Guten Tag, kann mir jemand sagen wie ich Brummen aus meinem Compi wegkriege. ( PC, Soundkarte Midiman delta 24/96, Cool edit pro). Es sind natürlich die analogen Verbindungen, die brummen. Habe alles probiert mit Brummschleifen wegmachen etc. (alles ausgesteckt, bis prakt. keine Verbindung mehr übrig war, dann ging's, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache.) Das Zeug scheint einfach extrem brummanfällig zu sein. Mein Hardwarestuff ist da viel gutmütiger. Ich danke für wirkungsvolle Ratschläge, Alf
Zum damaligen Enwurf vom Tonzauberer "und sollte es wieder Erwarten keine Brummschleife sein, könnte es natürlich auch ein defekter Siebelko sein...." fällt mir noch ein, dass man mit einer Frequenzanalyse den Unterschied sehen könnte. Siebelko 100Hz Peak, Netzbrumm 50Hz Peak und wenig bei 100Hz, dafür wieder mehr bei 150Hz.
Hallo Alf Brummen und Bröseln von Soundkarten ist ein leidiges Problem. Grundsätzlich kriegt man das als Selbstbastler technisch nicht geregelt wenn die Quelle des Brummens "im Rechner" selber liegt und nicht auf elektromagnetische Einstreuungen ausserhalb oder Netzbrumm oder eine Brummschleife zurückzuführen ist. In einem Rechnergehäuse sind zig elektronische Bauteile, die ganz heftige Felder produzieren. Je nach Kombination von Motherboard, Grafikkarte, Harddisk und Soundkarte (das Netzteil tut sicher das seine noch dazu..) hast Du auf den analogen Ein- und Ausgängen mehr oder weniger Dreck drauf (wobei das nicht nur Brumm sein muss, sondern sich auch als Pfeifen oder Knistern bemerkbar macht). Ich habe z.B. schon etliche Rechner gesehen, bei denen man die Harddisk ?gehört? hat, oder die Graphikkarte bei Mausaktionen, auch die serielle Schnittstelle streut ein wenn Daten darüber transportiert werden. V.a. die Soundkartenproduzenten sind hier gefragt, sie müssen dafür sorgen, dass empfindliche Bauteile gut abgeschirmt sind und die ganze Schaltung vernünftig aufgebaut ist. Es liegt also in erster Linie an der Soundkarte selber. Leider bleibt dir nichts anderes übrig, als Soundkarte um Soundkarte durchzutesten, bis Du eine gefunden hast, die deinen Ansprüchen in punkto Nebengeräusche genügt. In der Regel ist wohl eine Soundkarte die für Musikaufnahmen und A/D-Wandlung bzw. für Amateur-Studiozwecke ausgelegt ist (z.B. von M-Audio), einem sog. Consumerprodukt (für Leute die DVDs gucken und gamen wollen etc.) vorzuziehen. Eine Garantie gibts dafür allerdings nicht (ich habe 3 Soundkarten in meinem Rechner wovon die älteste und billigste, ein 16bit-Soundblaster am wenigsten Krach macht!). Als Radikallösung wenn Du auf höchste Wiedergabe- und Aufnahmequalität am Computer Wert legst kommt eigentlich nur ein externes Wandler-Modul in Verbindung mit SPDIF-Koax oder aber optischen Digitalkabeln (keine elektrische Übertragung des Signals) oder aber über USB in Frage. Dazu gibt es mittlerweile eine recht breite Palette an Produkten, schau dir z.B. mal das Zeug von Mindprint an (AnDi Pro für Aufnahmen oder Di-Port etc?). Gruss Mark
Vielen Dank für eure Tipps. Mark, danke für Deine ausführlichen Hinweise. Meine Soundkarte ist eine Recordingkarte. Würde es ev. was bringen, wenn ich versuche, sie mit Alufolie irgendwie abzuschirmen? Gruss, Alf
Hi Alf Vergisses, hab ich auch schon probiert, hat nichts gebracht. Das Problem ist eben nicht unbedingt EMF in der "Luft", sondern der Dreck ist bereits in den Schaltungen und Leiterbahnen auf der Soundkarte drin, die muss ja z.B. mit Strom versorgt werden, welcher vom Netzteil über den PCI-Bus geliefert wird. Auf dem Bus sind aber noch andere Karten die Strom ziehen (etwa Graphikkarten) und auch sonst ne Menge Signale austauschen, da ist einfach reger Verkehr. Ferner kommts eben auch auf das Netzteil an: jedes Mal wenn z.B. die Harddisk Strom zieht (z.B. für einen Lesevorgang) muss das Netzteil mehr Strom liefern was sich einer kurzeitigen Spannungsabsenkung bemerkbar machen kann. Sobald du mit analogen Signalen wie eben Audio arbeitest kann das eine Auswirkung haben. Frag mal einen Elektronikingenieur. Also was Du auf dem Analogausgang hörst, ist eben gewissermassen das "Echo" dieses elektronischen Verkehrs... Wie gesagt, das einzige was man dagegen tun kann ist ausprobieren oder die ganze Soundproduktion vom Rechner weg an ein dezidiertes Gerät mit eigener Spannungsversorgung delegieren und nur das absolut notwendigste (nämliche das (digitale) Audiosignal) vom/zum Rechner transportieren. Gruss Mark