"Vollbad"-Reinigung mit hochprozentigem Alkohol?

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Startbeitrag#1
Hallo!
Ist eine solche Praxis zu empfehlen? Ich habe das schon oefters bei Nevepulten (80x8-Reihe) gesehen und auch selbst gemacht. Dort war definitiv eine Verbesserung zu erkennen. Wie sieht das denn beispielsweise mit eher kleinen Pulten (Mackie 1604, Behringer Pulte) aus? Einige Hardwarehersteller raten ja strikt vom Alkoholeinsatz ab, andere nicht. Ich konnte auch keine Verschlechterung feststellen. Und die Module (Eq, Aux, Bus) werden immer komplett im Alkoholbad versenkt. Dann halt eine Weile die beweglichen Teile bewegen und das Modul zum trocknen hinlegen.
Gibt es bestimmte Bauteile, wie zum Beispiel Displays, die den Alkohol definitv NICHT vertragen?
Gruesse,
Steffen.
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Antwort#2
Ich kann dir von dieser Methode nur abraten. Selbst wenn du "hochreinen" Alkohol verwendest, hast du bei 99,9% Reinheit immmer noch 0,1% Verunreinigungen, meist Wasser, die sich dann nach dem bekannten Gesetz der selektiven Schwerkraft genau dahin verteilen, wo sie den grössten Schaden anrichten. Darüberhinaus kannst du keine Aussage darüber erhalten, ob wirklich ALLE im Gerät verbauten Materialien Alkohol vertragen.
Ich würde diese Methode wirklich nur als letzten verzweifelten Versuch auf dem Weg zum Schrottplatz sehen, aber niemals ein "wertvolles" Gerät damit behandelm.
Im Falle von kratzenden Potis hilft eigentlich nur der Lötkolben.
Viele Grüsse
GerhardS
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Antwort#3
Im Falle von kratzenden Potis hilft eigentlich nur der Lötkolben.
Da gibt es doch diese teuren und bakannt guten Produkte von Kontakt-Chemie: Sprühwäschen aller Art, auch für kratzende Potis bestens, und auch für (Teil-)Wäschen von Elektronik gibt es einige gute, teure und olfaktorisch furchtbare Mischungen.
Beste Grüße,
Christian
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