Hallo Christopher,
Ich will gar keine Tirade hier veranstalten. Ich stehe auf dem Boden der Physik und nicht auf irgendwelchen esoterischen Glaubensrichtlinien.
"Du aber bestreitest nun ohne jegliche Kenntniss der neuen Klangsituation jede
Verbesserung, weil sie meßtechnisch nicht darzulegen sei (wobei Dir ja keine Messungen vorliegen)."
Ist objektiv eine Verbesserung vorgenommen worden oder nicht? Diesen Beweis sind mir alle "Tuner" bisher schuldig geblieben - wirklich ALLE!
"Ist das eigentlich eine typisch deutsche Beamtenmentalität?"
Darauf gebe ich keinen Kommentar!
Den Satz "Was nicht darf, das kann auch nicht" kann ich schon nicht mehr hören, weil er überhaupt nicht den Kern der Sache trifft und nur gebetsmühlenartig in der Hifi-Szene grassiert - und dort herrscht kümmerliches Halbwissen unter Ignorierung der physikalischen Sachverhalte.
Zitat: "Triffst Du Deine Geräteauswahl grundsätzlich nur anhand von Datenblättern und Meßschrieben?"
Ja genau das tue ich weil ich Meßschriebe und Messwerte auch interpretieren kann, was viele Leute nicht können. Und bis jetzt habe ich noch niemals anhand von Meßwerten etwas erlebt was sich gehörmäßig negativ ausgewirkt hätte.
"Hat denn Audio und die damit verbundene Musik gar nichts
mit auch nur subjektiven Klangcharaktern und Emotionen zu tun?
Stop!!! und hier sind wir genau an der Stelle wo der große Irrtum besteht: Audiotechnik ist Physik und die Musik enthält die Emotionen. Die Vermischung von Physik und Emotionen ist der Generalfehler der bei diesen ganzen Modifikationen - egal ob in der Profi- oder Hifi-Szene - gemacht wird. Lies dazu mal den Aufsatz von Jörg Wuttke (Fa. Schoeps) unter dem Titel: "Das Mikrofon zischen Physik und Emotionen". Dort wird genau auf diesen Sachverhalt eingegangen. Und leider haben mittlerweile auch im Profibereich Halbwissen und Halbwahrheiten sowie fragwürdige Vorgehensweisen Einzug gehalten die in der Hifi-Szene seit Jahren grassieren. Man braucht nur mal die einschlägigen Profizeitschrifen genau zu studieren. Solides Fachwissen ist immer noch der beste Schutz gegen jegliche obskure Machenschaften einschließlich solcher besagten Modifikationen. Und da muß ich leider festellen - und ich bin da gewiß nicht der Einzige - daß es mit solidem Fachwissen bei vielen Leuten - auch Profis - immer schlechter wird. Nicht zuletzt an immer schlechter werdenden Ausbildungen an den Hochschulen.
"Dirk hat doch ganz recht: Das menschliche Gehör ist durch kein
Messgerät zu ersetzen! "
Stop!!! auch hier wieder wird Physik und Subjektivität/Emotionen gefährlich vermischt. Unser Gehör dient zur Wahrnehmung der Musik und nicht zur Kalibrierung - in welcher Weise auch immer - technischer Geräte. Für die Kalibrierung technischer Geräte ist die Meßtechnik zuständig und Geräte deren physikalische Qualtiätsparameter an der Grenze des physikalisch Möglichen liegen bedürfen keiner Modifikation.
Dein Satz "was nicht meßbar ist ist auch nicht hörbar" entbehrt da übrigens
jeglicher Praxiserfahrung." Nein eben nicht! Dann nenne doch bitte mal Beispiele. Alle die Deine Behauptung vertreten und die ich um einen Beweis gebeten haben, haben alle entweder von vornherein versagt, oder sie haben Trivialitäten gebracht, die bei genauerem Hischauen als Beweis völlig untauglich waren, oder sie haben gekniffen, was letztendlich ein Armutszeugnis darstellt.
