... hat jemand mit den Teilen Erfahrung ? Will das Teil mit 2x KM 84 und 2x TLM 170 benutzen, hauptsächlich Sprache (Hörbuch) aufnehmen, die aber recht hochwertig. Habe SPL Goldchannel probiert, hat mir irgendwie nicht so gefallen. Ist der TL besser? (rauschärmer) Kann man den auch mal ohne Bedenken für "klassische" Musik-Sachen nehmen (Akkordeon- Duo)? Gibt es vielleicht andere Preamp- Empfehlungen?
Hallo Bernd, ich stelle mir gerade vor, wie Dein Akkordeon- Duo für klassische Musik z.B. die 4. Sinfonie von Mahler aufführt! Da kommt es bestimmt nicht auf die eingesetzten Mikrofone bzw. Mikrofonverstärker an. Viele liebe Grüße an die Klassik-Freunde ein belustigter Mitleser
ich habe schon mehrmals mit dem 5001 gearbeiten und immer gute erfahrungen gemacht. in seiner preisklasse finde ich ihn wirklich empfehlenswert für musikaufnahmen. wenn du jedoch vorrangig sprachaufnahmen machen möchtest, solltest du jedoch eher an einen channelstrip denken, da bei dieser art von aufnahme comp. deesser und eq besonders unter zeitdruck (kaum postpro zeit) fast unzerzichtbar sind.
Ich war auch etwas stutzig wegen des Beispiels Akordeon im Zusammenhang mit KLAMU. Einmal sind derartige Instrumente eher selten (obwohl ich gerade kürzlich ein Beispiel dafür hatte) zum anderen weisen sie keine hohe Dynamik auf. Ich verstehe auch den gesamten Thread nicht so ganz (im Bezug auf Rauscharmut): Jeder halbwegs ordentliche PreAmp der gehobenen Klasse liegt in den Rauschwerte klar besser, als die Mikros selber. Auch die GEschichte mit den 2x170 + 2x184 habe ich nicht ganz kapiert: Wie sollen die eingesetzt werden? 4 Sprecher gleichzeitig? Zustimmen muss ich dem Tipp von oben: Man muss zusehen, daß bei Sprachproduktionen hinsichtlich Klang und Kompression schon bei der Aufnahme weitgehend alles im Kasten ist. Ein EnVoice wäre z.B. zu empfehlen. Bei obiger 4kanalige Aufnahme wären das allerdings schon 4 Stück. (?). Ein Bekannter arbeitet mit goldmikes und zwar sogar zur Aufnahme seines eigenen klassischen Gesanges (Tenor). Er selbst findet es klanglich prima- ich kann mich dem aber nicht anschließen. So gehen halt die Meinungen auseinander :-)
Hi, das Akkordeon wird vor allem in modernerer Musik (20.Jh.) gerne benutzt, so z.B. das Bajan (Knopfakk.). Beispiele: Berinski, Gubaidulina Gruesse, Dirk
... es gibt durchaus Beispiele für Akkordeon in der klassischen Musik. Es gibt dafür sogar in Deutschland einen internationalen Wettbewerb, in desses Jury angesehene Professoren aus vielen Ländern sitzen. Der Wettbewerb wird jährlich von vielen Teilnehmern (einigen 100) besucht. Dort ist die "Königsklasse" die Kategorie wo das Akkordeon zusammen mit einem Sinfonieorchester spielt. Die Stücke stehen weit jenseits von Polka, Volksmusik und ähnlich "traurigem" Tralala. Ich habe dort in den letzten Jahren viele Begleitaufnahmen gemacht, auch vom Rahmenprogramm welches u.a. musikalisch sehr interessante Studiokonzerte umfaßt, manche sind international (zumindest in der Akkordeon- und auch Tangoszene) recht bekannt geworden. Wen es interessiert: www.akkordeonwettbewerb.de (soll keine Werbung sein, ist nicht kommerziell) Zur möglichen Dynamik des Akkordeons (Beitrag von studio96) habe ich eine gegenteilige Meinung. Ich hatte letztes Jahr ein Konzert für Akkordeon und Baßklarinette aufgenommen, da war so viel "Dynamik" drin, daß die 16 Bit vom Backup- DAT kaum ausgereicht haben.
Viele Grüße, Swen. (der selbst aber kein Akkordeon spielt)
Ja es gibt tatsächlich einige sehr spannende bajan-Solokonzerte der modernen russischen Literatur...bei uns zumeist leider unbekannt... Überhaupt ist der Bajan ein sehr spannendes Instrument... Liebe Grüße Georg