Servus, grade hab ich mal im Archiv (na endlich funktioniert hier eine UND-Verknüpfung) nachgeschaut, wie so die Meinung zu verschiedenen Mikros ist und mußte erstaunt feststellen, wie oft anscheinend Musiker/Sänger kein eigenes Mikro haben oder mitbringen. Gut, die wirklich teuren Studiomikros kann und braucht nicht jeder zu haben, in die beißt man aber auch nicht rein. Also wenn ich (live) singen würde und mir jemand so ein 30 Jahre altes abgefucktes Mikro vor die Nase (!) und den Mund (!!) stellen würde, mir würde das Singen vergehen. Zwar ist es klar, daß manche Fremd-)Techniker sich zieren, unbekannte Mikros zu verwenden, aber das Recht hat der Sänger doch auch. Und zur Not kann ja, wer häufiger auf fremden Anlagen singt, sich zusätzlich noch ein SM58 zulegen - damit kann jeder. redi
Servus gleich nochmal, mir graust (graut?) schon, wenn ich mal, weil's auf die Schnelle eben so bequemer ist, mein Talkback-Mikro für Durchsagen hergebe. Und da sollte ich als Sänger einen ganzen Abend mir ein Teil mit vielen kleinen Löchern und Zwischenräumen (Schaumstoff z.B.) an den Mund halten? Solche Leute verleihen wahrscheinlich auch ihre Mundharmonika ... Bäh, redi
Das ließe sich mit Ohrenschmalz und Läusen in Kopfhörern fortführen. Motto: Jedem sein eigener Kopfhörer. Weder Kopfhörer noch Mikrofone werden ins Tonstudio zu Aufnahmen mitgebracht. Höchstens mal rausgetragen. ;-) Didi
naja... meiner meinung nach hat das weniger mit dem zieren technikerseits zu tun. sondern eher damit, dass die herren und damen der vocal-fraktion zumeist gar kein mikro ihr eigen nennen können - jedenfalls meiner erfahrung nach. da müssen dann wohl oder übel die (hoffentlich) gepflegten handgurken der pa-company ran. ich persönlich hätte da keinerlei bedenken, wenn man mir die ein oder andere alternative unter die regler halten würde. ausprobieren: auf jeden fall. canceln und durch funktionierenden standard ersetzen kann ich immer noch. natürlich nicht beim conrad-proberaum-mikro; das sollte aber selbstverständlich daheim bleiben... einzig bei festivals und größeren open-airs sehe ich probleme mit individuellen mikrofonen für jeden sänger. da verschwinden komplette backlines im akkord und ich musste leider schon einige male miterleben, wie das ein- oder andere privatmikrofon (und auch andere sachen) im falschen tourbus gelandet ist... :( nächster punkt: wireless-systeme. da diese - zumindest für den instruemtenlosen lead-sänger - mittlerweile standard sind, kommt hier die kostenfrage auf: welche amateur- oder semiprof-band kann sich das wirklich leisten? christian