Ein Hörereignis ist außerhalb des Ohrs in allen Fällen ein physikalisches Ereignis, und wenn eine Veränderung gehört wird, dann sind auch die physikalischen Parameter verändert. Und es sage mit bitte keiner, dies sei nicht meßbar. HIER trifft nämlich Dein o.g. Satz zu: "Was nicht darf, das kann auch nicht". D.h.: es darf nicht, weil man sonst seinen Glauben ändern müßte... und wer tut dies schon gern...?
Ein Punkt noch den Dirk anführt mit den Schoeps-Mikrofonen: Gerade die Firma Schoeps ist diesbezüglich ganz empfindlich! Deren Reaktion ist da noch etwas grasser als meine. Es ist doch klar, wenn ich an einem Mikrofon die mechanischen Teile die direkt dem Schallfeld ausgesetzt sind verändere daß sich dann das ganze Übertragungsverhalten ändert, weil die Kapsel einschließlich Gehäuse und Schallöffnung ein aufeinander abgestimmtes System darstellt. Das kann Dir jeder Mikrofonentwickler bestätigen. Die Veränderung durch die Firma Philips indem man das Grill abschneidet, zeugt nicht gerade von fachmännischem Verstand hinsichtliche Mikrofonphysik.
Es ist nicht einzusehen, physikalisch optimierte Geräte zu modifizieren, nur damit es dem Ohr besser gefällt. Erfahrungsgemäß gefällt dem Ohr immer das besser physikalisch schlechter ist. Darauf beruht die ganze Röhrenphilosophie.
Es ist aber letztendlich eine Frage wie ich meine Ohren erziehe: Ob auf physikalisch korrekte Übertragungsparameter oder auf das Schöner-Empfinden physikalischer Dreckeffekte. Auf letzteres kann ich getrost verzichten, denn im ersteren Fall habe ich es leichter zu beurteilen wie gut oder wie schlecht eine musikalische Darbietung ist.
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Ich will gar keine Tirade hier veranstalten. Ich stehe auf dem Boden der Physik und nicht auf irgendwelchen esoterischen Glaubensrichtlinien.
"Du aber bestreitest nun ohne jegliche Kenntniss der neuen Klangsituation jede
Verbesserung, weil sie meßtechnisch nicht darzulegen sei (wobei Dir ja keine Messungen vorliegen)."
Ist objektiv eine Verbesserung vorgenommen worden oder nicht? Diesen Beweis sind mir alle "Tuner" bisher schuldig geblieben - wirklich ALLE!
"Ist das eigentlich eine typisch deutsche Beamtenmentalität?"
Darauf gebe ich keinen Kommentar!
Den Satz "Was nicht darf, das kann auch nicht" kann ich schon nicht mehr hören, weil er überhaupt nicht den Kern der Sache trifft und nur gebetsmühlenartig in der Hifi-Szene grassiert - und dort herrscht kümmerliches Halbwissen unter Ignorierung der physikalischen Sachverhalte.
Zitat: "Triffst Du Deine Geräteauswahl grundsätzlich nur anhand von Datenblättern und Meßschrieben?"
Ja genau das tue ich weil ich Meßschriebe und Messwerte auch interpretieren kann, was viele Leute nicht können. Und bis jetzt habe ich noch niemals anhand von Meßwerten etwas erlebt was sich gehörmäßig negativ ausgewirkt hätte.
"Hat denn Audio und die damit verbundene Musik gar nichts
mit auch nur subjektiven Klangcharaktern und Emotionen zu tun?
