Ich les jetzt immer öffter dieses und jenes Gerät hat Hi-Z Inputs. Was das nu wieder?
Hi-Z Inputs???
Hi Hardy,
dass ein analoges Studio-Gerät "Hi-Z Inputs" haben soll, ist die Normalität. Dazu gehört, dass solch ein Studio-Gerät unbedingt einen Lo-Z Output haben muss.
Auf deutsch heißt das, dass die Quelle (source = Innenwiderstand) niederohmig ist und die Last (load = Außenwiderstand) hochohmig.
Üblicherweise hat ein Studiomikrofon einen Ausgangswiderstand (Quelle) von 150 Ohm und weniger und der folgende Mikrofonvorverstärker hat einen Eingangswiderstand (Last) von 1,5 Kilo-Ohm. Du siehst der Wert ist 10 mal größer. Damit arbeiten wir mit Spannungsanpassung, weil die Last quasi die Quellenmodulationsspannung nicht niedriger werden lässt.
Analoge Mischpulte haben einen Innenwiderstand um 50 Ohm und da hängt man oft mehrere analoge Geräte dran, die einen Eingangswiderstand von 10 Kilo-Ohm haben. Hierbei ist die Last noch viel geringer, als es beim Mikrofon der Fall war.
Die Fachleute sageneinfach das Wort Widerstand, auch wenn sie wissen, dass bei Wechselstrom dieser Widerstand eigentlich die Impedanz ist. Und das Wort Impedanz heißt abgekürzt "Z". Also auf deutsch: Lo-Z Input und Hi-Z output. So hat es in der analogen Tonstudiotechnik zu sein. Ri
dass ein analoges Studio-Gerät "Hi-Z Inputs" haben soll, ist die Normalität. Dazu gehört, dass solch ein Studio-Gerät unbedingt einen Lo-Z Output haben muss.
Auf deutsch heißt das, dass die Quelle (source = Innenwiderstand) niederohmig ist und die Last (load = Außenwiderstand) hochohmig.
Üblicherweise hat ein Studiomikrofon einen Ausgangswiderstand (Quelle) von 150 Ohm und weniger und der folgende Mikrofonvorverstärker hat einen Eingangswiderstand (Last) von 1,5 Kilo-Ohm. Du siehst der Wert ist 10 mal größer. Damit arbeiten wir mit Spannungsanpassung, weil die Last quasi die Quellenmodulationsspannung nicht niedriger werden lässt.
Analoge Mischpulte haben einen Innenwiderstand um 50 Ohm und da hängt man oft mehrere analoge Geräte dran, die einen Eingangswiderstand von 10 Kilo-Ohm haben. Hierbei ist die Last noch viel geringer, als es beim Mikrofon der Fall war.
Die Fachleute sageneinfach das Wort Widerstand, auch wenn sie wissen, dass bei Wechselstrom dieser Widerstand eigentlich die Impedanz ist. Und das Wort Impedanz heißt abgekürzt "Z". Also auf deutsch: Lo-Z Input und Hi-Z output. So hat es in der analogen Tonstudiotechnik zu sein. Ri
Hallo Dieter,
das ist alles sehr deutlich erklärt, mit einem Fehler, der ganz bestimmt umgekehrt heißen muss. Bitte nur merken:
Also auf deutsch: Lo-Z output und Hi-Z input.
Das umgekehrte muss ausradiert werden. Das es richtig gemeint war, sieht man ja an "Ri
das ist alles sehr deutlich erklärt, mit einem Fehler, der ganz bestimmt umgekehrt heißen muss. Bitte nur merken:
Also auf deutsch: Lo-Z output und Hi-Z input.
Das umgekehrte muss ausradiert werden. Das es richtig gemeint war, sieht man ja an "Ri
Aha, versteh zwar kein Wort, aber was hab ich jetzt in der Praxis davon? Also ich steck jetzt meine Gitarre darein und was passiert dann mit meinem Signal? Wird das besser, rauscht weniger oder was? Also ich mein, früher gings ja auch ohne.
Ach sorry, Du hast Dir echt Mühe gegeben vielen Dank (ich vergass, Mea culpa)aber Du wusstest ja nicht das ich ein Musiker bin.
Aha, versteh zwar kein Wort, aber was hab ich jetzt in der Praxis davon? Also ich steck jetzt meine Gitarre darein und was passiert dann mit meinem Signal?Dein Gitarre klingt besser. D.h. nicht so dumpf.
Obwohl die Höhendämpfung z.T. auch gewollt ist. Vorallem bei der Kabelkapazität.
Egal. Jetzt wirds wieder komplitziert mit Schwingkreis und Resonanzfrequenz und so...
Einfach Gitarre rein. Hi-Z ist besser als übliche Line-Eingänge. Bei Keyboard etc. ist es egal.
Hallo Hardy,
dieses ist "das" Tontechniker-Forum und da hat man tontechnische Antworten zu erwarten, auch wenn man Musiker ist, was man auch noch verschweigt.
Wenn du deine leider von Hi-Z-Gitarren-Quelle nicht in einen sehr hohen Hi-Z-Gitarrenverstärkereingang steckst, dann wird dein Gitarrenton recht leise und auch noch höhenarm. Es klingt also schwachbrüstig dumpf, also eben krank.
Wenn du das verstehst.
Bemühe dich mal, das mit den Innen- und Außenwiderstand zu verstehen. Das ist auch für dich und die Anwendung deines Instruments sehr wichtig.
Leider liegt die Gitarrentechnik weit ab von den gesunden physikalischen Prinzipien der Tonstudiotechnik.
Aus deiner Anfrage war nicht zu erkennen, dass du dieses große
Problemgebiet ansprichst. Und Inputs haben immer Hi-Z zu haben, sonst ist der Klang hin.
Slavko
dieses ist "das" Tontechniker-Forum und da hat man tontechnische Antworten zu erwarten, auch wenn man Musiker ist, was man auch noch verschweigt.
Wenn du deine leider von Hi-Z-Gitarren-Quelle nicht in einen sehr hohen Hi-Z-Gitarrenverstärkereingang steckst, dann wird dein Gitarrenton recht leise und auch noch höhenarm. Es klingt also schwachbrüstig dumpf, also eben krank.
Wenn du das verstehst.
Bemühe dich mal, das mit den Innen- und Außenwiderstand zu verstehen. Das ist auch für dich und die Anwendung deines Instruments sehr wichtig.
Leider liegt die Gitarrentechnik weit ab von den gesunden physikalischen Prinzipien der Tonstudiotechnik.
Aus deiner Anfrage war nicht zu erkennen, dass du dieses große
Problemgebiet ansprichst. Und Inputs haben immer Hi-Z zu haben, sonst ist der Klang hin.
Slavko
