Hallo Leute! Ich bin auf der Suche nach einer Schaltung, die mir für Eigenbauten quasi die Ein-/ und Ausgangsübertrager erspart, im wahrsten Sinne des Wortes. So eine Schaltung mit Operationsverstärkern müßte doch erstmal besser sein als billige Trafos. Oder tuts sogar eine passive Lösung mit einem Widerstandsnetzwerk? Gut, Masseschleifenprobleme lassen wir mal außen vor. Ich hab nämlich in den SPL-Geräten solche "Standard-IO-Module" entdeckt. Die stecken dort, wo man optional die Lundahl-Übertrager einbauen kann. Und auf dem Wandler sind genau die gleichen "Module" nochmal. Steht sogar SPL drauf und man sieht zwei SMD-TL072. Eigentlich braucht man zur pseudo-Symmetrie doch nur zwei Spannungsfolger, einen invertierenden und einen nichtinvertierenden, die man hinten zusammenschaltet. Komischerweise haben die Eingänge des SPL (mit dem Ohmmeter) um die 3 kOhm, also doch ein Widerstandnetzwerk? Was meint ihr? Viele Grüße, Carsten
Eigl. brauchts nur einen Differenzverstärker. Es gibt da von Analog Devices extra 2 ICs SSM???? für symtr. Ein- und Ausgang. Finde ich aber grad nicht.
Eine Anmerkung an Carsten muss sein: Die Lösung ohne Übertrager ist sicher nicht besser (was immer das sein soll), wie er "verblendet" meint, sondern nur eben weitaus billiger! Wenn das nichts ist? :-) Na denn viel Spaß. Lass' dir das von einem alten Hasen sagen. Kurt
Aber sicher sind OPAmps besser, als BILLIGE Trafos. Sieh Dir mal die Chips von Cirrus (C-Media) an. Da gibt es "für eine handvoll Dollars" alles, was Du brauchst, vor allem auch einen optimierten Design- und Dimensionierungsvorschlag.
Hallo Carsten, Die Problematik der Symmetrierung ist nicht allein darauf beschränkt, daß man einfach 2 gegenphasige Spannungen am Ausgang (oder auch Eingang), sondern es geht im hohen Maße auch darum, daß die beiden antiphasen Signale "gleichberechtigt" zu einem fiktiven oder auch realen Nullpunkt sind. D.h.: die Impedanz zwischen einem Pol und Masse muß für die a- und die b-Ader gleich sein, ebenso die Kapazität. Werden diese Forderungen nicht oder nur unzureichend erfüllt, ist keine saubere Symmetrie mehr vorhanden und der Zweck verfehlt, weil bei symmetrischen Schaltungen nicht nur die Masseschleifen vermieden werden sollen, sondern auch eine hohe Übersprechdämpfung zu Nachbarkanälen und auch eine hohe Einstrahlfestigkeit gegenüber jeglichen Störung, egal ob hoch- oder niederfrequent. Und hier schneiden die elektronischen Lösungen gegenüber trafosymmetrischen Lösungen schlechter ab. Es gibt zwar heute schon Lösungen die rein elektronisch realisiert sind, aber die sind dann letztendlich so aufwendig, daß es keinen preislichen Unterschied mehr macht zu Trafolösungen. Und noch etwas: Mit dem Ohmmeter kannst Du die Eingangswiderstände (und auch Ausgangswiderstände nicht messen. Meist sind die wechselstrommäßigen Werte weit höher bzw. niedriger. MfG Rainer
Die 100 dB CMR klingen schon mal gut, Linearität hab ich nun nicht geschaut, aber 1.81 für den qty.100+ ist schon ordentlich. Wird wohl auf bis zu ?3,- hinauslaufen für Einzelstücke. Für Bastler aber kein Thema, nehme ich an.
Habe ich früher mit MAXIM-Teilen zuhauf gemacht, die sendeten am Ende immer weniger. Habe ja auch nie was eingekauft. :-) Ist aber eine gute Idee: Bin ja nun wieder in neuer Beschaeftigung und mache wieder Elektronik, für die MAXIMs infrage kommen... gleich mal Bestellscheine ausfüllen, morgen.
Die Sache hat sich bei mir vorallem bei den SPDIF-cirrus Teilen gelohnt. 30Euro ein Receiver-Transmitter-Päärchen. Nicht dass ich keine gekauft hätte, aber wenigstens die Hälfte zu sparen ist schon toll...(senden nur zwei...)
Bei Segor oder Farnell liegt das Stück um die 8 Euro! Das würde die Kosten meiner Schaltungen mehr als verdoppeln!! Puh... Und Reichelt hat die nicht :-(