norm. Audiokabel für Kopfhörersignal-Verlängerung

Erstellt 9 Antworten10 Beiträge
Startbeitrag#1
Hallo,
kann ich Kopfhörersignale (vom Ausgang des Kopfhörerverstärkers) ohne Probleme durch ein 30 Meter 16/4 Standart-Audiomulticore zurück in den Aufnahmeraum schicken?? Ohne Verluste und Übersprechen auf die anderen Leiter im Multicore?
Dürfte eigentlich kein Problem sein, oder?
Danke, Michi


http://www.wacht-production.com
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Antwort#2
Hallo Michi,
wenn es sich um ein typisches 30 Meter langes Multicore mit abgeschirmten symmetrischen Leitungen und XLR-Steckern handelt, so wird es keine Probleme geben.
Der Ausgang des Kopfhörerverstärkers sollte niederohmig und symmetrisch sein.
Ist dieses der Fall, dann gibt es keine merkbaren Pegelverluste und auch kein störendes Übersprechen.
Gruß
Didi
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Antwort#3
Danke für deine Antwort,
aber ich meinte dass ich die Kopfhörer praktisch direkt am Multicore (mit XLR auf Stereokl.-Buchse Adapter) anschliesse!
Dh. ich würde die symmetrische Leitung (die normalerweise mit +, - und Schirm belegt ist) mit dem Kopfhörersignal links, rechts und Schirm belegen, das ist natürlich unsymmetrisch...
Da bin ich mir eben nicht sicher ob das einwandfrei funktioniert. Vieleicht kann mir da jemand weiterhelfen!?
Danke!
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Antwort#4
Wenn Du 30 Meter unsymmetrisch führst, wirst Du über das Übersprechen nicht Herr. Lasse auf jeden Fall die Leitung wie eine symmetrische Leitung geführt und erst am Klinkenstecker an der KH-Buchse die Masse beider Kanäle zusammenführen.

MfG
Rainer
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Antwort#5
Geschrieben von mwacht am 26. Februar 2004 20:15:36:
Hallo,
kann ich Kopfhörersignale (vom Ausgang des Kopfhörerverstärkers) ohne Probleme >durch ein 30 Meter 16/4 Standart-Audiomulticore zurück in den Aufnahmeraum >schicken?? Ohne Verluste und Übersprechen auf die anderen Leiter im Multicore?
Dürfte eigentlich kein Problem sein, oder?
Wie es bei Radio Eriwan so schön heißt: Im Prinzip ja, aber...
Mit einem Kopfhörer mit 600 (AKG K240) oder auch noch 250 (Beyerdynamic DT770) Ohm Impedanz geht das noch, auch bei 30m Kabel. Die Ausgänge von Kopfhörerverstärkern in Mischpulten sind übrigens in der Regel unsymmetrisch, damit auch die gesamte Verbindung. Bei niedrigeren Impedanzen (Sennheiser HD 25 hat z.B.nur 70 Ohm, AKG K55 nur 32 Ohm) macht sich erstens der Widerstand der Leitung bemerkbar (Pegelverlust und Höhenverlust (Hörer und Kabel als R-L-Glied) und zweitens fließen dann schon solche Ströme in deinem Multicore, daß der Kopfhörerweg trotz symmetrischer Signalführung auch mal in ein hoch verstärktes Mikrofonsignal übersprechen kann - CMRR ist eben auch nur eine endliche Größe.
In diesem Fall schafft ein HP1 oder HP3 vom Ton-Aldi (www.thomann.de) oder ein Behringer Powerplay preisgünstig Abhilfe.Da können dann auch mal mehrere Kopfhörer ran, beim HP3 und Powerplay sogar jeweils mit eigenen Eingängen.
Stefan
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Antwort#6
Hallo Mwacht,
ich habe die von dir beschriebene Art und Weise des Kopfhöreranschlusses schon mehrfach angewendet:
1. Das Problem der Unsymmetrie ist aus meiner sicht untergerdnet. Brummschleifen sind nicht zu erwarten weil der Kopfhörer ja per Definition keine Groundanbindung hat.
2. Übersprechen sollte im üblichen Rahmen liegen, auch Linepegel erreichen mehrere Volt. Ist dir hier schon einmal Übersprechen aufgefallen? Mir nicht, außer bei defekten Kabeln.
3. Leitungsdämpfung bzw. Frequengangverfälschung können auftreten, aber ich gehe nicht davon aus das bei diesem Aufbau ein Signal "from DC to Light" übertragen werden soll. Für Kontrollzwecke wird es dicke reichen.
Viel Spaß!!
Gruß
M. Hein
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Antwort#7
Leider hab ich nur 55 Ohm Kopfhörer aber dafür den Samson S-Phone Verstärker, das müsste schon gehen...ich probiers einfach mal aus!
Danke nochmal!
michi
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Antwort#8
Hallo!
Habs mit 15m Multicore probiert und es hat nicht geklappt, das Metronomsignal hat sich auf meine Aufnahmesignale übersprochen.
MFG
Sebastian
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Antwort#9
Habs mit 15m Multicore probiert und es hat nicht geklappt, das Metronomsignal hat sich auf meine Aufnahmesignale übersprochen.
Akustisch oder elektrisch?
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