BEHRINGER DDX3216

Erstellt 56 Antworten57 Beiträge
Antwort#41
Mir steht kein DDX3216 zur Verfügung dafür aber seit Kurzem ein HP4194 Gain-Phase-Analyzer. An den werde ich meine Equipment mal dranhängen um z.B. beim Tascam und vor Allem dem Behringer 2642 die "invisible Preamps" zu testen.
Wäre doch gelacht, wenn man nicht einen technisch sauberen Unterschied zwischen den Eingangsstufen fände und belegen könnte. Sobald ich ein Mackiepult in die Finger bekomme, wird geguckt, was die Musikalität dieser Pulte ausmacht.
Fürs erste habe ich einen schnöden VAC-Übertrager auf Audiotauglichkeit getestet. Ergebnis: Die Abweichung zwischen 10Hz und 10kHz liegt unter 0.01 dB. Garnicht so übel.
ZitierenPost melden
Antwort#42
Hi,
einfachmal so als Anregung:
Kann man nicht durch Unwissenheit viel mehr kaputt machen, als durch Verwendung preiswerter Technik gepaart mit dem Wissen?
Mir wird viel zu sehr über das Equipment diskutiert, als über die Art wie man es einsetzt. Und bekanntlich ist jedes Mittel recht, wenn die Ohren damit zufrieden sind.
Gruß
Jörg
ZitierenPost melden
Antwort#43
Hallo Noname,
kannst Du Deine Erfahrungen teilen bezüglich den Vorverstärkern des Pults und denen des ADA8000. Hörst Du Unterschiede?
Gruss,
Dirk
ZitierenPost melden
Antwort#44
...gut gesprochen... :-)
...hier noch eine Anregung:
Der eine hat einen mit allen Extras ausgestatteten Golf, der 230 auf der Autobahn fährt, der andere einen Porsche, der 260 bringt. Der Porschefahrer belächelt den Golf Fahrer, aber sind nicht beides tolle Autos ? ? ? ? (...)
(Einfach so im Raum stehen lassen und nicht allzuviel hineininterpretieren ;-)
ZitierenPost melden
Antwort#45
Ähm, was gibt es denn diesbezüglich für Aussagen ?
Also ich hatte bei Behringer vor dem Kauf nachgefragt, ob die Eingänge beim ADA8000 den Pulteingängen entsprechen und dies wurde 100ig bestätigt (kann ich natürlich technisch nicht nachprüfen).
Da ich bei meinem Rumverkabeln und immer wieder Ändern einige Geräte mal vom ADA zum Pult und umgekehrt gewechselt habe, kann ich sagen, dass ich subjektiv KEINEN Unterschied festgestellt habe...
Man hätte die Eingangspotis am Pult lediglich auch mit Rasterung ausstatten sollen, wie am ADA, aber es gibt Schlimmeres ;-)
Achso: Hatte Gestern hier was über den Lüfter gelesen, ich muss zugeben, man hört ihn, vor allem, weil das Pult ja in Greifnähe und damit näher steht, aber wirklich stören tut er mich auch nicht, nebenbei höre ich ja noch den PC, meinen K2000 und ein paar andere Kleinigkeiten, nach 5 Minuten blendet das Gehirn das Geräusch eh aus ;-)
ZitierenPost melden
Antwort#46
...Messwerte und harte Daten können natürlich hilfreich sein und über bestimmte Dinge Klarheit schaffen, aber letztlich muss das nur allzuschlechte menschliche Ohr entscheiden, gepaart mit subjektivem Empfinden und individuellem Geschmack...
ZitierenPost melden
Antwort#47
Was gaaanz anderes (!) sehe ich täglich auf dem Firmenparkplatz:
Einige Manager mit superteuren Autos parken furchtbar schlecht. Die stehen teilweise so schräg drin, dass auch der Nachbarplatz unbenutzbar ist.
Aber wie gesagt, das ist was gaaanz anderes ;-)
Erwähnte ich bereits die Circlesong-CD mit Bobby McFerrin ("don't worry, be happy")? Da hört man mitten in Circlesong 3 deutlich den satten Klack der Andruckrolle einer analogen Bandmaschine ...

