Bringt es was, wenn man die anlage durch die wand (zwecks stöhrender magnetfelder) in xlr ausführt, oder besser cinch - problem xlr ausgang - chinch eingang am verstärker
nein, Linus, es bringt nix nix nix! Wenn du symmetrische (XLR)Signal Führung willst, brauchst Du einen Desymmetrierer nah am Cinch-Eingang. Der ist teuer, wenn er nicht mehr Sound kaputt machen soll, als die symmetrische Leitung rettet. Vergiss es einfach. Nimm ein dickes Cinchkabel, das ist für zuhause immer gut. Sorge dafür, dass beide Geräte den Strom aus der gleichen Dose kriegen, dann kann nix schiefgehen. ...und lass deine Decke nicht überall rumliegen. :-) Gruß Opi
Solange die Leitung nicht symmetrisch und möglichst erdungsfrei geführt wird, bringt das überhaupt nicht. Nicht die Stecker sind entscheidend, sonder die Art der Leitung und der Quelle und Senke. Davon mal abgesehen, ist der Cinch-Stecker von seiner Konstruktion her schon ein Unding: Der heiße Pol wird zuerst verbunden, anstatt die Masse zuerst. Auch die Zugentlastung ist beim Cinch sehr dürftig. MfG Rainer
Hallo Linus, elektrisch symmetrisch ausgeführten Leitungen können keine Magnetfelder abschirmen. Sobald an einer Leitung ein Cinch-Stecker im Spiel ist, ist alles unsymmetrisch. Bitte nicht das falsche Wort "Tschünsch" benutzen. Ein Cinch-Stecker (RCA phono plug) macht immer unsymmetrisch, dagegen kann ein XLR-Stecker symmetrisch oder auch unsymmetrisch an eine Leitung geschaltet werden. Ein Stecker alleine macht noch nicht symmetrisch oder unsymmetrisch! Deine Leitung durch die Wand ist durch den Cinch-Eingang unsymmetrisch. Egal, ob du ein zweiadrig abgeschirmtes (symmetrisches) oder ein einadrig abgeschirmtes (unsymmetrisches) Kabel nimmst. Gegen magnetische Felder kann nur Mu-Metall abschirmen, falls du das überhaupt brauchst. Siehe bei Google unter "Mu-Metall". Dieter
elektrisch symmetrisch ausgeführten Leitungen können keine Magnetfelder abschirmen.
Das stimmt zwar. Denn kein Kabel ohne ferromagnetische Abschirmung kann das. Auch ein Cu-Geflecht lässt H-Felder einfach so durch. Aber: Die Wirkung der H-Felder kann minimiert werden. Erstens (Sinn der Symetrierung) indem sich die Wirkungen der Einstreuungen gegenseitig aufheben und zweitens indem die Leitung verdrillt ist.
Nimm jeweils ein zweipoliges Kabel mit Cinch-Stecker an der einen Seite, ein weibliches XLR-Exemplar und löte am anderen Ende "heiss" auf Pin 2 und Masse auf Pin 1 und 3 des XLR-Steckers.
Mach's doch so: Gehe mit diesem Adapter (rechts) an dein XLR-Gerät und dann mit einer billigen Cinch-Cinch-Leitung durch die Wand zu deinem Verstärker-Cinch-Eingang. ebs Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik http://www.sengpielaudio.com
Mach's doch auch anders: Gehe mit einer XLR-Female-Male-Leitung von deinem XLR-Gerät durch die Wand zu deinem Verstärker und dort auf den Adapter (links oben) in den Cinch-Eingang des Verstärkers. Ich würde dir dieses hier empfehlen. ebs Forum für Mikrofonaufnahme und Tonstudiotechnik http://www.sengpielaudio.com
Also nochmal: Benutze die Cinch-Ausgänge Deines Pioneer und fertig!!! Dafür sind sie da - um unsymmetrische Eingänge anzusteuern. Die Variante XRL raus-Cinch rein mit Adaptern ist nur kostspielig und obendrein technisch nicht 100% OK - Studiopegel vs. Consumerpegel - das hat ebs vermutlich gerade übersehen. Das alles ist nicht nur von mir hier schon mehrfach gepostet worden, soo schwer kann das doch wirklich nicht sein!! Gruß, Christopher
Hallo Linus, du meinst vermutlich die zu übertragende Modulations-Spannung. Diese ist wirklich in der Tonstudiotechnik 12 dB höher (+ 4 dBu), als in der Heimtechnik (-10 dBV). Die Heimtechnik kennt nur Cinch-Stecker und damit unsymmetrische Leitungen. Die Studiotechnik sollte nur XLR-Stecker und damit symmetrische Leitungen kennen. Urs
Und? was sagt meine anlage dazu, reicht es wenn ich mit dem master am mixer runterfahre??? (kann man auch generell über einen poti von ausser machen) ???????
Die ganze Anpasserei von Consumer/Hifi-Technik an Studioanlagen ist immer mit Problemen verbunden. Den Master am Pult runterziehen ist auf die Dauer keine gute Lösung, weil es durchaus vorkommen kann, daß Impulsspitzen den folgenden Verstärker übesteuern. Die beste Lösung: Einen passenden Anpassungstrafo zwischen Mischpult und Consumergerät schalten, entweder abwärts transformierend, oder DÄmpfungsglied auf der Sekundärseite des Trafos anbringen.
da gebe ich rainer völlig recht. die üblichen und (leider) auch im pa-bereich häufig anzutreffenden cinch-stecker sind in puncto robustheit (zugentlastung), stabilität und langlebigkeit absolut unzureichend und nicht empfehlenswert. einzige mir bekannte und den hier gestellten ansprüchen genügende alternative wären die rca-stecker von neutrik. hier ist einerseits eine sinnvolle konstruktion samt kräftiger und vor allem funktionierender zugentlastung (vergleich, siehe neutrik-xlr) gegeben. anderseits wurde das von rainer angesprochene problem, dass zuerst heiße ader und dann masse verbunden wird, insofern gelöst, dass der stecker eine vorrauseilende masse besitzt, so dass zuerst ein kontaktschluss an masse und dann im anschluss erst an hot erfolgt. ich habe zwar lediglich sechs solcher stecker im bestand (an den kabeln im zuspieler-rack), aber bin bisher sehr zufrieden und hatte keine ausfälle zu verzeichnen. viele grüße, christian