Gehäuse für Selbstbaugeräte

Erstellt 5 Antworten6 Beiträge
Startbeitrag#1
In den aktuellen "hot Deals" vom Ton Aldi fiel mir ein Behringer Autocom Pro MDX 1400 für 69? auf. Das könnte eigentlich die ideale Basis für Selbstbaugeräte sein. Wenn ich die Preise zusammenrechne für Gehäuse, Buchsen, Netztrafo usw., komme ich günstiger weg, als wenn ich mir die Komponenten einzeln kaufe und auch noch die komplette Bearbeitung selbst machen muss. Die Frontplatte kann man ja mit einem 1 mm Alublech bekleben wobei man vohandene Löcher für Potis und Schalter durchaus weiterverwenden kann.
Gibt es eine Quelle um an Schaltungsunterlagen von Behringer ranzukommen ? Eventuell kann man nach durchtrennen einiger Leiterbahnen die ein oder andere Baugruppe (z.B. Netzteil, VU Meter) weiterverwenden.
Viele Grüsse
GerhardS
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Antwort#2
Hahaha --- das muss dem Uli gemeldet werden! Behringerneugeräte zum Ausschlachten. Man sollte aber bei MusicStoreKoeln die ETEK-Teile nehmen, die kosten 44,- !!!!
Ich hatte ja schon vor 4 Jahren mal bei B angeregt, doch Leergehäuse ins Programm zu nehmen: Ein Gehäuse samt Montagematerial und eine ungebohrte Frontplatte. Das müsste nach meiner Kalkulation für 19,- Euro in den Handel zu bringen sein. Da die Verkaufszahl aber nur ein 1/10tel eines Autocom erreicht, könnte es aber durchaus das Doppelte kosten.
Spinnt man den Gedanken weiter, so könnte man z.B: für 90 Euro das SAMSON C1 kaufen, wegschnmeissen und die Spinne behalten :-))))
Jürgen
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Antwort#3
Hahaha --- das muss dem Uli gemeldet werden! Behringerneugeräte zum Ausschlachten. Man sollte aber bei MusicStoreKoeln die ETEK-Teile nehmen, die kosten 44,- !!!!
Ich hatte ja schon vor 4 Jahren mal bei B angeregt, doch Leergehäuse ins Programm zu nehmen: Ein Gehäuse samt Montagematerial und eine ungebohrte Frontplatte.
Die Idee gefällt mir auch. Wenn man bedenkt was die bei Farnell kosten und wie die aussehen.
Momment, wenn dann nicht nur Gehäuse, sondern auch Netzschalter, Trafo usw.
Was meint Beringer denn dazu?
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Antwort#4
Hab nie was von denen gehört. Ich hatte damals (1998) sogar bei denen beworben um als E-Techniker anzufangen (die suchten einen Entwicklungsingenieur) Ich wollte damals unbedingt in der Audiobranche weitermachen. Da aber nix an Antwort kam, habe ich mich anderweitig orientiert. Ich habe denen schon 3 Produktverschläge gemacht- wie gesagt: Nie was gehört.
Trafo und Schalter sind natürlich gut, dann aber auch gleich Buchsenbohrungen für Klinke, XLR (bzw AES/EBU) und S/PDIF. Ein paar Bedientasten im Behringestil mit den dazugehörigen durchstossbaren Ausbrüchen in der Frontplaate zum Einrasten. Für sowas hätte ich sofort Bedarf. Und guck: Schon wieder ein Vorschlag. :-)
Achja, bei EBAy gehen AUTOCOMS für 40-50 Euro weg. Komischerweise teilweise sogar über dem aktuellen Thomannpreis :-)
Jürgen


studio96
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Antwort#5
Hallo Thomas,
was B. dazu meint ist mir eigentlich schnurzegal... Da kommt höchstens: "Wenn sie das Gerät aufschrauben, verlieren Sie die Garantie...." Ich habe mir mal den Spass gemacht die Basiskomponenten aus Katalogen von Reichelt, Conrad usw. zu addieren. Selbst wenn ich nur Gehäuse, Netztrafo, Netzbuchse, Netzschalter und nicht vergessen das Netzkabel, weiterhin 4 XLR und Klinken Buchsen zusammenrechne, liege ich schon über den 69?. Und zu was kann man den Autocom sonst noch gebrauchen ?
John Ruskin, ein englischer Dichter (1819-1900) schrieb einmal:
Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist ebenso unklug zuwenig zu bezahlen. Wenn man zu viel bezahlt, verliert man ein bisschen Geld, das ist alles. Wenn man aber zu wenig bezahlt, verliert man manchmal alles, weil das was man gekauft hat seinen Zweck nicht erfüllen konnte. Das Gesetz der Wirtschaftlichkeit verbietet es wenig zu bezahlen und dafür viel zu bekommen. Das ist einfach nicht möglich. Wenn man sich für den billigsten Anbieter entscheidet, tut man gut daran, für das Risiko, das man trägt, etwas mehr einzuplanen. Und wenn man das tut, hat man genug Geld um etwas besseres bezahlen zu können.....
Vor diesem Hintergrund sollte man alle geilen Geizdiskussionen, die Behringers und Chinesenmikrofone dieser Welt sehen. Aber Behringer als günstiger Gehäuselieferant hat schon einen gewissen Charme.
So long und euch allen noch einen "distortionfreien" Sonntag
GerhardS
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Antwort#6
Hochwertige Elektronik in Behringergehäusen unterzubringen, hätte dazu noch den Vorteil, daß die Diebstahlgefahr bei Liveauftritten sinkt. Das ist ja überhaupt die Idee: Wenn man für ein Billigteil gerügt wird, zu behaupten, man habe lediglich die Mechnaik genutzt und eigene Elektronik drin. :D
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