Nix für ungut, das war jetzt meine kabarettistische Ader :-)
Michael
ZitierenPost melden
Antwort#48
Ich hab' ca. jedes Wochenende mit einem Behringer Eurorack 3242X (das Inline-Ding im 19"-Format) zu tun. Nach gut einem Jahr muss man den Stecker vom externen Netzteil sehr gefühlvoll reinstecken, um die Pins nicht zu verbiegen.
Naja ...
Bin übrigens mit dem UB 1204 sehr zufrieden, mit Ausnahme der Tatsache, dass die Fader nur 60 mm lang sind. Ich bin so sehr an die 100er gewöhnt ...
Viele Grüße
Michael.
ZitierenPost melden
Antwort#49
...und übrigens, Ihr glaubt gar nicht, wie häufig ich den LoFi Effekt im Mischpult nutze, das ganze klingt mir viel zu klar, der Sound muss richtig dreckig sein ... funktioniert auch super, wenn man den Summensound auf einen Kopfhörer (nicht teurer als 2,50 Euro!) jagt und ihn mit dem Mikro wieder aufnimmt ... *lol* *lol* *lol* *lol* *lol* *lol* ...nun, wollen wir es hier nicht übertreiben ;-)
Wie auch immer, man muss halt nicht immer alles so verbissen sehen, davon bekommt man eh nur Magengeschwüre ! Wichtig ist, dass man mit einer Sache selber zufrieden ist, man kann sich für eine Entscheidung zweifelsohne Meinungen einholen, ausschlaggebend sollte aber immer der eigene Test sein, sprich Anhören und Ausprobieren ! Ich finde es müßig über subjektive Ansichten bis hin zu persönlichen Beleidigungen zu diskutieren ! Aber möchte mich hier ja nicht wiederholen, ist halt meine individuelle Einstellung... ;-)
ZitierenPost melden
Antwort#50
Zu den Behringer Geräten möchte ich mal folgendes sagen:
Zweifelsohne ist es immer wieder erstaunlich, wie der Herr Behringer es schafft, Geräte zu diesen Preisen herzustellen. Trotzdem sind es -in der Regel- einfach hörbar Billiggeräte. Wer einmal einen guten Compressor wie z.B. Tube Tech o.ä. oder einen Telefunken/TAB MicPre dagegen vergleicht, wird wissen was ich meine. Allerdings muß jeder selbst entscheiden, wieviel Qualität er sich leisten kann und will. Sind wir mal ehrlich: Einen Hit kann man auch mit Behringer Equipment produzieren - wenn man´s denn kann. Mehr Spaß machts allerdings mit was vernünftigen......:-)
P.S. Es gibt auch durchaus wirklich brauchbare Behringer Geräte.
Ich benutze z.B. die Protectoren ( 8-fach analog Limiter ) zum Schutz
vor Clippings vor den Wandlern. Die klingen erstaunlich neutral und machen einen wirklich guten Job.
Was mich allerdings bei Behringer wirklich stört, ist die allzu vollmundige Werbung für die Geräte. Da gilt wirklich die alte Weisheit "der lügt wie gedruckt"...


