Ich bin Kunststudentin und möchte mit PP-Umreifungsbänder eine ziemlich große Skulptur anfertigen.Ist es möglich mit einer Löt- zange die Bänder, die sich kreuzen mit einer Lötzange zu verbinden? Wer kennt sich da aus und kann mir helfen?
Hallo Wanda, PP-Umreifungsbänder werden zur Sicherung von Kartonstapeln auf Paletten eingesetzt. Die Verbindung erfolgt mit einfachen Verschlusszangen und Verschlusshülsen. Eine Lötzange ist mir unbekannt und ich weiß, dass diese Stahlbänder sich nicht mit Weichlot löten lassen, wie es in der Elektronik der Tontechnik üblich ist. Schlosser die auch schweißen, kennen die "Punkt-Schweißung" mit hohem Strom. Das wäre die Lösung für das Verbinden der Kreuzungspunkte. Gruß Slavko
Mein Anliegen ist etwas ungewöhnlich.Zunächst mal, es dreht sich in meinem Fall um PP-Bänder (Kunststoff). Die möchte ich zu einer Skulptur zusammenfügen. Die Methode mit den herkömmlichen Geräten kann ich nicht anwenden. Ich möchte die Bänder mit einer Hitzezange verbinden. Könnte es mit einer Lötzange funktionieren?
Hallo Wanda, der Betreff deines Postings: "PP-Umreifungsbänder löten" hat nur auf Bänder aus Metall schließen lassen, denn es wird nichts anders gelötet. Und nun sind es Plasikbänder. Wenn man erfahren kann, aus welcher Plastiksorte diese Bänder bestehen (gewebt sind), dann kann man sich in jedem Baumarkt von einem Fach-Menschen beraten lassen und sich den "Richtigen" der vielen Kunststoffkleber geben lassen. Nicht löten nur kleben! Dieses hat nun doch sehr wenig mit dem Tontechnik Forum zu tun. Gruß Detlev PS.: Vater lötet - Mutter betet.
Danke für Ihren Rat. Baumärkte?! Grauenvoll. Haben Sie da schon mal einen Fachmann gefunden. DIE sollten lieber beten, statt dort auf der Stelle zu treten. Na, jedenfalls ist es kein gewebtes PP-Band. Gruß Wanda
Hallo Wanda , das Wunderband soll nun auch kein "gewebtes" PP-Umreifungsband sein. Das ist aber sehr unüblich. Siehe die gewebten Bänder im Link unten: "Umreifungsgeräte und PP-Bänder". Was auf dieser Webseite für dich interessant sein könnte ist, dass es dort elektrische "Umreifungsgeräte" (Schweiß-Zange) gibt. Das Umreifungswerkzeug arbeitet mit einem PP-Polypropylen-Band von 12 bis 19 mm Breite und 0,6 bis 0,8 mm Dicke. Die Speisespannung ist 230V/50Hz. Dieter
'''''' Und nun sind es Plasikbänder. Wenn man erfahren kann, aus welcher Plastiksorte diese Bänder bestehen (gewebt sind), dann kann man sich in jedem Baumarkt von einem Fach-Menschen beraten lassen und sich den "Richtigen" der vielen Kunststoffkleber geben lassen. ''''''' Wie die Bezeichnung "PP" sagt, dürften das Polypropylen-Bänder sein. Die lassen sich kaum bis nicht kleben, und schin gar nicht mit dem Schmodder, den man im durchschnittlichen Baumarkt zu kaufen bekommt. Ich würde mal bei Verpackungsmittel-Firmen nachfragen. Solche, die Versandverpackungen für schwere Dinge herstellen, also auch Paletten haben und Kisten, und was man da so benutzt. Dafür braucht man solche Bänder (und die entsprechenden aus Stahl) öfters.
Hallo Wanda, das Verschweißen von PP-Bändern ist nicht ganz unproblematisch. Normalerweise werden hierfür Geräte verwendet, die nach den Vibrations- / Ultraschallverfahren arbeiten. Für deinen beschriebenen Fall kommt das sicherlich nicht in Frage, weil entgegen der normalen Anwendung die Bänder gekreuzt und nicht überlappend zu verbinden sind. Erschwerend kommt hinzu, daß die Kreuzungspunkte eine relativ kleine Fläche abdecken, d. h. die Schweißpunkte sind nicht sehr hoch belastbar!!! Für deinen Fall könnte eine Lösung wie folgt aussehen: 1. Im Eigenbau fertigt ihr euch eine Lötzange die entweder über Temperaturfühler oder "Stelltrafo" in der Temperatur geregelt bzw. eingestellt werden kann. Es gibt z. B. von der Firma "Hasco Normalien" Stabheizelemente in verschiedenen Ausführungen. 2. Die Backen eurer Zange müssen wahrscheinlich "profiliert" werden, um den Schweißeffekt zu verbessern. 3. PP hat eine Wiedererweichungstemperatur von ca. 80...90°C je nach Material auch höher oder tiefer, zum Verschweißen benötigt ihr etwa 110...130°, ausprobieren (Zeit stoppen) 4. Das wichtigste zum Schluß: Die Metallbacken deiner Lötzange würden natürlich sofort mit dem PP-Material verkleben. Als "Vermittler" müßt ihr ein sogenanntes PTFE-Gewebeband/-folie benutzen. Diese Bänder gibt es auch als "Klebeband, z. B. von Scotch ( das ist im Standardprogramm nicht zu finden, nur auf Nachfrage)Dicke ca. 0,6mm. Das PTFE (Teflon)-Gewebe verhindert wirkungsvoll das Verschmieren eurer Zange, wie so oft hilft hier nur probieren und improvisieren. Ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen, viel Erfolg!! Gruß M. Hein