieser md microphone benutzen kannst. das sind elektret mics die brauchen ein bischen strom (1,2 -4,8 volt meistens)
Da kann wohl nur die LP4-Geschwindigkeit gemeint sein, denn LP2-MiniDiscs habe ich zwischen meinem MD (Sharp MT 877) und dem des Bandkollegen (Sony-90?) erfolgreich ausgetauscht. Das ist definitiv keine Phantomspeisung, sondern ein Gleichspannungs-Offset. Gerne gesehen bei Elektret-Mikros, die so eine Speisung benötigen, weiterhin unproblematisch bei einigen anderen Mikros (Mini-Stereo Mikro AIWA CM-DS5), bei wieder anderen Mikros kommts zu heftigen Störungen (Philips ??? Krawattenmikrofon, Sennheiser MKE 2002 Kopfmikro u.a.). Bei letzteren muss man einen Trennkondensator in die Mikroleitung einfügen. So umfangreich die Setup-Menüs der MD Dinger auch sind (meiner hat sogar 4 verschiedene Modi für die drei Longplay-Anzeige-LEDs!), eine Option zum Ein-/Ausschalten dieser Spannung ist den Herstellern bisher leider nicht eingefallen. Viele Grüße Michael H.
..natürlich kennen wir die probleme und dass alles billigst fliesbandproduziert wird, aber ich denke wir sollten doch hier ein häufchen von leuten sein, die zumindestens kapiert haben worums geht und dass eben eine datenreduzierte minidisc direkt mit einem stereomic aufgenommen nicht das ist was WIR als aufnahme bezeichnen, auch wenn man noch 15 mega-supersound plug-ins drüberjagt... und ich bin der meinung solange man weiß wofür man sachen einsetzt braucht man auch nicht unbedingt high end fahren; man sollte eben nur wissen was wozu dient (mir persönlich wärs etwa zu aufwendig immer 24 spur im proberaum mitzufahren und anschließend nen roughmix zu machen bevor ich am material arbeite) und dass hier jeder soweit sein sollte setzte ich mal voraus.. obwohl ich dir natürlich 100 % recht geben muss (also wirklich nur für den eigengebrauch..)