http://www.powerstation.de
ZitierenPost melden
Antwort#51
Hi,
ob die Eingänge beim ADA8000 den Pulteingängen entsprechen und dies wurde 100ig bestätigt
Danke, mir wurde damals von Behringer nicht näher erläutert, ob dies auch wirklich so sei.
Hast Du das Gerät schon mal aufgeschraubt? Ich frage, weil ich mir überlegen würde, Modifikationen vorzunehmen, und würde gerne wissen, ob dies rein mechanisch vom Platinenentwurf etc. möglich ist.
Gruss,
Dirk
ZitierenPost melden
Antwort#52
...da muss ich leider passen, bin leider kein Bastler, habe zwar früher immer alles auseinander genommen, aber nie wieder zusammen gekriegt ;-) *lol*
An was für Modifikationen hast Du denn gedacht ?
ZitierenPost melden
Antwort#53
Hi Noname,
aus Kostengründen habe ich mir mal den Virtualizer Pro gekauft - Gaaaanz am Anfang. Das Ding ist recht leicht zu bedienen, und hat jede Menge zu bieten. Klar klingt der manchmal etwas künstlich, aber für den Preis...
Ich benutze das Ding immer noch. Gerade bei Liveveranstaltungen. Und wie ich vorher schon gelesen hab, es kommt nicht nur auf das Equipment an.
Grüße
Daniel
ZitierenPost melden
Antwort#54
...spreche ja auch immer von einem guten Preis Leistungverhältnis...
Soweit ich weiß, sind im DDX ja die Effekte vom Virtualizer integriert (4fach), die reichen für meine Belange auf jeden Fall...
ZitierenPost melden
Antwort#55
Ich setze zur Zeit im Life-Bereich diese Konsolen ein:
TAC Scorpion II (Neve)
Yahama M3000A
Soundcraft K3
Midas Venice
Behringer DDX3216 mit 2 ADA8000
Das DDX benutze ich hauptsächlich für Gigs, bei denen ich mit einem großen Pultplatz nicht in guter Position aufbauen darf. Das DDX geht da meistens durch, wenn nicht, mixt ein anderer Tonmeister ...oder Lehrling ;-)
Ich bin mir noch nicht endgültig sicher, aber das Teil ist verdammt gut!
Gates und Compressoren sind zwar nicht durchstimmbar, funktionieren aber so gut, dass ich damit klarkomme. Sidechain ist ein wenig holperig zu konfigurieren, da würd ich einem Softwerker gerne mal ein paar Tips geben.
Die Parametrik macht einen unglaublich guten Eindruck, lediglich die Effekte sind nur gerade soeben benutzbar (für geschenkt auf jedenfall ok! Manchmal stöpsele ich heimlich mein geliebtes PCM91 ein).
Klanglich -also subjektiv- würde ich sagen, kann das DDX mit Yamaha und Soundcraft mithalten, besser als das Midas klingt es allemal (dessen Klangregelung ist ein Eiertanz!), zum TAC sind es Welten.
Die neuen digitalen Teile von Yamaha habe ich noch nicht getestet, nur ein Statement zum DM2000, über dessen Anschaffung ich ernsthaft nachgedacht habe:
In dieser Preisklasse sollte die Konsole die Gain-Einstellung abspeichern können!


SLP Lightshow
ZitierenPost melden
Antwort#56
Hallo!
Was ist denn ein Eiertanz (in Bezug auf das Midas Venice)?
Grüße,
Hermann
ZitierenPost melden
Antwort#57
Mit Eiertanz meinte ich, dass die Parametrische Klangregelung des Venice beim Anheben von Frequenzen extreme Nebenwirkungen fabriziert. Ich höre sofort unangenehme Phasings, es drohen Feedbacks und es passieren Dinge, die ich sicher nicht gewollt habe. Verglichen mit allen anderen Klangregelungen ist das für meine Person unbrauchbar.
Da ich Wert auf ein gutes Setup lege (Raum, Reflexionen, Mikrofone, saubere Front) bin ich meist weit von der Notwendigkeit extremer Filtereinstellungen entfernt. Aber selbst bei den kleinen Korrekturen von +3dB gehts halt schief.
Ein Studiotechniker hat mir kürzlich auseinandergeschraubt, woran das liegt, ich habe es leider nicht gut genug behalten, um an dieser Stelle was fachlich Korrektes zu posten. Aber es hat was mit der Schwingneigung des Filters bei Anhebung zu tun.



http://www.slp-lightshow.de
ZitierenPost melden

Deine Antwort

Du kannst ohne Anmeldung schreiben.