Die Fragestellung gehört nicht ganz hierher aber der Inhalt schon. Ist das Michelson Experiment eigl. schon mal mit Schallwellen durchgeführt worden? Natürlich im Windkanal oder ähnlichen, denn der Schallätherwind soll ja nachgewiesen werden... Wenn nicht, wäre doch ein netter Praktikumsversuch im Sommersemester.
Hallo, oh oh, da bringst Du mich aber auf Gans schlimme Ideen. Audio ist nur mein Hobby. Und manchmal komme ich auf dumme Gedanken. Wie bei dem unten genannten Link Guten Rutsch ciao Siggi
ThomasT stellt eine Frage nach dem "Michelson Experiment" (das mit der absoluten Geschwindigkeit von Lichtwellen zu tun hat) und der Übertragung auf die Schallgeschwindigkeit (Schallätherwind), die uns Tontechniker interessieren könnte. Unter den gedachten Versuchsbedingungen ist der Michelson-Versuch als Schildbürgerstreich zu betrachten, der das erhoffte Ergebnis überhaupt nicht erbringen kann. Siehe den Link als sorgfältige Erklärung zum Michelson-Experiment. Vilko
Im folgenden Link gibt es auch den Bezug zum Schall: Punkt 2) Akustisches Michelson-analoges Experiment Diese neuen Ergebnisse basieren auf den Vorstellungen der klassischen Äthertheorie, ergänzt um die begründete Annahme, dass auch Wellen in einem materiellen Medium (hier: Äther1) dem Trägheitsgesetz gehorchen. Sie werden gestützt durch ein Ultraschallexperiment, das zeigt: Auch der Schall befolgt im materiellen Medium Luft die allgemeine Kegelschnittgleichung für die Wellenausbreitung. Interessant. Didi
Als Ing kann ich über solche Seiten lachen und auch die informierten Techniker und Elektriker dürften darüber schmunzeln. Ich frage mich allerdings, ob der Elektrolaie dies auch so erkennt. (???) Erst kürzlich hatte ich wieder einen ansonsten technisch und intellektuell durchaus Begabten im Gespräch, dem nicht bewusst war, daß der Strom aus der "Kraftdose" für seine Leistungsscheinwerfer kein Besonderer ist, sondern exakt derselbe, der auch aus der normalen Dose kommt. Warum der sich dreht und wozu man dies nutzt, war ihm genausowenig klar, wie das Entstehen der um 70% höheren Spannung (faktisch inzwischen ca. 400V). Solche Seiten wie "Drehstrom" und "Phaseninduktionsschild" sind da auch wenig hilfreich, andererseits gibt es im Internet ja auch Seiten zu Esotherik und Abwehr von Wasser-und Erdstrahlen mittels bunten Glaskugeln.
"...sondern den gesamten Strom wieder ans E-Werk zurückschickt" Mitnichten, lieber Thomas. Überlandleitungen bilden gegen Erde eine ordentliche Kapazität. Und was meinst Du , was bei dieser Spannung da an Strom drüberfliesst. Dieser kapazitive Strom verursacht in der Erde und den Leitungen Spannungsabfälle und damit zumindest Leistungsverluste. Wer weiss schon, was sonst noch alles so versickert. ;-) Deshalb sollten Mikrofone ab 48V ja auch von oben abgehängt werden und die Leitungen müssen weit weg von der Erde, damit Strom gespart werden kann und die schwache Phantomspeisung nicht so sehr belastet wird.
Hey, du bringst mich auf Ideen für neues HIFI-Esoterik-Zeugs: Vergoldete 1m hohe Ständer für die Lautsprecherkabel damit nicht nicht so viel Power in die Erde fliesst. Und man hat nette Geländer im Wohnzimmer wo man sich besoffen festhalten kann.
So ein Praktikumsversuch wäre eine gute Sache. Das Nullergebnis des von Michelson und Morley mit Licht durchgeführten Versuches entsprach nicht den Vorhersagen der klassischen Äthertheorie. Es wurde in den letzten 120 Jahren vielfach wiederholt und mit zunehmender Genauigkeit bestätigt. Mein Experiment mit Schallwellen mit gleichem Nullergebnis widerspricht im Prinzip der Speziellen Relativitätstheorie. Möglicherweise deshalb fand sich bisher noch niemand, der es wiederholte.
Nur die Logik klarstellend: Das akustische Michelson-Nullergebnis zeigt (so es denn stimmt, leider habe ich nix anderes gefunden. Ein Ergebnis erscheint mir zuwenig.) nur die Untauglichkeit des Michelson-Experiments. Es kann logischerweise keine Aussage über die Richtigkeit der RT gesagt werden, noch kann eine Aussage über den Äther getroffen werden. Es bleibt unbestimmt und damit ist der Äther allerdings wieder im Spiel. Das Thema bleibt interessant. Zumal mir mindestens ein Schriebs vorliegt der sogar die Energiegwinnung als Umkehrung des Laserprinzips theoretisch nicht ausschliesst. Es gibt allerdings zu dem Thema zuviel Esotherischen Quatsch im Netz. N-Motor und Konsorten. Longitudinale EM-Wellen sind auch noch so ein Thema. Prof. Meyl wurde ja schon diesbezüglich mathematisch auseinandergenommen...