Hallo,
"Das verstehe ich nicht, kannst Du das näher erklären? Grösser zur welchen Referenz und in welchem Verhältnis? Ganz links ist bei Kopfhörern ja woanders als bei Lautsprechern."
Die Probleme fangen in der Tat bereits damit an, daß Lateralisationsversuche bei Lautsprechern nicht wirklich vergleichbar sind mit Lokalisationsversuchen an Lautsprechern. Während bei Lautsprecherstereophonie 100% Auslenkung einem Winkel von 30° entsprechen, liegt die Simulationsebene bei Kopfhörerwiedergabe auf einer Linie zwischen den Ohren, eine Angabe der Phantomschallquellenauslenkung in Winkelgraden ist gar nicht möglich, auch geringe Auslenkungen befinden sich immer 90° zum Mittelpunkt des Kopfes. Man kann die Phamtomschallquellen also nur "auf einer Linie zwischen den Ohren hin- und herschieben".
Im Prinzip stimme ich Dir zu, daß diese beiden Systeme überhaupt nicht vergleichbar sind. Beschränken wir uns aber auf den hier diskutierten Fall der Wiedergabe von Lautsprechermischungen über Kopfhörer, so beobachte ich bei Kopfhörerwiedergabe (auch abhängig vom Aufnahmeverfahren) ein Zusammendrängen der Phantomschallquellen zu maximalen Auslenkungen, also das, was man bei Lautsprecherstereophonie "Loch in der Mitte" nennen würde.
Wie wirkt sich eigentlich der Einsatz eines Crosstalk-Cancellers bei der Lautsprecherwiedergabe auf die Phantomschallquellenauslenkung aus?
Gruß
Andreas
Ist es nicht eher so, dass die Pegel- und Laufzeitdifferenzen, die für z.B. eine lineare Abbildung von L nach R bei
Lautsprechern benötigt werden, einfach nicht auf Kopfhörerstereophonie zutreffen? Oder gibt es da untereinander
einen Zusammenhang mit Verzerrungen?
"Das verstehe ich nicht, kannst Du das näher erklären? Grösser zur welchen Referenz und in welchem Verhältnis? Ganz links ist bei Kopfhörern ja woanders als bei Lautsprechern."
Die Probleme fangen in der Tat bereits damit an, daß Lateralisationsversuche bei Lautsprechern nicht wirklich vergleichbar sind mit Lokalisationsversuchen an Lautsprechern. Während bei Lautsprecherstereophonie 100% Auslenkung einem Winkel von 30° entsprechen, liegt die Simulationsebene bei Kopfhörerwiedergabe auf einer Linie zwischen den Ohren, eine Angabe der Phantomschallquellenauslenkung in Winkelgraden ist gar nicht möglich, auch geringe Auslenkungen befinden sich immer 90° zum Mittelpunkt des Kopfes. Man kann die Phamtomschallquellen also nur "auf einer Linie zwischen den Ohren hin- und herschieben".
Im Prinzip stimme ich Dir zu, daß diese beiden Systeme überhaupt nicht vergleichbar sind. Beschränken wir uns aber auf den hier diskutierten Fall der Wiedergabe von Lautsprechermischungen über Kopfhörer, so beobachte ich bei Kopfhörerwiedergabe (auch abhängig vom Aufnahmeverfahren) ein Zusammendrängen der Phantomschallquellen zu maximalen Auslenkungen, also das, was man bei Lautsprecherstereophonie "Loch in der Mitte" nennen würde.
Wie wirkt sich eigentlich der Einsatz eines Crosstalk-Cancellers bei der Lautsprecherwiedergabe auf die Phantomschallquellenauslenkung aus?
Gruß
Andreas
Ist es nicht eher so, dass die Pegel- und Laufzeitdifferenzen, die für z.B. eine lineare Abbildung von L nach R bei
Lautsprechern benötigt werden, einfach nicht auf Kopfhörerstereophonie zutreffen? Oder gibt es da untereinander
einen Zusammenhang mit Verzerrungen?