Stop!!! und hier sind wir genau an der Stelle wo der große Irrtum besteht: Audiotechnik ist Physik und die Musik enthält die Emotionen. Die Vermischung von Physik und Emotionen ist der Generalfehler der bei diesen ganzen Modifikationen - egal ob in der Profi- oder Hifi-Szene - gemacht wird. Lies dazu mal den Aufsatz von Jörg Wuttke (Fa. Schoeps) unter dem Titel: "Das Mikrofon zischen Physik und Emotionen". Dort wird genau auf diesen Sachverhalt eingegangen. Und leider haben mittlerweile auch im Profibereich Halbwissen und Halbwahrheiten sowie fragwürdige Vorgehensweisen Einzug gehalten die in der Hifi-Szene seit Jahren grassieren. Man braucht nur mal die einschlägigen Profizeitschrifen genau zu studieren. Solides Fachwissen ist immer noch der beste Schutz gegen jegliche obskure Machenschaften einschließlich solcher besagten Modifikationen. Und da muß ich leider festellen - und ich bin da gewiß nicht der Einzige - daß es mit solidem Fachwissen bei vielen Leuten - auch Profis - immer schlechter wird. Nicht zuletzt an immer schlechter werdenden Ausbildungen an den Hochschulen.
"Dirk hat doch ganz recht: Das menschliche Gehör ist durch kein
Messgerät zu ersetzen! "
Stop!!! auch hier wieder wird Physik und Subjektivität/Emotionen gefährlich vermischt. Unser Gehör dient zur Wahrnehmung der Musik und nicht zur Kalibrierung - in welcher Weise auch immer - technischer Geräte. Für die Kalibrierung technischer Geräte ist die Meßtechnik zuständig und Geräte deren physikalische Qualtiätsparameter an der Grenze des physikalisch Möglichen liegen bedürfen keiner Modifikation.
Dein Satz "was nicht meßbar ist ist auch nicht hörbar" entbehrt da übrigens
jeglicher Praxiserfahrung." Nein eben nicht! Dann nenne doch bitte mal Beispiele. Alle die Deine Behauptung vertreten und die ich um einen Beweis gebeten haben, haben alle entweder von vornherein versagt, oder sie haben Trivialitäten gebracht, die bei genauerem Hischauen als Beweis völlig untauglich waren, oder sie haben gekniffen, was letztendlich ein Armutszeugnis darstellt.
Ein Hörereignis ist außerhalb des Ohrs in allen Fällen ein physikalisches Ereignis, und wenn eine Veränderung gehört wird, dann sind auch die physikalischen Parameter verändert. Und es sage mit bitte keiner, dies sei nicht meßbar. HIER trifft nämlich Dein o.g. Satz zu: "Was nicht darf, das kann auch nicht". D.h.: es darf nicht, weil man sonst seinen Glauben ändern müßte... und wer tut dies schon gern...?
Ein Punkt noch den Dirk anführt mit den Schoeps-Mikrofonen: Gerade die Firma Schoeps ist diesbezüglich ganz empfindlich! Deren Reaktion ist da noch etwas grasser als meine. Es ist doch klar, wenn ich an einem Mikrofon die mechanischen Teile die direkt dem Schallfeld ausgesetzt sind verändere daß sich dann das ganze Übertragungsverhalten ändert, weil die Kapsel einschließlich Gehäuse und Schallöffnung ein aufeinander abgestimmtes System darstellt. Das kann Dir jeder Mikrofonentwickler bestätigen. Die Veränderung durch die Firma Philips indem man das Grill abschneidet, zeugt nicht gerade von fachmännischem Verstand hinsichtliche Mikrofonphysik.
Es ist nicht einzusehen, physikalisch optimierte Geräte zu modifizieren, nur damit es dem Ohr besser gefällt. Erfahrungsgemäß gefällt dem Ohr immer das besser physikalisch schlechter ist. Darauf beruht die ganze Röhrenphilosophie.
Es ist aber letztendlich eine Frage wie ich meine Ohren erziehe: Ob auf physikalisch korrekte Übertragungsparameter oder auf das Schöner-Empfinden physikalischer Dreckeffekte. Auf letzteres kann ich getrost verzichten, denn im ersteren Fall habe ich es leichter zu beurteilen wie gut oder wie schlecht eine musikalische Darbietung ist.
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